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Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?

Vorlagentyp: OFSPD
44 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Im Rahmen der Gerichtsverfahren zum Bau der Autobahn schlägt der BUND massive Veränderungen der Planung vor, die u.a. vorsehen, den Trog mit Deckel der A 66 einige Meter näher an die Siedlung heran zu schieben. Begründet wird dies mit der Absicht Teile des Landschaftsbildes des Altarms des Mains zu erhalten und so, unter anderem Fledermäusen den Durchflug vom Enkheimer Ried zum Ostpark und zum Main zu ermöglichen. Diese Veränderung führt in der praktischen Umsetzung zu katastrophalen Auswirkungen für die Riederwälder. Denn jetzt wird die Bauerschliessung / Baustrasse über die Straße Am Erlenbruch / Riederwald geführt werden müssen, der starke Verkehr der derzeit über den Erlenbruch fährt wird auf einer provisorischen Trasse entlang der Vatterstraße geführt und biegt dann an der Pestalozzischule Richtung Erlenbruch (alt) ab. Der Schulweg mehrer Jahrgänge von Riederwälder Kindern führt dann über den provisorischen Erlenbruchersatzverkehr vor der Schule, dann über die 10m tiefe, von Baumaschinen und Großfahrzeugen befahrene Baugrube und Baustraße und wird somit zu einem Gefährdungspotential ersten Ranges.

Inhalt

Antrag vom 23.11.2009, OF 383/11

Betreff:

Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen

  1. Die Pläne für die südliche Verschiebung des Tunnels müssen dem Ortsbeirat vor der öffentlichen Veranstaltung, die zu Beginn des Jahres 2010 im Riederwald stattfinden soll, zugänglich gemacht werden. Ebenso die Pläne für die Erschließung der Riederwaldsiedlung vor und während der Bauphase.
  2. Der Zugang zur Pestalozzischule, dem Hort und der Kita muss nach dem Schulwegprogramm so gestaltet werden, dass die Kinder ihr Ziel gefahrlos erreichen können.
  3. Der U-Bahn-Haltepunkt, U-4 und U-7, z. Zt. Schäfflestraße, muss auch nach der Verlegung behindertengerecht hergerichtet werden.
  4. Der jetzige Fußgängerüberweg an der Schäfflestraße muss für die Schulkinder und TeilnehmerInnen am öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhalten bleiben.
  5. Das bisherige Gelände des KGV-Riederwald am Erlenbruch soll nach Beendigung der Baumaßnahme als zusätzliche Grünfläche, insbesondere für die Schule, den Hort und die Kita hergerichtet werden.
  6. Vor Beginn und während der Bauphase soll die Wohnsiedlung nur für Anlieger- und Anlieferverkehr befahrbar sein.
  7. Nach Beendigung der Baumaßnahme soll der Erlenbruch nur als Anliegerstraße freigegeben werden.

Begründung:

Im Rahmen der Gerichtsverfahren zum Bau der Autobahn schlägt der BUND massive Veränderungen der Planung vor, die u.a. vorsehen, den Trog mit Deckel der A 66 einige Meter näher an die Siedlung heran zu schieben. Begründet wird dies mit der Absicht Teile des Landschaftsbildes des Altarms des Mains zu erhalten und so, unter anderem Fledermäusen den Durchflug vom Enkheimer Ried zum Ostpark und zum Main zu ermöglichen.

Diese Veränderung führt in der praktischen Umsetzung zu katastrophalen Auswirkungen für die Riederwälder. Denn jetzt wird die Bauerschliessung / Baustrasse über die Straße Am Erlenbruch / Riederwald geführt werden müssen, der starke Verkehr der derzeit über den Erlenbruch fährt wird auf einer provisorischen Trasse entlang der Vatterstraße geführt und biegt dann an der Pestalozzischule Richtung Erlenbruch (alt) ab.

Der Schulweg mehrer Jahrgänge von Riederwälder Kindern führt dann über den provisorischen Erlenbruchersatzverkehr vor der Schule, dann über die 10m tiefe, von Baumaschinen und Großfahrzeugen befahrene Baugrube und Baustraße und wird somit zu einem Gefährdungspotential ersten Ranges.

Beratung im Ortsbeirat: 11

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. November 2009Sie sind hier
    OFOF 383/11Retten Naturschützer die Flugroute durchreisender Fledermäuse auf Kosten der Riederwälder Bevölkerung? Oder: Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 11. Januar 2010OAOA 1044Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?Anregung
  3. 24. September 2010Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 621Wie kommen Riederwälder zu ihren Wohnungen und Kinder in die Schule?Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 11
Sitzung 37 · 11.01.2010
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung OA 1044 2010 1.) Der Geschäftsordnungsantrag der CDU wird abgelehnt. 2.) Die Vorlage OF 383/11 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass aus dem Betreff der erste Satz und der Punkt 7. des Tenors gestrichen werden und die Begründung wie folgt lautet: "Diese Veränderung könnte in der praktischen Umsetzung zu katastrophalen Verhältnissen führen."

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneLinkeREPFDPFreie Wähler
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1.) und 2.) SPD, GRÜNE, LINKE., REP, FDP und Freie Wähler gegen CDU (= Ablehnung)

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