Rahmenplan .Nördlicher Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt.
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die vom Magistrat vorgesehene Schaffung von 241.000 qm Gewerbefläche birgt die Gefahr, dass der „Nördliche Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt“ zu einem Pendlerviertel degradiert wird. Ziel soll es sein, die Stadt Frankfurt attraktiv für Familien zu machen, so dass diese nicht mehr auf das Frankfurter Umland ausweichen müssen, um einen vernünftigen Lebensstandart und zum Teil auch günstigere Mieten zu finden. Auch für Kleingewerbetreibende wie z. B. Gastronomen und Einzelhändler ist es wichtig, dass sich auch außerhalb der Mittagspausen die Ladenöffnung lohnt. Die Konsequenz aus einer unzureichenden Mischnutzung ist ein nachts ausgestorbener Stadtteil nach dem Vorbild der Bürostadt Niederrad. Eine Erhöhung der geplanten Bruttogeschossfläche über 40% ist auch nicht wünschenswert. Die potenziellen Einwohner des „Nördlichen Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt“ benötigen eine funktionierende Infrastruktur in Form von Einzelhandel und Gastronomie, damit die Wohnlage für sie attraktiv ist. Sollte zu wenig Gewerbefläche ausgewiesen werden, sind die neuen Einwohner gezwungen ihre Einkäufe auf der „Grünen Wiese“ zu tätigen, dies hat einen Verlust an Lebensqualität und mehr unnötigen Verkehr zur Folge. Zudem ergeben sich keine Anhaltspunkte, warum Autohäuser einer gemischten Nutzung entgegenstehen. Bei den Autohäusern handelt es sich um die Vertretungen etablierter Autobauer. In anderen Stadtteilen Frankfurts sind in den letzten Jahren explizit Flächen für die Vertretungen der Autobauer geschaffen worden und im Gallus, wo eine über Jahre gewachsene Struktur besteht, soll diese in die „Schmuddelecke“ gestellt werden.
Inhalt
Antrag vom 25.08.2009, OF 546/1
Betreff:
Rahmenplan "Nördlicher Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt"
Vortrag des Magistrats vom 29. Mai 2009, M 123
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, den Rahmenplan wie folgt zu ändern:
Der Wohnanteil im Plangebiet soll auf 30-40 Prozent der Bruttogeschossfläche erhöht werden (ca. 95.000 – 130.000 qm)
Hinsichtlich der Flächen M 7 und M 8 soll der Hinweis auf die Autohäuser gestrichen werden.
Begründung:
Die vom Magistrat vorgesehene Schaffung von 241.000 qm Gewerbefläche birgt die Gefahr, dass der "Nördliche Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt“ zu einem Pendlerviertel degradiert wird. Ziel soll es sein, die Stadt Frankfurt attraktiv für Familien zu machen, so dass diese nicht mehr auf das Frankfurter Umland ausweichen müssen, um einen vernünftigen Lebensstandart und zum Teil auch günstigere Mieten zu finden.
Auch für Kleingewerbetreibende wie z. B. Gastronomen und Einzelhändler ist es wichtig, dass sich auch außerhalb der Mittagspausen die Ladenöffnung lohnt.
Die Konsequenz aus einer unzureichenden Mischnutzung ist ein nachts ausgestorbener Stadtteil nach dem Vorbild der Bürostadt Niederrad.
Eine Erhöhung der geplanten Bruttogeschossfläche über 40% ist auch nicht wünschenswert. Die potenziellen Einwohner des "Nördlichen Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt“ benötigen eine funktionierende Infrastruktur in Form von Einzelhandel und Gastronomie, damit die Wohnlage für sie attraktiv ist. Sollte zu wenig Gewerbefläche ausgewiesen werden, sind die neuen Einwohner gezwungen ihre Einkäufe auf der "Grünen Wiese“ zu tätigen, dies hat einen Verlust an Lebensqualität und mehr unnötigen Verkehr zur Folge.
Zudem ergeben sich keine Anhaltspunkte, warum Autohäuser einer gemischten Nutzung entgegenstehen. Bei den Autohäusern handelt es sich um die Vertretungen etablierter Autobauer.
In anderen Stadtteilen Frankfurts sind in den letzten Jahren explizit Flächen für die Vertretungen der Autobauer geschaffen worden und im Gallus, wo eine über Jahre gewachsene Struktur besteht, soll diese in die "Schmuddelecke“ gestellt werden.
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 29.05.2009, M 123 Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Mai 2009MM 123Rahmenplan "Nördlicher Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt"Magistratsvortrag
- 25. August 2009Sie sind hierOFOF 546/1Rahmenplan .Nördlicher Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt.Ortsbeiratsantrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme