Höchst: Restaurierungsarbeiten des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst e. V. finanziell absichern
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beschließt, den Verein für Geschichte und Altertumskunde Höchst e.V. mit bis zu 3.500 € für Restaurierungsarbeiten an Artefakten im Zollgarten zu unterstützen. Dies soll die finanzielle Sicherheit für die anstehenden Restaurierungen gewährleisten und die kulturelle Bedeutung des Zollgärtchens fördern.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. erhält (den Fehlbetrag aus Restaurierungskosten abzüglich etwaiger zugehöriger Spenden) bis maximal 3.500 € für die Restaurierungsarbeiten an verschiedenen Artefakten in seinem Zollgarten aus dem Ortsbeiratsbudget.
Begründung
Der Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. besteht seit 1894 und ist ein gemeinnütziger Verein, der von Ehrenamtlichen getragen wird. Er unterhält unter anderem das Zollgärtchen am Schlossplatz, das seit über 100 Jahren einen Museumsgarten darstellt. In ihm stehen mehrere Original-Artefakte aus dem Bolongaropalast. Am bekanntesten sind die "Türkenkapelle" sowie die Sphinxe. Einige sind bereits restauriert. Für das Jahr 2022 stehen weitere Restaurierungen an: Eine noch nicht restaurierte Sphinx, die Brunnenwand sowie die Amphore, alles Originale aus dem Bolongaropalast, dessen Bau vor genau 250 Jahren begonnen hat. Es sind bereits Spenden vorhanden, die maximal 3.500 € (unter Anrechnung der hierzu gesammelten Spenden) sollen eine finanzielle Sicherheit geben, damit die Arbeiten möglichst bald beauftragt werden können. Das Zollgärtchen wird in der Zeit von April bis Oktober jeweils von 14.00 h bis 18:00 h für die Allgemeinheit geöffnet. Im letzten Jahr hat sich gezeigt, wie viele Menschen begeistert waren, dieses Kleinod am Schlossplatz erleben zu dürfen. Viele kommen aus Höchst, aber nicht wenige auch aus anderen Stadtteilen und der Umgebung. Die Arbeit des Vereins und die von ihm eingesetzten Mittel kommen auf jeden Fall den interessierten Menschen des Frankfurter Westens zugute.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Februar 2022Sie sind hierOFOF 392/6Höchst: Restaurierungsarbeiten des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst e. V. finanziell absichernOrtsbeiratsantrag · CDU
- 15. März 2022OIBOIB 102Höchst: Restaurierungsarbeiten des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst e. V. finanziell absichernBudget-Initiative
- 20. Februar 2023Antwort des Magistrats · nach 52 WochenSTST 537Höchst: Restaurierungsarbeiten des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Höchst e. V. finanziell absichernStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme