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Zunehmende Zahl an Spielsalons in Rödelheim

Vorlagentyp: OFSPD
1 Sitzung

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Begründung

Die Rödelheimer Bevölkerung diskutiert heftig über die zunehmende Anzahl von Spielsalons im Stadtteil. Vor den Spielhallen treffen sich häufig, auch in der Nacht, junge Leute, die Lärm durch Musik und Gespräche verbreiten. Das Spielcasino in der Radilostraße wurde seit seiner Eröffnung bereits mehrfach überfallen und beraubt. Die Spielsalons verdrängen Fachgeschäfte mit Bedienung und Beratung. Viele Bürgerinnen und Bürger können nicht in die Stadt oder auf die grüne Wiese zum Einkaufen fahren. Andere wollen bewusst in ihrem Stadtteil einkaufen. Das wird in einigen Marktsegmenten immer schwieriger.

Inhalt

Antrag vom 25.07.2008, OF 433/7

Betreff:

Zunehmende Zahl an Spielsalons in Rödelheim

Die Rödelheimer Bevölkerung diskutiert heftig über die zunehmende Anzahl von Spielsalons im Stadtteil. Vor den Spielhallen treffen sich häufig, auch in der Nacht, junge Leute, die Lärm durch Musik und Gespräche verbreiten. Das Spielcasino in der Radilostraße wurde seit seiner Eröffnung bereits mehrfach überfallen und beraubt.

Die Spielsalons verdrängen Fachgeschäfte mit Bedienung und Beratung. Viele Bürgerinnen und Bürger können nicht in die Stadt oder auf die grüne Wiese zum Einkaufen fahren. Andere wollen bewusst in ihrem Stadtteil einkaufen. Das wird in einigen Marktsegmenten immer schwieriger.

Dies vorausgeschickt fragt der Ortsbeirat den Magistrat:

Kann die Stadt durch Auflagen im Baurecht die Erteilung von Konzessionen beeinflussen?

Gibt es Möglichkeiten, über das Ladenschlussgesetz oder die Sperrstunde, die Öffnungszeiten zu reduzieren?

Was gedenkt die Stadt gegen den zunehmenden Lärm vor den Spielcasinos zu tun?

Welche Möglichkeiten hat die Wirtschaftsförderung, um eine gesunde Mischung an Geschäften im Stadtteil zu fördern?

Beratung im Ortsbeirat: 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Juli 2008 brachte SPD im Ortsbeirat 7 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 12.08.2008 im OBR 7 für erledigt erklärt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO I, TOP 17
Erledigt
Auskunftsersuchen V 708 2008 Auskunftsersuchen V 709 2008 1. Die Vorlage OF 432/7 wird in der folgenden geänderten Fassung beschlossen: Der Magistrat wird gebeten, die folgenden Fragen beantworten: - Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat für Ortsbeirat und/oder Stadtverordnetenversammlung, die weitere Ausbreitung von Spielhallen/Glückspielangeboten in Rödelheim zu begrenzen? - Wie bewertet der Magistrat in diesem Zusammenhang die Änderung der Bebauungspläne als Instrument? Mit welchen Bearbeitungszeiten wäre zu rechnen, bis auf diesem Wege weitere Spielhallen vermieden werden könnten? Welche Auswirkungen hätte ein geänderter Beabauungsplan auf den Betrieb der bereits bestehenden Spielhallen? - Liegen dem Magistrat Erkenntnisse der Ordnungsbehörden vor, die Aufschluss über die Einhaltung der gesetzlichen Auflagen (insbesondere des Jugendschutzes und des Verbots der Geldwäsche) geben? - Wie schätzt der Magistrat die Möglichkeit ein, der Ausbreitung weiterer Spielhallen mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen entgegenzutreten? - Was gedenkt die Stadt gegen den zunehmenden Lärm vor den Spielcasinos zu tun? - Welche Möglichkeiten hat die Wirtschaftsförderung, um eine gesunde Mischung an Geschäften im Stadtteil zu fördern? 2. Die Vorlage OF 433/7 wird durch die Annahme der Vorlage OF 432/7 für erledigt erklärt. 3. Die Vorlage OF 434/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Farbechte
Ablehnung:
Grüne
Enthaltung:
CDUSPDFDPBFFREP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. FARBECHTE und UDF gegen GRÜNE (= Ablehnung) bei Enthaltung CDU, SPD, FDP, BFF und REP

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