Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-Bahn
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme ST 1839/07 das Konzept für den Bauverkehr im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn vorgelegt. Danach ist eine Andienung der Baumaterialien über den Schienenweg weitgehend ausgeschlossen. Die Deutsche Bahn AG plant dabei sämtlichen Baustellenverkehr im Bereich des Ortsbezirks 10, wie sich aus der mitgelieferten Skizze ergibt, alleine über die Straßen: Am Dachsberg /Berkersheimer Bahnstraße durch Berkersheim, was für den gesamten Baustellen-Bereich zwischen Berkersheim und Bad Vilbel anscheinend die einzige Zufahrt darstellt, und über den Berkersheimer Weg und Homburger Landstraße durch die Stadtteile Frankfurter Berg und Bonames abzuwickeln. Dabei handelt es sich in allen Fällen um Wohngebiete mit teilweise sehr engen Straßen. In der Berkersheimer Bahnstraße steht teilweise nicht einmal ein Bürgersteig zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich sind Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten unterwegs, was nach Auskunft des Magistrats nur auf Grund des engen Miteinan-ders von Kraftfahrzeugführern und Fußgängern möglich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass für dieses Bauvorhaben alleine für die erforderlichen Lärmschutzwände ungeheure Mengen an Baumaterial angeliefert werden müssen und dass aus betriebstechnischen Gründen ein Bau meistens nachts erfolgen muss, ist eine solche Planung für die Anwohner unzumutbar, zumal die Bauzeit sich doch über einen erheblichen Zeitraum erstrecken wird. Eine solche Belastung wäre für die Anwohner unzumutbar. Zudem würde sie eine erhebliche finanzielle Belastungen für den Vorhabenträger generieren, alleine um die sich daraus ergebenden Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnungen auszugleichen.
Inhalt
Antrag vom 11.02.2008, OF 523/10
Betreff:
Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-Bahn
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, sich mit der Deutschen Bahn AG ins Benehmen zu setzen, um im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn, den Bauverkehr durch die Stadtteile Bonames, Frankfurter Berg und Berkersheim auf ein Mindestmaß zu beschränken. Desweiteren wird der Magistrat aufgefordert, in diesem Zusammenhang zu prüfen, ob der Bauverkehr über provisorische Baustellenabfahrten von der B3a und der A661 abgewickelt werden kann.
Begründung:
Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme ST 1839/07 das Konzept für den Bauverkehr im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn vorgelegt. Danach ist eine Andienung der Baumaterialien über den Schienenweg weitgehend ausgeschlossen.
Die Deutsche Bahn AG plant dabei sämtlichen Baustellenverkehr im Bereich des Ortsbezirks 10, wie sich aus der mitgelieferten Skizze ergibt, alleine über die Straßen: Am Dachsberg /Berkersheimer Bahnstraße durch Berkersheim, was für den gesamten Baustellen-Bereich zwischen Berkersheim und Bad Vilbel anscheinend die einzige Zufahrt darstellt, und über den Berkersheimer Weg und Homburger Landstraße durch die Stadtteile Frankfurter Berg und Bonames abzuwickeln. Dabei handelt es sich in allen Fällen um Wohngebiete mit teilweise sehr engen Straßen. In der Berkersheimer Bahnstraße steht teilweise nicht einmal ein Bürgersteig zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich sind Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten unterwegs, was nach Auskunft des Magistrats nur auf Grund des engen Miteinan-ders von Kraftfahrzeugführern und Fußgängern möglich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass für dieses Bauvorhaben alleine für die erforderlichen Lärmschutzwände ungeheure Mengen an Baumaterial angeliefert werden müssen und dass aus betriebstechnischen Gründen ein Bau meistens nachts erfolgen muss, ist eine solche Planung für die Anwohner unzumutbar, zumal die Bauzeit sich doch über einen erheblichen Zeitraum erstrecken wird. Eine solche Belastung wäre für die Anwohner unzumutbar. Zudem würde sie eine erhebliche finanzielle Belastungen für den Vorhabenträger generieren, alleine um die sich daraus ergebenden Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnungen auszugleichen.
Hauptvorlage: Antrag vom 29.01.2008, OF 516/10 Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Februar 2008Sie sind hierOFOF 523/10Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-BahnOrtsbeiratsantrag · CDU
- 11. März 2008OAOA 618Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-BahnAnregung
- 14. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 432Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-BahnMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. Einstimmige Annahme