Archäologischer Rundweg - Tafel vor dem Neubau der Römerstadtschule
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt, den Magistrat um Auskunft zu verschiedenen Fragen bezüglich der Tafel vor dem Neubau der Römerstadtschule zu bitten. Dies geschieht, um die Aussagen auf der Tafel zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren, da sich in den letzten 20 Jahren neue Erkenntnisse ergeben haben.
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Thema Wohnen verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat zu bitten, zu folgenden Fragen Auskunft zu geben:
- Sollen weiterhin die Aussagen (siehe oben - zweite Zitatpassage) auf der Tafel vor dem Neubau der Römerstadt bestehen bleiben, obwohl es Ausgrabungen auf dem Gelände gegeben hat und Erkenntnisse gewonnen wurden, die den Mutmaßungen widersprechen?
- Sollen die Aussagen auf der oben genannten Tafel bestehen bleiben, obwohl spätestens nach Eröffnung der Neubauten der Römerstadtschule die dort ausgestellten Repliken der Funde, die bei den Ausgrabungen auf dem Gelände gefunden wurden, dann den Schülerinnen und Schülern sowie der übrigen Öffentlichkeit zugänglich sind sowie die Darstellungen der gefundenen Fundamente auf dem Schulgelände sichtbar sind?
- Soll entgegen der Aussage aus der ersten Textpassage, dass "der Archäologische Rundweg entlang der wichtigsten bekannten Baudenkmäler" führt, die Ausgrabungsergebnisse zum Stadttor auf dem Gelände, das heute die Feuerwehrwache 21 beherbergt, nicht dargestellt werden oder ist dieser Fund kein wichtiges und bekanntes Baudenkmal?
- Was wurde hinsichtlich der in der ST 341 vom 19.02.2018 aufgelisteten möglichen Maßnahmen bisher unternommen und wann ist mit sichtbaren Ergebnissen zu rechnen?
Begründung
In der ersten oben aufgeführten Textpassage wird auf die Bedeutung der römischen Stadt Nida hingewiesen. Dies steht im Widerspruch zu der Behandlung der aufgestellten Tafeln hinsichtlich deren Erweiterung und Aktualisierung. In einem Zeitraum von 20 Jahren haben sich auch die Möglichkeiten der Darstellung deutlich verändert und erweitert. Auch diese Möglichkeiten wurden bisher für das wichtige Thema nicht berücksichtigt. Nach 20 Jahren erscheint es wirklich notwendig, die Tafeln des Archäologischen Rundwegs sowohl inhaltlich als auch optisch zu erneuern und den Rundweg zu erweitern. Falls die Tafel vor den Neubauten der Römerstadtschule hinsichtlich ihrer Aussage nicht erneuert wird, kommt der Leser zu dem Eindruck, dass ein Neubau auf einer Fläche erstellt wurde und es vergessen oder unterlassen wurde, vor Baubeginn auf der Grundstücksfläche nach dem römischen Erbe zu graben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Oktober 2017OFOF 208/8Weiterentwicklung Archäologischer Rundweg in der Römerstadt NIDAOrtsbeiratsantrag · SPD
- 2. November 2017OMOM 2295Weiterentwicklung Archäologischer Rundweg in der Römerstadt NIDADirektanregung
- 19. Februar 2018STST 341Weiterentwicklung Archäologischer Rundweg in der Römerstadt NIDAStellungnahme
- 5. Oktober 2020Sie sind hierOFOF 590/8Archäologischer Rundweg - Tafel vor dem Neubau der RömerstadtschuleOrtsbeiratsantrag · SPD
- 22. Oktober 2020VV 1782Archäologischer Rundweg - Tafel vor dem Neubau der RömerstadtschuleAnfrage
- 22. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 175 WochenSTST 496Archäologischer Rundweg - Tafel vor dem Neubau der RömerstadtschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme