Geförderter Wohnraum und Studenten-Hostel im Schönhof-Viertel
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
im Schönhof-Viertel Die Nassauische Heimstätte hat mit dem Projektpartner Instone am 30.10.2019 in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass die NH zwei Baufelder schlüsselfertig von ihrem Projektpartner Instone kaufen wird. Auf einer Brutto-Grundfläche von etwa 26.500 Quadratmetern sollen rund 210 Wohnungen, ein Studentenhostel mit ca. 175 Zimmern sowie eine vier- bis fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen. Der Geschäftsführer der NH, Dr. Constantin Westphal, berichtete in der Pressemeldung, das der Anteil der geförderten Wohnungen in diesen Baufeldern bei 60 bis 65 Prozent liegen wird und zusätzlich 130 geförderte Wohnungen geschaffen werden sollen. Die Förderquote der NH im gesamten Schönhof-Viertel würde sich damit auf 45 % erhöhen. Der Ortsbeirat freut sich über die Erhöhung des Förderanteils, bittet angesichts der aktuellen Erfahrungen mit angeblichen Studentenappartements im ehemaligen Max-Planck-Institut in Hausen jedoch um nähere Auskünfte über das Studentenhostel und den Anteil geförderter Wohnungen:
- Werden die 175 Zimmer oder Teile der Zimmer des Studentenhostels öffentlich gefördert?
- Zu welchen Preisen sollen die Zimmer im Studentenhostel angeboten werden?
- Erfolgt die Vergabe der Zimmer über das Studentenwerk oder die Wohnrauminitiative Frankfurt?
- Falls die Vergabe direkt durch die NH erfolgt: Wird sichergestellt, dass in den Zimmern nur Studierende einziehen?
- In welcher Form werden die Zimmer des Studenten-Hostels auf den Anteil an gefördertem Wohnraum angerechnet?
- Erreicht die Firma Instone in ihrem Wohnungsbestand auch weiterhin die vorgegebenen 30 % geförderten Wohnraum, oder reduziert die Steigerung der Quote an gefördertem Wohnraum für die NH die Förderquote der Firma Instone?
Inhalt
Antrag vom 11.11.2019, OF 429/7
Betreff: Geförderter Wohnraum und Studenten-Hostel im Schönhof-Viertel Die Nassauische Heimstätte hat mit dem Projektpartner Instone am 30.10.2019 in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass die NH zwei Baufelder schlüsselfertig von ihrem Projektpartner Instone kaufen wird. Auf einer Brutto-Grundfläche von etwa 26.500 Quadratmetern sollen rund 210 Wohnungen, ein Studentenhostel mit ca. 175 Zimmern sowie eine vier- bis fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen. Der Geschäftsführer der NH, Dr. Constantin Westphal, berichtete in der Pressemeldung, das der Anteil der geförderten Wohnungen in diesen Baufeldern bei 60 bis 65 Prozent liegen wird und zusätzlich 130 geförderte Wohnungen geschaffen werden sollen. Die Förderquote der NH im gesamten Schönhof-Viertel würde sich damit auf 45 % erhöhen. Der Ortsbeirat freut sich über die Erhöhung des Förderanteils, bittet angesichts der aktuellen Erfahrungen mit angeblichen Studentenappartements im ehemaligen Max-Planck-Institut in Hausen jedoch um nähere Auskünfte über das Studentenhostel und den Anteil geförderter Wohnungen:
- Werden die 175 Zimmer oder Teile der Zimmer des Studentenhostels öffentlich gefördert?
- Zu welchen Preisen sollen die Zimmer im Studentenhostel angeboten werden?
- Erfolgt die Vergabe der Zimmer über das Studentenwerk oder die Wohnrauminitiative Frankfurt?
- Falls die Vergabe direkt durch die NH erfolgt: Wird sichergestellt, dass in den Zimmern nur Studierende einziehen?
- In welcher Form werden die Zimmer des Studenten-Hostels auf den Anteil an gefördertem Wohnraum angerechnet?
- Erreicht die Firma Instone in ihrem Wohnungsbestand auch weiterhin die vorgegebenen 30 % geförderten Wohnraum, oder reduziert die Steigerung der Quote an gefördertem Wohnraum für die NH die Förderquote der Firma Instone?Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. November 2019Sie sind hierOFOF 429/7Geförderter Wohnraum und Studenten-Hostel im Schönhof-ViertelOrtsbeiratsantrag · SPD
- 26. November 2019VV 1489Geförderter Wohnraum und Studenten-Hostel im Schönhof-ViertelAnfrage
- 6. März 2020Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 434Geförderter Wohnraum und Studenten-Hostel im Schönhof-ViertelStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme