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Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-Bahn

Vorlagentyp: OFCDU
22 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Begründung

Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme ST 1839/07 das Konzept für den Bauverkehr im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn vorgelegt. Danach ist eine Andienung der Baumaterialien über den Schienenweg weitgehend ausgeschlossen. Die Deutsche Bahn AG plant dabei sämtlichen Baustellenverkehr im Bereich des Ortsbezirks 10, wie sich aus der mitgelieferten Skizze ergibt, alleine über die Straßen: Am Dachsberg /Berkersheimer Bahnstraße durch Berkersheim, was für den gesamten Baustellen-Bereich zwischen Berkersheim und Bad Vilbel anscheinend die einzige Zufahrt darstellt, und über den Berkersheimer Weg und Homburger Landstraße durch die Stadtteile Frankfurter Berg und Bonames abzuwickeln. Dabei handelt es sich in allen Fällen um Wohngebiete mit teilweise sehr engen Straßen. In der Berkersheimer Bahnstraße steht teilweise nicht einmal ein Bürgersteig zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich sind Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten unterwegs, was nach Auskunft des Magistrats nur auf Grund des engen Miteinan-ders von Kraftfahrzeugführern und Fußgängern möglich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass für dieses Bauvorhaben alleine für die erforderlichen Lärmschutzwände ungeheure Mengen an Baumaterial angeliefert werden müssen und dass aus betriebstechnischen Gründen ein Bau meistens nachts erfolgen muss, ist eine solche Planung für die Anwohner unzumutbar, zumal die Bauzeit sich doch über einen erheblichen Zeitraum erstrecken wird. Eine solche Belastung wäre für die Anwohner unzumutbar. Zudem würde sie eine erhebliche finanzielle Belastungen für den Vorhabenträger generieren, alleine um die sich daraus ergebenden Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnungen auszugleichen.

Inhalt

Antrag vom 11.02.2008, OF 523/10

Betreff:

Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-Bahn

Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, sich mit der Deutschen Bahn AG ins Benehmen zu setzen, um im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn, den Bauverkehr durch die Stadtteile Bonames, Frankfurter Berg und Berkersheim auf ein Mindestmaß zu beschränken. Desweiteren wird der Magistrat aufgefordert, in diesem Zusammenhang zu prüfen, ob der Bauverkehr über provisorische Baustellenabfahrten von der B3a und der A661 abgewickelt werden kann.

Begründung:

Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme ST 1839/07 das Konzept für den Bauverkehr im Falle eines Ausbaus der Main-Weser-Bahn vorgelegt. Danach ist eine Andienung der Baumaterialien über den Schienenweg weitgehend ausgeschlossen.

Die Deutsche Bahn AG plant dabei sämtlichen Baustellenverkehr im Bereich des Ortsbezirks 10, wie sich aus der mitgelieferten Skizze ergibt, alleine über die Straßen: Am Dachsberg /Berkersheimer Bahnstraße durch Berkersheim, was für den gesamten Baustellen-Bereich zwischen Berkersheim und Bad Vilbel anscheinend die einzige Zufahrt darstellt, und über den Berkersheimer Weg und Homburger Landstraße durch die Stadtteile Frankfurter Berg und Bonames abzuwickeln. Dabei handelt es sich in allen Fällen um Wohngebiete mit teilweise sehr engen Straßen. In der Berkersheimer Bahnstraße steht teilweise nicht einmal ein Bürgersteig zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich sind Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten unterwegs, was nach Auskunft des Magistrats nur auf Grund des engen Miteinan-ders von Kraftfahrzeugführern und Fußgängern möglich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass für dieses Bauvorhaben alleine für die erforderlichen Lärmschutzwände ungeheure Mengen an Baumaterial angeliefert werden müssen und dass aus betriebstechnischen Gründen ein Bau meistens nachts erfolgen muss, ist eine solche Planung für die Anwohner unzumutbar, zumal die Bauzeit sich doch über einen erheblichen Zeitraum erstrecken wird. Eine solche Belastung wäre für die Anwohner unzumutbar. Zudem würde sie eine erhebliche finanzielle Belastungen für den Vorhabenträger generieren, alleine um die sich daraus ergebenden Einschränkungen der Nutzbarkeit der Wohnungen auszugleichen.

Hauptvorlage: Antrag vom 29.01.2008, OF 516/10 Beratung im Ortsbeirat: 10

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. Februar 2008Sie sind hier
    OFOF 523/10Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-Bahn
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 11. März 2008OAOA 618Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-BahnAnregung
  3. 14. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 432Bauverkehr bei einem eventuellen Ausbau der Main-Weser-BahnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 10
Sitzung 19 · 12.02.2008
TO I, TOP 28
Beraten
1. Die Vorlage OF 516/10 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Vorlage OF 523/10 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 20 · 11.03.2008
TO I, TOP 7
Angenommen
Anregung OA 618 2008 1. Die Vorlage OF 516/10 wurde zurückgezogen. 2. Die Vorlage OF 523/10 wird als gemeinsamer Antrag der CDU- und FDP-Fraktion in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 2. Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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