Techno-Fest "Love.Family.Park" nicht am Rebstock
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, den Veranstaltern des Techno-Festes "Love.Family.Park" keine Genehmigung für die Veranstaltung im kommenden Jahr zu erteilen. Dies geschieht aufgrund der zu erwartenden hohen Lärmimmissionen und der fehlenden Ortskenntnis der Veranstalter. Die Veranstaltung soll stattdessen in geeigneteren Locations genehmigt werden.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen,
Der Magistrat wird aufgefordert, den Veranstaltern des "Love. Family. Park"-Techno-Festes keine Genehmigung für die Ausrichtung der Veranstaltung im kommenden Jahr zu erteilen.
Es wird angeregt, statt dessen die Veranstaltung für das Waldstadion (analog zum "World Club Dome") oder für das FSV-Stadion zu genehmigen.
Begründung
Die Aussage der Veranstalter, daß bei der nächstjährigen Veranstaltung deutlich mehr Teilnehmer erwartet werden und mit deutlich höheren Lärmimmissionen zu rechnen ist, widerspricht grundsätzlich einer Veranstaltung im Wohngebiet. Bei der Präsentation des Projektes im Ortsbeirat 2 wurde seinerzeit offensichtlich, daß den Veranstaltern die notwendige Ortskenntnis fehlt: - Es war ihnen unbekannt, daß der Rebstock Landschaftsschutzgebiet ist; statt dessen glaubten sie, es handele sich um einen Parkplatz. - Lärmimmissionen wurden allein für das Europaviertel berechnet, die Existenz der Wohngebiete am Rebstock und im Kuhwald war den Veranstaltern offenbar unbekannt. - Die Lärmimmissionen wurden vom Veranstalter als "65 dB im Europaviertel" angegeben - was bedeutet, daß im Rebstock völlig unzulässige Werte von über 80 dB erwartet werden müssen. Zusätzlich wird zu bedenken gegeben, daß die Veranstaltung früher in Hanau und zuletzt in Mainz stattfanden, wo man heilfroh ist, dieses Fest mit allen seinen Nebenwirkungen endlich losgeworden zu sein.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. September 2023 brachte BFF im Ortsbeirat 2 diesen Antrag ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.11.2023 im OBR 2 abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, LINKE., BFF und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, SPD und FDP (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen BFF (= Annahme)