Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Im Rahmen der Gerichtsverfahren zum Bau der Autobahn schlägt der BUND massive Veränderungen der Planung vor, die u.a. vorsehen, den Trog mit Deckel der A 66 einige Meter näher an die Siedlung heran zu schieben. Begründet wird dies mit der Absicht Teile des Landschaftsbildes des Altarms des Mains zu erhalten und so, unter anderem Fledermäusen den Durchflug vom Enkheimer Ried zum Ostpark und zum Main zu ermöglichen. Diese Veränderung führt in der praktischen Umsetzung zu katastrophalen Auswirkungen für die Riederwälder. Denn jetzt wird die Bauerschliessung / Baustrasse über die Straße Am Erlenbruch / Riederwald geführt werden müssen, der starke Verkehr der derzeit über den Erlenbruch fährt wird auf einer provisorischen Trasse entlang der Vatterstraße geführt und biegt dann an der Pestalozzischule Richtung Erlenbruch (alt) ab. Der Schulweg mehrer Jahrgänge von Riederwälder Kindern führt dann über den provisorischen Erlenbruchersatzverkehr vor der Schule, dann über die 10m tiefe, von Baumaschinen und Großfahrzeugen befahrene Baugrube und Baustraße und wird somit zu einem Gefährdungspotential ersten Ranges.
Inhalt
Antrag vom 23.11.2009, OF 383/11
Betreff:
Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen
- Die Pläne für die südliche Verschiebung des Tunnels müssen dem Ortsbeirat vor der öffentlichen Veranstaltung, die zu Beginn des Jahres 2010 im Riederwald stattfinden soll, zugänglich gemacht werden. Ebenso die Pläne für die Erschließung der Riederwaldsiedlung vor und während der Bauphase.
- Der Zugang zur Pestalozzischule, dem Hort und der Kita muss nach dem Schulwegprogramm so gestaltet werden, dass die Kinder ihr Ziel gefahrlos erreichen können.
- Der U-Bahn-Haltepunkt, U-4 und U-7, z. Zt. Schäfflestraße, muss auch nach der Verlegung behindertengerecht hergerichtet werden.
- Der jetzige Fußgängerüberweg an der Schäfflestraße muss für die Schulkinder und TeilnehmerInnen am öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhalten bleiben.
- Das bisherige Gelände des KGV-Riederwald am Erlenbruch soll nach Beendigung der Baumaßnahme als zusätzliche Grünfläche, insbesondere für die Schule, den Hort und die Kita hergerichtet werden.
- Vor Beginn und während der Bauphase soll die Wohnsiedlung nur für Anlieger- und Anlieferverkehr befahrbar sein.
- Nach Beendigung der Baumaßnahme soll der Erlenbruch nur als Anliegerstraße freigegeben werden.
Begründung:
Im Rahmen der Gerichtsverfahren zum Bau der Autobahn schlägt der BUND massive Veränderungen der Planung vor, die u.a. vorsehen, den Trog mit Deckel der A 66 einige Meter näher an die Siedlung heran zu schieben. Begründet wird dies mit der Absicht Teile des Landschaftsbildes des Altarms des Mains zu erhalten und so, unter anderem Fledermäusen den Durchflug vom Enkheimer Ried zum Ostpark und zum Main zu ermöglichen.
Diese Veränderung führt in der praktischen Umsetzung zu katastrophalen Auswirkungen für die Riederwälder. Denn jetzt wird die Bauerschliessung / Baustrasse über die Straße Am Erlenbruch / Riederwald geführt werden müssen, der starke Verkehr der derzeit über den Erlenbruch fährt wird auf einer provisorischen Trasse entlang der Vatterstraße geführt und biegt dann an der Pestalozzischule Richtung Erlenbruch (alt) ab.
Der Schulweg mehrer Jahrgänge von Riederwälder Kindern führt dann über den provisorischen Erlenbruchersatzverkehr vor der Schule, dann über die 10m tiefe, von Baumaschinen und Großfahrzeugen befahrene Baugrube und Baustraße und wird somit zu einem Gefährdungspotential ersten Ranges.
Beratung im Ortsbeirat: 11
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. November 2009Sie sind hierOFOF 383/11Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?Ortsbeiratsantrag · SPD
- 11. Januar 2010OAOA 1044Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?Anregung
- 24. September 2010Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 621Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1.) und 2.) SPD, GRÜNE, LINKE., REP, FDP und Freie Wähler gegen CDU (= Ablehnung)