eungesheimFraktion: GRÜNETitel/Betreff: Klimatische Auswirkungen zukünftiger Baugebiete
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Baugebiete Der Ortsbeirat möge beschließen, Der Magistrat wird um Prüfung und Berichterstattung zu den klimatischen Auswirkungen zukünftiger Baugebiete im Frankfurter Norden zu folgenden Fragen gebeten. Liegen Erkenntnisse vor, inwieweit sich die Klimasituation durch die Riedbergbebauung und die Häuser am Schwarzen Platz in Berkersheim für den Norden Frankfurts und der Innenstadt geändert hat? Von besonderem Interesse sind hierbei: a) aus welchen Himmelsrichtungen kommen nach der Fertigstellung der Neubaugebiete die Luftströmungen? b) in welche Richtungen werden die ziehen nun die einzelnen Luftströmungen? c) hat sich die Intensität der Luftströmungen geändert? d) wurden die Regenmengen verändert, so dass diese Einfluss auf die verbliebenen landwirtschaftlichen Anbaugebiete im Frankfurter Norden hatten? e) veränderte sich die Bodenqualität für die Landwirtschaft aufgrund der ggf. vorhandenen Verlagerungen relevante Klimafaktoren? f) sind Gebäudeschäden durch höhere Windstärken aufgetreten? 2. Werden die neuen Gutachten über geänderte Luftströmungswege in Zusammenhang mit den geplanten Neubauten für jedes einzelne Neubaugebiet oder alle potentiellen Neubaugebiete in einen Zusammenhang erstellt? Begründung: Bodenbeschaffenheit und Luftzufuhr sind aus klimatischen Gründen miteinander verbunden. Die Frischluftzufuhr erfolgt auf breiter Front, besonders aus dem Taunus und der Wetterau. Vor dem Neubau der Häuser wurden auf dem Schwarzen Platz in Berkersheim Bodennebel beobachtet, die Richtung Preungesheim gezogen sind. Mit der Bodenversiegelung und Gebäudeneubauten vom Riedberg änderten sich die Luftströmungen. Es ist zu befürchten, dass weitere Neubaugebiete einen erheblichen Einfluss auf die verbliebene Bodenqualität, Regenwassereinträge und die Luftzufuhr so beeinträchtigen, dass negative ökologische und klimatische Folgen, beispielsweise eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur um mehrere Grad im Sommer in der jetzt schon überhitzten Innenstadt zu befürchten sind. Daher darf nicht jedes Neubaugebiet einzeln auf Klimaeinflüsse, Bodenveränderungen und Regenwassereinträge geprüft werden, sondern nur alle im Planungsprozess befindlichen Neubaugebiete im gesamten Planungszusammenhang.
Inhalt
Antrag vom 16.11.2014, OF 723/10
Betreff: Klimatische Auswirkungen zukünftiger Baugebiete Der Ortsbeirat möge beschließen, Der Magistrat wird um Prüfung und Berichterstattung zu den klimatischen Auswirkungen zukünftiger Baugebiete im Frankfurter Norden zu folgenden Fragen gebeten. Liegen Erkenntnisse vor, inwieweit sich die Klimasituation durch die Riedbergbebauung und die Häuser am Schwarzen Platz in Berkersheim für den Norden Frankfurts und der Innenstadt geändert hat? Von besonderem Interesse sind hierbei: a) aus welchen Himmelsrichtungen kommen nach der Fertigstellung der Neubaugebiete die Luftströmungen? b) in welche Richtungen werden die ziehen nun die einzelnen Luftströmungen? c) hat sich die Intensität der Luftströmungen geändert? d) wurden die Regenmengen verändert, so dass diese Einfluss auf die verbliebenen landwirtschaftlichen Anbaugebiete im Frankfurter Norden hatten? e) veränderte sich die Bodenqualität für die Landwirtschaft aufgrund der ggf. vorhandenen Verlagerungen relevante Klimafaktoren? f) sind Gebäudeschäden durch höhere Windstärken aufgetreten? 2. Werden die neuen Gutachten über geänderte Luftströmungswege in Zusammenhang mit den geplanten Neubauten für jedes einzelne Neubaugebiet oder alle potentiellen Neubaugebiete in einen Zusammenhang erstellt?
Begründung: Bodenbeschaffenheit und Luftzufuhr sind aus klimatischen Gründen miteinander verbunden. Die Frischluftzufuhr erfolgt auf breiter Front, besonders aus dem Taunus und der Wetterau. Vor dem Neubau der Häuser wurden auf dem Schwarzen Platz in Berkersheim Bodennebel beobachtet, die Richtung Preungesheim gezogen sind. Mit der Bodenversiegelung und Gebäudeneubauten vom Riedberg änderten sich die Luftströmungen. Es ist zu befürchten, dass weitere Neubaugebiete einen erheblichen Einfluss auf die verbliebene Bodenqualität, Regenwassereinträge und die Luftzufuhr so beeinträchtigen, dass negative ökologische und klimatische Folgen, beispielsweise eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur um mehrere Grad im Sommer in der jetzt schon überhitzten Innenstadt zu befürchten sind. Daher darf nicht jedes Neubaugebiet einzeln auf Klimaeinflüsse, Bodenveränderungen und Regenwassereinträge geprüft werden, sondern nur alle im Planungsprozess befindlichen Neubaugebiete im gesamten Planungszusammenhang.Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. November 2014Sie sind hierOFOF 723/10eungesheimFraktion: GRÜNETitel/Betreff: Klimatische Auswirkungen zukünftiger BaugebieteOrtsbeiratsantrag
- 2. Dezember 2014VV 1201Klimatische Auswirkungen zukünftiger BaugebieteAnfrage
- 2. März 2015Antwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 315eungesheimTitel/Betreff: Klimatische Auswirkungen zukünftiger BaugebieteStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme