Entschleunigung des Verkehrs auf dem Fritz-Schubert-Ring
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Fritz-Schubert-Ring, eine reine Wohnstraße - ist eine der wenigen Grundnetz-straßen in Bergen-Enkheim auf der nicht Tempo 30 gilt, obwohl hier mit das stärkste Gefälle ist und die Straße in einer einzigen großen Kurve das ganze Wohngebiet umfasst. Ab der Straße Pfaffenmauer wird der Fritz-Schubert-Ring sehr unübersichtlich, weil die Innenseite der Kurve sehr schlecht einsehbar und hier das stärkste Gefälle ist, was regelmäßig zu Geschwindigkeitsüberschreitungen auch der VGF-Busse der Linie 42 führt. In 37 Jahren haben auf dieser Straße 5 Menschen Ihr Leben verloren. Es gab mehrere Schwerstverletzte zu beklagen und mindestens 30 weitere Unfälle mit zum Teil erheblichen Sachschäden. Es gibt keine innerörtliche Straße in Bergen-Enkheim, auf der so viele Menschen durch Verkehrsunfälle in dieser Zeit gestorben sind. Fast alle Mittelinseln zwischen Heinrich Bingemer-Weg und Schwimmbad, die zur Entschleunigung in die Straße gesetzt worden sind, wurden mindestens schon einmal überfahren, was zu weiteren schweren Unfällen beigetragen hat. Immer wieder kommt es vor, dass die Mittelinseln von Rasern auf der Gegen-fahrbahn „überholt“ werden. Auch das führt zu extrem gefährlichen Situationen. Die inzwischen am Speierlingweg installierte Geschwindigkeitsmeßanlage ist mehr defekt als in Betrieb und bisher mehr ein nutzloses Ärgernis, denn eine Hilfe. Die Stadt ist deshalb verpflichtet, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und dafür Sorge zu tragen, dass der Fritz-Schubert-Ring nachhaltig entschleunigt wird.
Inhalt
Antrag vom 09.11.2009, OF 538/16
Betreff:
Entschleunigung des Verkehrs auf dem Fritz-Schubert-Ring
Der Ortsbeirat wolle beschließen,
die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen,
der Magistrat wird beauftragt,
ein Konzept zu entwickeln, wie der Verkehr auf dem Fritz-Schubert-Ring nachhaltiger entschleunigt werden kann, bevor weitere Menschen sterben müssen.
Begründung:
Der Fritz-Schubert-Ring, eine reine Wohnstraße - ist eine der wenigen Grundnetz-straßen in Bergen-Enkheim auf der nicht Tempo 30 gilt, obwohl hier mit das stärkste Gefälle ist und die Straße in einer einzigen großen Kurve das ganze Wohngebiet umfasst. Ab der Straße Pfaffenmauer wird der Fritz-Schubert-Ring sehr unübersichtlich, weil die Innenseite der Kurve sehr schlecht einsehbar und hier das stärkste Gefälle ist, was regelmäßig zu Geschwindigkeitsüberschreitungen auch der VGF-Busse der Linie 42 führt. In 37 Jahren haben auf dieser Straße 5 Menschen Ihr Leben verloren. Es gab mehrere Schwerstverletzte zu beklagen und mindestens 30 weitere Unfälle mit zum Teil erheblichen Sachschäden. Es gibt keine innerörtliche Straße in Bergen-Enkheim, auf der so viele Menschen durch Verkehrsunfälle in dieser Zeit gestorben sind. Fast alle Mittelinseln zwischen Heinrich Bingemer-Weg und Schwimmbad, die zur Entschleunigung in die Straße gesetzt worden sind, wurden mindestens schon einmal überfahren, was zu weiteren schweren Unfällen beigetragen hat. Immer wieder kommt es vor, dass die Mittelinseln von Rasern auf der Gegen-fahrbahn "überholt“ werden. Auch das führt zu extrem gefährlichen Situationen. Die inzwischen am Speierlingweg installierte Geschwindigkeitsmeßanlage ist mehr defekt als in Betrieb und bisher mehr ein nutzloses Ärgernis, denn eine Hilfe.
Die Stadt ist deshalb verpflichtet, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen
und dafür Sorge zu tragen, dass der Fritz-Schubert-Ring nachhaltig entschleunigt wird.
Beratung im Ortsbeirat: 16
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. November 2009Sie sind hierOFOF 538/16Entschleunigung des Verkehrs auf dem Fritz-Schubert-RingOrtsbeiratsantrag · fwf
- 24. November 2009OAOA 1033Entschleunigung des Verkehrs auf dem Fritz-Schubert-RingAnregung
- 9. August 2010Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 1079Entschleunigung des Verkehrs auf dem Fritz-Schubert-RingStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: SPD, GRÜNE, WBE und fwf gegen CDU und FDP (= Ablehnung)