Gefährliche Radüberwege verhindern!
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Kinderanhänger für den Transport des Nachwuchses zur Krippe oder zum Kindergarten werden immer beliebter. Bei der Benutzung von Radwegen werden Eltern aber oft vor unlösbare Probleme gestellt. Neben zu schmalen Radwegen oder zu eng gesetzten Poller, die eigentlich nur den Autoverkehr fern halten sollten, sind durch Verkehrsinsel geteilte Radüberwege nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Wenn es keine durchgängige Grünphase zur Überquerung von zwei oder mehr Fahrspuren gibt, ist der Pedaleur gezwungen mit seinem Gespann auf der Verkehrsinsel zu warten. Ist diese zu schmal hat er die Wahl, entweder den Anhänger mit Kind oder sich selbst mit dem Fahrrad auf die Fahrbahn zu stellt. So zum Beispiel bei der Überquerung der fünfspurigen Junghofstrasse auf der Höhe der Deutschen Bank. Zur Förderung der Sicherheit und des Anteils des Radverkehrs ist dieser gefährliche Zustand umgehend zu beseitigen. Wenn bauliche Maßnahmen nicht möglich sind bringt eine durchgehende Grünphase für Rad- und Fußweg rasch und kostengünstig Abhilfe. "Die Querung der Gutleutstraße in der Nähe der Einmündung ist aufgrund der hohen Verkehrsbelastung mit großen Wartezeiten verbunden und zudem insbesondere für Kinder und ältere Leute nicht ohne einen Fahrbahnteiler zu empfehlen. "Die auf 68.361 Euro brutto geschätzt Kosten für die zusätzliche Signalisierung sollten nicht ausgegeben werden. Da hier zumeist Radfahrer queren, wäre die geplante Querungshilfe, so sie den ausreichend dimensioniert ist "ein Fahrrad mit Anhänger aufzunehmen" auch ausreichend.
Inhalt
Antrag vom 22.04.2008, OF 425/1
Betreff:
Gefährliche Radüberwege verhindern!
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Ampeln an Radüberwegen mit Verkehrsinseln, deren Größe nicht ausreicht um ein Fahrrad mit Anhänger aufzunehmen, sind mit durchgehenden Grünphasen zu schalten.
- Bei der Neuanlage ist darauf zu achten, dass Verkehrsinseln entweder vermieden oder in ausreichender Größe, mit entsprechenden Bordsteinabsenkungen geplant und gebaut werden.
- Bei der weiteren Vorplanung zur Radroute "11 von Bockenheim nach Niederrad" M109 vom 02.06.2006, ist am Übergang der Gutleutstraße (Anlage 2; Blatt 6: Knotenpunkt Gutleutstraße / Am Elektrizitätswerk) eine entsprechende Fläche ein zu Planen
Begründung:
Kinderanhänger für den Transport des Nachwuchses zur Krippe oder zum Kindergarten werden immer beliebter. Bei der Benutzung von Radwegen werden Eltern aber oft vor unlösbare Probleme gestellt. Neben zu schmalen Radwegen oder zu eng gesetzten Poller, die eigentlich nur den Autoverkehr fern halten sollten, sind durch Verkehrsinsel geteilte Radüberwege nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Wenn es keine durchgängige Grünphase zur Überquerung von zwei oder mehr Fahrspuren gibt, ist der Pedaleur gezwungen mit seinem Gespann auf der Verkehrsinsel zu warten. Ist diese zu schmal hat er die Wahl, entweder den Anhänger mit Kind oder sich selbst mit dem Fahrrad auf die Fahrbahn zu stellt. So zum Beispiel bei der Überquerung der fünfspurigen Junghofstrasse auf der Höhe der Deutschen Bank.
Zur Förderung der Sicherheit und des Anteils des Radverkehrs ist dieser gefährliche Zustand umgehend zu beseitigen. Wenn bauliche Maßnahmen nicht möglich sind bringt eine durchgehende Grünphase für Rad- und Fußweg rasch und kostengünstig Abhilfe.
"Die Querung der Gutleutstraße in der Nähe der Einmündung ist aufgrund der hohen Verkehrsbelastung mit großen Wartezeiten verbunden und zudem insbesondere für Kinder und ältere Leute nicht ohne einen Fahrbahnteiler zu empfehlen. "Die auf 68.361 Euro brutto geschätzt Kosten für die zusätzliche Signalisierung sollten nicht ausgegeben werden. Da hier zumeist Radfahrer queren, wäre die geplante Querungshilfe, so sie den ausreichend dimensioniert ist "ein Fahrrad mit Anhänger aufzunehmen" auch ausreichend.
Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2008Sie sind hierOFOF 425/1Gefährliche Radüberwege verhindern!Ortsbeiratsantrag · LINKE.
- 3. Juni 2008OAOA 676Gefährliche Radüberwege verhindern!Anregung
- 9. Oktober 2008Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1410Gefährliche Radüberwege verhindern!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme