Ergänzungen zur geplanten Kindertagesstätte in der Heddernheimer Landstraße
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat folgende Ergänzungen zur Prüfung und Berichterstattung vorzulegen zum Neubau einer Kindertagesstätte in der unteren Heddernheimer Landstraße. Lieferfahrzeuge Bei der Vorstellung des Projekts im Ortsbeirat 8 wurde dargelegt, wie LKWs zur Belieferung der Küche oder Müllentsorgungsfahrzeuge den Gebäudekomplex erreichen. Der Zeichnung nach muss das quasi im rechten Winkel zur Straße erfolgen. Für diesen Rangierbetrieb benötigen die Fahrer bis zu zwei Fahrspuren. Die Dillenburger Straße ist in der Abzweigung zur Heddernheimer Landstraße gut frequentiert. Die heute drei Fahrspuren breite Fahrbahn lädt zu schneller Fahrweise ein. Unfälle sind vorprogrammiert. Eine Lösung: Der Freiraum zwischen dem Grundstück der KT und der Fahrbahn ist überdimensioniert. Es soll daher geprüft werden, ob eine weitere, kurze Spur angelegt werden kann, gegliedert in eine Ausfädelspur vom fließenden Verkehr, anschießend eins bis zwei LKW-Stellplätze - 10 bis 20 m lang - in Fahrtrichtung und schließlich einer Einfädelspur wieder in den fließenden Verkehr zur Heddernheimer Landstraße. Diese Art „Ladezone“ müsste etwa 3,50 m breit sein und sollte zur Fahrbahn hin, ähnlich der heutigen Situation begrenzt werden von einem 50 bis 80 cm breiten Grünstreifen. Und soweit es der Platz zulässt sollte es auch einen etwa gleich breiten Grünstreifen zum Rad- und Gehweg hin geben. Siehe die beigefügten Bilder. Dieser Vorschlag macht Rangierbetrieb auf den regulären Fahrspuren unnötig und beschleunigt die Ladevorgänge. Da die KT eine selbstbetriebene Küche haben wird, muss mit mehren Lieferanten am Tag gerechnet werden. Wegen der getrennten Müllentsorgung kommen bis zu vier wuchtige LKW in der Woche. Auch ein Notfallfahrzeug würde schnell und nahe an den Einsatzort herankommen. 2. Hol- und Bringdienst Diese vom Durchgangsverkehr freie Ladezone könnte der Elternschaft dienen, die ihre Kinder gesichert vom allgemeinen Verkehr ein- und aussteigen lassen könnten. Die derzeit vorgesehene Abwicklung von Bring- und Holdiensten im öffentlichen Raum in der Heddernheimer Landstraße gegenüber der Herborner Straße ist völlig unzulänglich. Es gibt dort entschieden zu wenig Parkraum. Es sollte daher auch geprüft werden, ob es statthaft und durchsetzbar ist, auf der Grünfläche vor dem Haus Heddernheimer Landstraße 2 mindestens drei Stellplätze rechtwinklig anzulegen, zu erreichen über den vorhandenen Privatweg. Stellplätze für Beschäftigte. Nur zwei Stellplätze für 10 Beschäftigte zuzüglich Küchenchef und Raumpfleger verstärkt den Parkdruck im Umfeld der neuen KT immens. Die Stellplatzsatzung schreibt für Kinderkrippen vor: „je 50 Kinder mindestens zwei Stellplätze“. Die Stadt vergisst eine Fürsorge für das dazu notwendige Personal und sieht trotz „mindestens“ auch nur zwei Plätze vor. Es kann nicht unterstellt werden, dass das KT-Personal wohnnah angeworben werden kann. Es ist daher zu prüfen, ob sich im Rahmen des KT-Neubaus eine uralte Initiative des Ortsbeirats verwirklichen lässt zwischen der Dillenburger- und der Heddernheimer Landstraße Parkplätze zu schaffen in dem zum Beispiel die Mittelinsel teilweise entfällt. 4. Zweiter Eingang Die Lage des KT-Grundstücks ermöglicht es, die Gebäude von zwei Seiten zu erschließen, nicht nur von der Heddernheimer Landstraße, sondern auch von der nahe liegenden Dillgasse und der Stadtbahnstation Heddernheim. Die Lösung im Punkt 2 bedingt ebenfalls einen zweiten Zugang. Er sollte daher eingerichtet werden.
Inhalt
Antrag vom 05.08.2010, OF 660/8
Betreff:
Ergänzungen zur geplanten Kindertagesstätte in der Heddernheimer Landstraße
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat folgende Ergänzungen zur Prüfung und Berichterstattung vorzulegen zum Neubau einer Kindertagesstätte in der unteren Heddernheimer Landstraße.
Lieferfahrzeuge
Bei der Vorstellung des Projekts im Ortsbeirat 8 wurde dargelegt, wie LKWs zur Belieferung der Küche oder Müllentsorgungsfahrzeuge den Gebäudekomplex erreichen. Der Zeichnung nach muss das quasi im rechten Winkel zur Straße erfolgen. Für diesen Rangierbetrieb benötigen die Fahrer bis zu zwei Fahrspuren. Die Dillenburger Straße ist in der Abzweigung zur Heddernheimer Landstraße gut frequentiert. Die heute drei Fahrspuren breite Fahrbahn lädt zu schneller Fahrweise ein. Unfälle sind vorprogrammiert.
Eine Lösung: Der Freiraum zwischen dem Grundstück der KT und der Fahrbahn ist überdimensioniert. Es soll daher geprüft werden, ob eine weitere, kurze Spur angelegt werden kann, gegliedert in eine Ausfädelspur vom fließenden Verkehr, anschießend eins bis zwei LKW-Stellplätze - 10 bis 20 m lang - in Fahrtrichtung und schließlich einer Einfädelspur wieder in den fließenden Verkehr zur Heddernheimer Landstraße. Diese Art "Ladezone“ müsste etwa 3,50 m breit sein und sollte zur Fahrbahn hin, ähnlich der heutigen Situation begrenzt werden von einem 50 bis 80 cm breiten Grünstreifen. Und soweit es der Platz zulässt sollte es auch einen etwa gleich breiten Grünstreifen zum Rad- und Gehweg hin geben. Siehe die beigefügten Bilder.
Dieser Vorschlag macht Rangierbetrieb auf den regulären Fahrspuren unnötig und beschleunigt die Ladevorgänge. Da die KT eine selbstbetriebene Küche haben wird, muss mit mehren Lieferanten am Tag gerechnet werden. Wegen der getrennten Müllentsorgung kommen bis zu vier wuchtige LKW in der Woche. Auch ein Notfallfahrzeug würde schnell und nahe an den Einsatzort herankommen.
2. Hol- und Bringdienst
Diese vom Durchgangsverkehr freie Ladezone könnte der Elternschaft dienen, die ihre Kinder gesichert vom allgemeinen Verkehr ein- und aussteigen lassen könnten.
Die derzeit vorgesehene Abwicklung von Bring- und Holdiensten im öffentlichen Raum in der Heddernheimer Landstraße gegenüber der Herborner Straße ist völlig unzulänglich. Es gibt dort entschieden zu wenig Parkraum. Es sollte daher auch geprüft werden, ob es statthaft und durchsetzbar ist, auf der Grünfläche vor dem Haus Heddernheimer Landstraße 2 mindestens drei Stellplätze rechtwinklig anzulegen, zu erreichen über den vorhandenen Privatweg.
Stellplätze für Beschäftigte.
Nur zwei Stellplätze für 10 Beschäftigte zuzüglich Küchenchef und Raumpfleger verstärkt den Parkdruck im Umfeld der neuen KT immens. Die Stellplatzsatzung schreibt für Kinderkrippen vor: "je 50 Kinder mindestens zwei Stellplätze“. Die Stadt vergisst eine Fürsorge für das dazu notwendige Personal und sieht trotz "mindestens“ auch nur zwei Plätze vor. Es kann nicht unterstellt werden, dass das KT-Personal wohnnah angeworben werden kann. Es ist daher zu prüfen, ob sich im Rahmen des KT-Neubaus eine uralte Initiative des Ortsbeirats verwirklichen lässt zwischen der Dillenburger- und der Heddernheimer Landstraße Parkplätze zu schaffen in dem zum Beispiel die Mittelinsel teilweise entfällt.
4. Zweiter Eingang
Die Lage des KT-Grundstücks ermöglicht es, die Gebäude von zwei Seiten zu erschließen, nicht nur von der Heddernheimer Landstraße, sondern auch von der nahe liegenden Dillgasse und der Stadtbahnstation Heddernheim. Die Lösung im Punkt 2 bedingt ebenfalls einen zweiten Zugang. Er sollte daher eingerichtet werden.
Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. August 2010Sie sind hierOFOF 660/8Ergänzungen zur geplanten Kindertagesstätte in der Heddernheimer LandstraßeOrtsbeiratsantrag · FREIE_WÄHLER
- 19. August 2010OAOA 1172Ergänzungen zur geplanten Kindertagesstätte in der Heddernheimer LandstraßeAnregung
- 20. Dezember 2010Antwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 777Ergänzungen zur geplanten Kindertagesstätte in der Heddernheimer LandstraßeMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu Ziffer 3 der Vorlage: CDU, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und REP gegen SPD und GRÜNE (= Ablehnung) zum Rest der Vorlage: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und REP gegen SPD (= Ablehnung)