Keine Baumfällungen für ein neues Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof
Zusammenfassung
Der Antrag fordert, dass keine Bäume für ein neues Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof gefällt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der Bedarf an Erdbestattungen abnimmt und alternative Flächen zur Verfügung stehen. Das erwartete Ergebnis ist eine Überprüfung der Bestattungsmöglichkeiten unter Einbeziehung der muslimischen Vereine.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
In seiner "Anregung" vom 21. 1. 2022 (OM 1481 war der Magistrat vom Ortsbeirat 3 aufgefordert worden "die Fällung von 18 Bäumen für ein neues Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof nicht durchzuführen. Neue Gräberfelder dürfen nur dort entstehen, wo keine Bäume davon betroffen sind. In seiner entsprechenden Stellungnahme weist der Magistrat darauf hin, dass "für die steigende Zahl muslimischer Bestattungen neue Grabfelder benötigt" (werden). Auf dem Hauptfriedhof ist der Bereich im Gewann N am besten geeignet. Allerdings wären ohne Baumfällungen nur relativ wenige Erdbestattungen möglich." Dies ist um so unverständlicher als der Wunsch nach Erdbestattungen - gerade auf dem Frankfurter Hauptfriedhof - zunehmend abnimmt, während es von großen freie Flächen nachgerade "wimmelt".
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat noch einmal dringend aufgefordert, sein Vorgehen zu überprüfen bzw. unter Einbeziehung der Frankfurter muslimschen Vereine und des Ortsbeirats nach geeigneteren Erdbestattungsmöglichkeiten zu suchen.
Begründung
Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof Vorgang: OM 1481/22 OBR 3; ST 865/22 In seiner "Anregung" vom 21. 1. 2022 (OM 1481 war der Magistrat vom Ortsbeirat 3 aufgefordert worden "die Fällung von 18 Bäumen für ein neues Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof nicht durchzuführen. Neue Gräberfelder dürfen nur dort entstehen, wo keine Bäume davon betroffen sind. In seiner entsprechenden Stellungnahme weist der Magistrat darauf hin, dass "für die steigende Zahl muslimischer Bestattungen neue Grabfelder benötigt" (werden). Auf dem Hauptfriedhof ist der Bereich im Gewann N am besten geeignet. Allerdings wären ohne Baumfällungen nur relativ wenige Erdbestattungen möglich." Dies ist um so unverständlicher als der Wunsch nach Erdbestattungen - gerade auf dem Frankfurter Hauptfriedhof - zunehmend abnimmt, während es von großen freie Flächen nachgerade "wimmelt".
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Januar 2022OFOF 195/3Keine Baumfällungen für ein neues Gräberfeld auf dem HauptfriedhofOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU
- 21. Januar 2022OMOM 1481Keine Baumfällungen für ein neues Gräberfeld auf dem HauptfriedhofDirektanregung
- 8. April 2022STST 865Keine Baumfällungen für ein neues Gräberfeld auf dem HauptfriedhofStellungnahme
- 28. September 2022Sie sind hierOFOF 388/3Keine Baumfällungen für ein neues Gräberfeld auf dem HauptfriedhofOrtsbeiratsantrag · LINKE.
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.