Schienenlärm durch Stadtbahnverkehr mindern . wie bewertet der Magistrat die Vorschläge der VDV-Studie?
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
In der Sitzung des Ortsbeirates 8 am 28.11.2013 erläuterten Mitarbeiter der VGF das geplante Vorgehen der Verkehrsgesellschaft gegen den je nach Wetterlage hohen Pegel des Schienenlärms, der durch den Stadtbahnverkehrsbetrieb im Abschnitt zwischen Niederursel (Höhe Kreuzerhohl/Krautgartenweg) und Zeilweg verursacht wird. Dabei wurde im Zuge der Diskussion mit anwesenden Bürgerinnen und Bürgern seitens der VGF sehr deutlich die Auffassung vertreten, eine andere Möglichkeit als der Einsatz von Schmiermittel über die entsprechenden Schienenschmier- und Benetzungsanlagen sei tatsächlich nicht möglich. Auch die Verfahrensvorschläge der Studie 611 des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) "Geräusche in Gleisbögen des schienengebundenen ÖPNV - Handlungsempfehlungen zu ihrer Verminderung" aus dem Jahr 2011, die einige Diskussionsteilnehmer anführten, wurden von der VGF ziemlich lapidar und ohne nähere konkrete Begründung zurückgewiesen.
Inhalt
Antrag vom 03.01.2014, OF 394/8
Betreff:
Schienenlärm durch Stadtbahnverkehr mindern - wie bewertet der Magistrat die Vorschläge der VDV-Studie?
In der Sitzung des Ortsbeirates 8 am 28.11.2013 erläuterten Mitarbeiter der VGF das geplante Vorgehen der Verkehrsgesellschaft gegen den je nach Wetterlage hohen Pegel des Schienenlärms, der durch den Stadtbahnverkehrsbetrieb im Abschnitt zwischen Niederursel (Höhe Kreuzerhohl/Krautgartenweg) und Zeilweg verursacht wird. Dabei wurde im Zuge der Diskussion mit anwesenden Bürgerinnen und Bürgern seitens der VGF sehr deutlich die Auffassung vertreten, eine andere Möglichkeit als der Einsatz von Schmiermittel über die entsprechenden Schienenschmier- und Benetzungsanlagen sei tatsächlich nicht möglich. Auch die Verfahrensvorschläge der Studie 611 des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) "Geräusche in Gleisbögen des schienengebundenen ÖPNV - Handlungsempfehlungen zu ihrer Verminderung" aus dem Jahr 2011, die einige Diskussionsteilnehmer anführten, wurden von der VGF ziemlich lapidar und ohne nähere konkrete Begründung zurückgewiesen.
Dies vorausgeschickt, fragt der Ortsbeirat den Magistrat:
Ist dem Magistrat die Studie 611 des VDV bekannt und hat er die Ergebnisse im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit im Frankfurter Schienenbahnnetz nach Nutzen und Kosten analysiert?
Wie beurteilt er die dort konkret empfohlenen Maßnahmen zur Änderung von Einflussfaktoren oder Fahrzeugbauteilen, nämlich die Radbeschichtung mit dem Kunststoff Polyurethan und die Wasserbefeuchtung, die nach Angaben der Studie zu einer wirkungsvollen Minderung des Schienenlärms (Kreischen und Zischen) führen sollen?
Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Januar 2014Sie sind hierOFOF 394/8Schienenlärm durch Stadtbahnverkehr mindern . wie bewertet der Magistrat die Vorschläge der VDV-Studie?Ortsbeiratsantrag · fraktionsunabhängig
- 23. Januar 2014VV 920Schienenlärm durch Stadtbahnverkehr mindern - wie bewertet der Magistrat die Vorschläge der VDV-Studie?Anfrage
- 26. Mai 2014Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 695Schienenlärm durch Stadtbahnverkehr mindern - wie bewertet der Magistrat die Vorschläge der VDV-Studie?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, LINKE. und FDP gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) bei Enthaltung GRÜNE