Soziales Frankfurt: Ausbau der Schulsozialarbeit an der Georg-Büchner-Straße Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die bereits seit dem zweiten Jahr an der Georg-Büchner-Schule arbeitende Sozialarbeiterin hat sich so sehr bewährt, dass natürlicherweise eine Kontinuität der Arbeit durch sie angestrebt werden soll, im Anschluss an die ABM-Maßnahme, ganz im Sinne des ABM-Gesetzes. Darüber hinaus wird eine weitere männliche Kraft dringend erforderlich, da aufgrund der besonderen kulturellen Einstellungen männliche Bezugspersonen von männlichen Jugendlichen mehr Anerkennung erfahren. Außerdem ist der besondere Bedarf an Sozialarbeit an der Georg-Büchner-Schule, trotz der Kooperation mit sozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil Bockenheim allein deswegen notwendig, weil insgesamt 61,3 % der Schüler im Realschulbereich die Schule nachfragen, die nicht in Bockenheim wohnen . 30,4% allein aus Sossenheim. Den Schülern fehlt also ein gemeinsamer Sozialraumbezug. Sie können sich nicht gegenseitig Tipps geben, an wen sie sich wenden sollen, wenn sie Hilfe brauchen. Es sind unterschiedliche Sozialrathäuser zuständig (für Schüler des Planungsbezirks 1 und insbesondere des Planungsbezirks 6 (Sossenheim) . Sozialrathaus Höchst). Lehrkräfte können die Vermittlungsleistungen bei Hilfebedarf nicht leisten. Deshalb ist es zwingend notwendig, die präventive, integrative und vermittelnde Arbeit Sozialarbeitern an der Schule zu übertragen. Antragstellende Fraktion: SPD Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271 Zuständige Ortsbeiräte: 2 Beratungsergebnisse: 31. Sitzung des OBR 2 am 08.05.2000, TO I, TOP 59 Beschluss: 1.
a) Die Beratung des Tagesordnungspunktes wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage B 271 ebenfalls zurückzustellen. 2. Die Vorlage OF 389/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu
- Einstimmige Annahme zu
- Einstimmige Annahme
- Sitzung des OBR 2 am 05.06.2000, TO I, TOP 10 Beschluss: Anregung OA 1474 2000
- Die Vorlage B 271 dient unter Hinweis auf OA 1474 zur Kenntnis.
- Die Vorlage OF 389/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu
- Annahme bei 1 Enthaltung GRÜNE zu
- Einstimmige Annahme
Inhalt
Antrag vom 02.05.2000, OF 389/2
Betreff:
Soziales Frankfurt: Ausbau der Schulsozialarbeit an der Georg- Büchner-Straße Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271
Tenor:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Wie in dem Bericht des Magistrats, B 271, und auch vom Zehnten Kinder- und Jugendbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn 1998, beschrieben, bedarf es einer kontinuierlichen Sozialarbeit an den Schulen in Gebieten mit besonderen Problemlagen.
Deshalb wird der Magistrat aufgefordert, an der KGS Georg-Büchner-Schule in Bockenheim für diese Kontinuität und den Ausbau der Sozialarbeit an der Schule Rechnung zu tragen und
- .. die vom Förderverein der Schule angestellte Sozialarbeiterin auf ABM-Basis in eine Regelfinanzierung zu übernehmen und eine Übernahmegarantie ab 2001 abzugeben; .
- .. dem geschlechtsspezifischen Ansatz der Schule entsprechend eine ABM - dann Planstellenfinanzierung für einen männlichen Sozialarbeiter/-pädagogen an der Georg-Büchner-Schule baldmöglichst vorzusehen.
Aufgrund der besonderen Anforderung an präventive und integrative Leistungen, die an die Georg-Büchner-Schule und ihre Lehrkräfte im Stadtteil Bockenheim gestellt sind, ist auch eine Mischfinanzierung aus dem Jugendamt und dem Landeshaushalt (Kultusministerium) denkbar und wünschenswert.
Begründung:
Die bereits seit dem zweiten Jahr an der Georg-Büchner-Schule arbeitende Sozialarbeiterin hat sich so sehr bewährt, dass natürlicherweise eine Kontinuität der Arbeit durch sie angestrebt werden soll, im Anschluss an die ABM-Maßnahme, ganz im Sinne des ABM-Gesetzes. Darüber hinaus wird eine weitere männliche Kraft dringend erforderlich, da aufgrund der besonderen kulturellen Einstellungen männliche Bezugspersonen von männlichen Jugendlichen mehr Anerkennung erfahren. Außerdem ist der besondere Bedarf an Sozialarbeit an der Georg-Büchner-Schule, trotz der Kooperation mit sozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil Bockenheim allein deswegen notwendig, weil insgesamt 61,3 % der Schüler im Realschulbereich die Schule nachfragen, die nicht in Bockenheim wohnen . 30,4% allein aus Sossenheim. Den Schülern fehlt also ein gemeinsamer Sozialraumbezug. Sie können sich nicht gegenseitig Tipps geben, an wen sie sich wenden sollen, wenn sie Hilfe brauchen. Es sind unterschiedliche Sozialrathäuser zuständig (für Schüler des Planungsbezirks 1 und insbesondere des Planungsbezirks 6 (Sossenheim) . Sozialrathaus Höchst). Lehrkräfte können die Vermittlungsleistungen bei Hilfebedarf nicht leisten. Deshalb ist es zwingend notwendig, die präventive, integrative und vermittelnde Arbeit Sozialarbeitern an der Schule zu übertragen.
Antragstellende Fraktion: SPDHauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271 Zuständige Ortsbeiräte: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. April 2000BB 2711. Risiken für die soziale Stadt.Erster Frankfurter Sozialbericht.2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagenhier: Teilbericht .Risiken und Chancen des Frankfurter Arbeitsmarktes.Magistratsbericht
- 2. Mai 2000Sie sind hierOFOF 389/2Soziales Frankfurt: Ausbau der Schulsozialarbeit an der Georg-Büchner-Straße Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271Ortsbeiratsantrag · SPD
- 5. Juni 2000OAOA 1474Soziales Frankfurt: Ausbau der Schulsozialarbeit an der Georg-Büchner-Schule Bericht des Magistrats vom 07.04.2000, B 271Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Annahme bei 1 Enthaltung GRÜNE zu 2. Einstimmige Annahme