Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der Wolfsweide
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Wolfsweide Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die M12 zurückzustellen. Im Vorfeld werden folgende Fragen und Argumente beantwortet und der Magistrat beauftragt, die Ziele und den Zweck der Planung unter Berücksichtigung der unten angeführten Argumente dem Ortsbeirat 10 vorzustellen und zu erläutern. Das in der M12 angedachte Gebiet liegt in Preungesheim, dass mit dem Frankfurter Bogen, das zweitgrößte Neubaugebiet Frankfurts, mit New Betts, mit der Homburger Landstr.148 und weiteren Verdichtungen bereits einen großen Beitrag für die Stadt Frankfurt gestellt hat. In den letzten 12 Jahren hat sich die Bevölkerung des Stadtteiles verdoppelt. Um den Bedarf an Wohnraum zu decken wird Preungesheim auch weiterhin seinen Beitrag leisten. Die damit verbundenen Belastungen dürfen sich nicht grundsätzlich und dauerhaft negativ auf den Stadtteil auswirken, deshalb werden im Vorfeld die Bedenken und Sorgen der Bürger ernst genommen und berücksichtigt. Die Auflösung einer Kleingartenanlage hat enorme Konsequenzen. Der hohe integrative und soziale Wert der Kleingartenanlage wird unterschätzt. Die vorhandene Kleingartenanlage soll deshalb grundsätzlich erhalten bleiben. Der Kleingartenverein hat bereits für Anbindung des Stadtteils an die Linie 18 einen wesentlichen Beitrage geleistet und etliche Gartenparzellen aufgeben müssen. Zudem ist der Kleingarten einer der letzten zusammenhängenden Grünflächen im Stadtteil. Die seit 1963 bestehende Anlage wurde auf Trümmerschutt aus dem 2. Weltkrieg gebaut. Welche Konsequenzen hätte dies für eine Bebauung, wer trüge die Kosten? Lärmschutz an der Autobahn. Welche Maßnahmen werden notwendig und wer soll die Kosten tragen? Weitere 450 Wohneinheiten würden große Auswirkungen auf Kinderbetreuung und Beschulung haben. Wie sollen die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten, bei bereits vorhandenen Engpässen im Stadtteil, zur Verfügung gestellt werden?
Inhalt
Antrag vom 25.02.2014, OF 584/10
Betreff: Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der Wolfsweide
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die M12 zurückzustellen. Im Vorfeld werden folgende Fragen und Argumente beantwortet und der Magistrat beauftragt, die Ziele und den Zweck der Planung unter Berücksichtigung der unten angeführten Argumente dem Ortsbeirat 10 vorzustellen und zu erläutern. Das in der M12 angedachte Gebiet liegt in Preungesheim, dass mit dem Frankfurter Bogen, das zweitgrößte Neubaugebiet Frankfurts, mit New Betts, mit der Homburger Landstr.148 und weiteren Verdichtungen bereits einen großen Beitrag für die Stadt Frankfurt gestellt hat. In den letzten 12 Jahren hat sich die Bevölkerung des Stadtteiles verdoppelt. Um den Bedarf an Wohnraum zu decken wird Preungesheim auch weiterhin seinen Beitrag leisten. Die damit verbundenen Belastungen dürfen sich nicht grundsätzlich und dauerhaft negativ auf den Stadtteil auswirken, deshalb werden im Vorfeld die Bedenken und Sorgen der Bürger ernst genommen und berücksichtigt. Die Auflösung einer Kleingartenanlage hat enorme Konsequenzen. Der hohe integrative und soziale Wert der Kleingartenanlage wird unterschätzt. Die vorhandene Kleingartenanlage soll deshalb grundsätzlich erhalten bleiben. Der Kleingartenverein hat bereits für Anbindung des Stadtteils an die Linie 18 einen wesentlichen Beitrage geleistet und etliche Gartenparzellen aufgeben müssen. Zudem ist der Kleingarten einer der letzten zusammenhängenden Grünflächen im Stadtteil. Die seit 1963 bestehende Anlage wurde auf Trümmerschutt aus dem 2. Weltkrieg gebaut. Welche Konsequenzen hätte dies für eine Bebauung, wer trüge die Kosten? Lärmschutz an der Autobahn. Welche Maßnahmen werden notwendig und wer soll die Kosten tragen? Weitere 450 Wohneinheiten würden große Auswirkungen auf Kinderbetreuung und Beschulung haben. Wie sollen die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten, bei bereits vorhandenen Engpässen im Stadtteil, zur Verfügung gestellt werden?Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 12 Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Februar 2014 brachte SPD im Ortsbeirat 10 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.03.2014 im OBR 10 für erledigt erklärt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Ziffern 1. bis 7. . Einstimmige Annahme Ziffer 8.: GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und FDP gegen CDU (= Annahme) zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und FDP gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) zu 5. Einstimmige Annahme