Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockborn hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGB
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Oberfeldstraße — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
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Neues zu Oberfeldstraße per E-MailBegründung
hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGB Der Ortsbeirat wolle beschließen: Dem Magistratsvortrag M 219 wird zugestimmt unter Hinweis auf folgende Anregung an die Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Die Aufstellung des Bebauun gsplans sollte nicht, wie in Ziffer 1.1. der M 219 vorgesehen, "auf der Grundlage des Rahmenplans vom 30. 07. 2015" erfolgen, sondern nur unter Einbeziehung dieser Rahmenplanung.
- Die im städtebaulichen Konzept vorgesehene fünfgeschossige, fast geschlossen gestufte Riegelbebauung ("Band") gegenüber der Straße Am Stockborn ist getreu dem Stadtverordnetenbeschluss § 8361 v. 01.07.2010 (NR 1885) stärker aufzulockern und an die Umgebung anzupassen. Das Gebäude Praunheimer Weg 169 (Seniorenwohnanlage) ist dabei nicht als maßgebend und typisch für die Umgebung in die Planung einzubeziehen.
- Die umgebungstypische GRZ von 0,4 soll nicht überschritten werden.
- Eine maximale Zahl an Bäumen soll über die nach dem Baumgutachten ergebnisfestgestellte Anzahl hinaus im Plangebiet erhalten beziehungsweise nachgepflanzt werden
- Pro Wohneinheit darf eine Anzahl von 1,5 PKW-Stellplätzen nicht unterschritten werden. Begründung: Der Ortsbeirat begrüßt, dass konkrete städteplanerische Schritte zur Bebauung der Liegenschaften "Am Stockborn 1-7" für eine Wohnnutzung unternommen werden. Das seit Jahren ungenutzte Areal wird somit einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Die in der Magistratsvorlage M219 vorgestellte Rahmenplanung sieht für zwei Straßenzüge eine Blockrandbebauung und drei dahinter gelegene Mehrfamilienhäuser vor. Die Grundstücke liegen an dem Einfallstor von Praunheim zur Nordweststadt. Das Konzept einer 53/4-geschossigen Blockrandbebauung ist ortsuntypisch. Im Vergleich zum Bestand drängen sich die aus der Rahmenplanung ergebenden Bebauungsgrenzen zu stark nach außen. Damit die Bäume im Innenhof wurzeln können, wird in dem Rahmenkonzept auch die Tiefgarage bis zum Grundstücksrand gebaut. Der bisherige Baumbestand soll größtenteils gerodet und neue Bäume 5 bis 10 Meter nach außen versetzt auf bisherigen Gehwegsflächen gepflanzt werden. Die Lichtachsen der Straßen- und Gehwegsflächen auf der Oberfeldstraße werden durch die vorrückende Bebauung und die nach vorne verlagerten Bäume schluchtenartig verschmälert. Somit kann womöglich im Bereich der Straße am Stockborrn das hohe Verkehrsaufkommen nicht mehr kompensiert werden In verschiedenen Gesprächen mit Bürgern und unmittelbaren Anwohner wurde sehr stark zum Ausdruck gebracht, dass Ihnen die derzeit im neu zu bebauenden Gebiet befindliche "grüne Insel" sehr am Herzen liegt. Insofern fordert der Ortsbeirat dazu auf, im Rahmen der Bebauung möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten und Ersatzpflanzung auf dem Grundstück vorzunehmen. Der Ortsbezirk 8 ist geprägt durch eine überwiegend zu Wohnzwecken errichtete Bebauung. Entsprechend hoch ist der kontinuierliche Parkdruck. Im Einflussbereich des Planungsgebiets wird die zur Verfügung stehende Parkfläche bereits durch die dort wohnhaften Anwohner und deren Gäste überfrequentiert. Im Umfeld sind dem Ortsbeirat keine weiteren Flächen bekannt, die zusätzlich ausgewiesen werden könnten. Insofern ist im Hinblick auf die Schaffung einer hohe Anzahl von PKW-Stellplätzen auf dem zu bebauenden Gelände größtmögliches Entgegenkommen notwendig. Frühere, den Anwohnern vorgelegte Planungen zeigten, dass dieser Ansatz auch vom Investor getragen wurde, da zu dieser Zeit bereits eine Tiefgarage mit etwa 150 Stellplätzen vorgesehen wurde.
Inhalt
Antrag vom 21.01.2016, OF 671/8
Betreff: Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockborn hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGB Der Ortsbeirat wolle beschließen: Dem Magistratsvortrag M 219 wird zugestimmt unter Hinweis auf folgende Anregung an die Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Die Aufstellung des Bebauun gsplans sollte nicht, wie in Ziffer 1.1. der M 219 vorgesehen, "auf der Grundlage des Rahmenplans vom 30. 07. 2015" erfolgen, sondern nur unter Einbeziehung dieser Rahmenplanung.
- Die im städtebaulichen Konzept vorgesehene fünfgeschossige, fast geschlossen gestufte Riegelbebauung ("Band") gegenüber der Straße Am Stockborn ist getreu dem Stadtverordnetenbeschluss § 8361 v. 01.07.2010 (NR 1885) stärker aufzulockern und an die Umgebung anzupassen. Das Gebäude Praunheimer Weg 169 (Seniorenwohnanlage) ist dabei nicht als maßgebend und typisch für die Umgebung in die Planung einzubeziehen.
- Die umgebungstypische GRZ von 0,4 soll nicht überschritten werden.
- Eine maximale Zahl an Bäumen soll über die nach dem Baumgutachten ergebnisfestgestellte Anzahl hinaus im Plangebiet erhalten beziehungsweise nachgepflanzt werden
- Pro Wohneinheit darf eine Anzahl von 1,5 PKW-Stellplätzen nicht unterschritten werden. Begründung: Der Ortsbeirat begrüßt, dass konkrete städteplanerische Schritte zur Bebauung der Liegenschaften "Am Stockborn 1-7" für eine Wohnnutzung unternommen werden. Das seit Jahren ungenutzte Areal wird somit einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Die in der Magistratsvorlage M219 vorgestellte Rahmenplanung sieht für zwei Straßenzüge eine Blockrandbebauung und drei dahinter gelegene Mehrfamilienhäuser vor. Die Grundstücke liegen an dem Einfallstor von Praunheim zur Nordweststadt. Das Konzept einer 53/4-geschossigen Blockrandbebauung ist ortsuntypisch. Im Vergleich zum Bestand drängen sich die aus der Rahmenplanung ergebenden Bebauungsgrenzen zu stark nach außen. Damit die Bäume im Innenhof wurzeln können, wird in dem Rahmenkonzept auch die Tiefgarage bis zum Grundstücksrand gebaut. Der bisherige Baumbestand soll größtenteils gerodet und neue Bäume 5 bis 10 Meter nach außen versetzt auf bisherigen Gehwegsflächen gepflanzt werden. Die Lichtachsen der Straßen- und Gehwegsflächen auf der Oberfeldstraße werden durch die vorrückende Bebauung und die nach vorne verlagerten Bäume schluchtenartig verschmälert. Somit kann womöglich im Bereich der Straße am Stockborrn das hohe Verkehrsaufkommen nicht mehr kompensiert werden In verschiedenen Gesprächen mit Bürgern und unmittelbaren Anwohner wurde sehr stark zum Ausdruck gebracht, dass Ihnen die derzeit im neu zu bebauenden Gebiet befindliche "grüne Insel" sehr am Herzen liegt. Insofern fordert der Ortsbeirat dazu auf, im Rahmen der Bebauung möglichst viele der vorhandenen Bäume zu erhalten und Ersatzpflanzung auf dem Grundstück vorzunehmen. Der Ortsbezirk 8 ist geprägt durch eine überwiegend zu Wohnzwecken errichtete Bebauung. Entsprechend hoch ist der kontinuierliche Parkdruck. Im Einflussbereich des Planungsgebiets wird die zur Verfügung stehende Parkfläche bereits durch die dort wohnhaften Anwohner und deren Gäste überfrequentiert. Im Umfeld sind dem Ortsbeirat keine weiteren Flächen bekannt, die zusätzlich ausgewiesen werden könnten. Insofern ist im Hinblick auf die Schaffung einer hohe Anzahl von PKW-Stellplätzen auf dem zu bebauenden Gelände größtmögliches Entgegenkommen notwendig. Frühere, den Anwohnern vorgelegte Planungen zeigten, dass dieser Ansatz auch vom Investor getragen wurde, da zu dieser Zeit bereits eine Tiefgarage mit etwa 150 Stellplätzen vorgesehen wurde.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 11.12.2015, M 219 Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Dezember 2015MM 219Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockborn hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBMagistratsvortrag
- 21. Januar 2016Sie sind hierOFOF 671/8Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockbornhier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD
- 21. Januar 2016OAOA 713Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockbornhier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGB Vortrag des Magistrats vom 11.12.2015, M 219Anregung
- 9. September 2016Antwort des Magistrats · nach 39 WochenBB 240Bebauungsplan Nr. 861 - Nördlich Am Stockborn hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung Herr Hofacker zu 2. Annahme bei Enthaltung Herr Hofacker