Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 6 beantragt, dass der Magistrat umgehend Gespräche mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Höchster Porzellan-Manufaktur aufnimmt, um deren Schließung zu verhindern. Ziel ist es, die Arbeitsplätze und die traditionsreiche Manufaktur in Höchst zu erhalten.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenAntrag
Die Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 hat Insolvenz angemeldet. Der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands mit aktuell zehn Mitarbeitern droht damit erneut das Aus. Der vorläufige Insolvenzverwalter beschreibt die Lage als "extrem ernst" - eine schnelle Lösung ist hier gefragt, um die Porzellanmanufaktur und die Arbeitsplätze am Standort Höchst zu erhalten.
Höchster Porzellan ist weit über die Grenzen Frankfurts und Hessens hinaus bekannt. Es sollte auch im Interesse der Stadt Frankfurt sein, dass die Porzellanmanufaktur überlebt. Entsprechend sollten von Seiten der Stadt alle Anstrengungen unternommen werden, um zu unterstützen und eine Lösung zu finden.
Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat 6 beschließen:
Mit dem Ziel, Lösungen zu finden, um eine unmittelbar bevorstehende Schließung der einzigen Porzellanmanufaktur Hessens zu vermeiden, wird der Magistrat gebeten, umgehend das Gespräch mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter zu suchen.
Der Magistrat wird gebeten, im Rahmen seiner Möglichkeiten alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Porzellanmanufaktur und die Arbeitsplätze am Standort Höchst zu erhalten. So sollte, ggf. gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung, bei der dringenden Suche nach einem neuen Investor und bei der Erarbeitung eines neuen Konzepts unterstützt werden.
Begründung
1746 erhalten! Die Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 hat Insolvenz angemeldet. Der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands mit aktuell zehn Mitarbeitern droht damit erneut das Aus. Der vorläufige Insolvenzverwalter beschreibt die Lage als "extrem ernst" - eine schnelle Lösung ist hier gefragt, um die Porzellanmanufaktur und die Arbeitsplätze am Standort Höchst zu erhalten. Höchster Porzellan ist weit über die Grenzen Frankfurts und Hessens hinaus bekannt. Es sollte auch im Interesse der Stadt Frankfurt sein, dass die Porzellanmanufaktur überlebt. Entsprechend sollten von Seiten der Stadt alle Anstrengungen unternommen werden, um zu unterstützen und eine Lösung zu finden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Juni 2022Sie sind hierOFOF 498/6Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 28. Juni 2022OMOM 2356Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!Direktanregung
- 29. Dezember 2022OFOF 657/6Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur auch mit Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 17. Januar 2023OAOA 306Höchster Porzellan-Manufaktur auch mit Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten!Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet