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Frankfurt säubern - auch von unsinnigen Anglizismen

Vorlagentyp: OFBFF
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAbgelehnt
Vorlage
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Begründung

unsinnigen Anglizismen Der Magistratsvorlage M 158 vom 18.08.2017 wird unter der Maßgabe zugestimmt, daß das Pilotprojekt einen für Mitteleuropa angemessenen Namen erhält und auf den unsinnigen Anglizismus "cleanffm" verzichtet wird. Begründung: Anglizismen sind manchmal nicht vermeidbar, weil englische Lehnwörter vielfach einen Sachverhalt kürzer und prägnanter ausdrücken können als eine umständliche Eindeutschung. Dennoch sollten überflüssige Anglizismen vermieden werden, wenn man den gleichen Sachverhalt ohne Verlust an Aussagefähigkeit auch mit deutschen Worten beschreiben kann. Dies gilt besonders dann, wenn der Anglizismus - wie im vorleigenden Fall - obendrein noch besonders dümmlich ist. Menschen, die wirklich englisch sprechen und nicht nur bruchstückhaftes Werbeenglisch radebrechen, halten solche gequälten pseudoenglischen Scheinbegriffe für peinlich. Das Wort "cleanffm" wird an Peinlichkeit nur noch durch den unsinnigen Begriff "Handy" für ein Mobiltelefon überboten.

Inhalt

Antrag vom 01.09.2017, OF 372/2

Betreff: Frankfurt säubern - auch von unsinnigen Anglizismen Der Magistratsvorlage M 158 vom 18.08.2017 wird unter der Maßgabe zugestimmt, daß das Pilotprojekt einen für Mitteleuropa angemessenen Namen erhält und auf den unsinnigen Anglizismus "cleanffm" verzichtet wird.

Begründung: Anglizismen sind manchmal nicht vermeidbar, weil englische Lehnwörter vielfach einen Sachverhalt kürzer und prägnanter ausdrücken können als eine umständliche Eindeutschung. Dennoch sollten überflüssige Anglizismen vermieden werden, wenn man den gleichen Sachverhalt ohne Verlust an Aussagefähigkeit auch mit deutschen Worten beschreiben kann. Dies gilt besonders dann, wenn der Anglizismus - wie im vorleigenden Fall - obendrein noch besonders dümmlich ist. Menschen, die wirklich englisch sprechen und nicht nur bruchstückhaftes Werbeenglisch radebrechen, halten solche gequälten pseudoenglischen Scheinbegriffe für peinlich. Das Wort "cleanffm" wird an Peinlichkeit nur noch durch den unsinnigen Begriff "Handy" für ein Mobiltelefon überboten.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 18.08.2017, M 158 Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. August 2017MM 158Pilotprojekt „cleanffm“Magistratsvortrag
  2. 1. September 2017Sie sind hier
    OFOF 372/2Frankfurt säubern - auch von unsinnigen Anglizismen
    Ortsbeiratsantrag · BFF

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 16 · 23.10.2017
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Anregung an den Magistrat OM 2251 2017 1. Der Vorlage M 158 wird unter Hinweis auf OM 2251 zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 371/2 wird in der folgenden geänderten Fassung beschlossen: "Der Ortsbeirat stimmt der Vorlage M 158 zum Pilotprojekt "cleanffm" unter der folgenden Maßgabe zu: Der Magistrat wird aufgefordert, nicht nur die innenstadtnahen Parks in dem Projekt zu berücksichtigen, sondern auch den Rebstockpark, wobei gegebenenfalls auf den Günthersburgpark verzichtet werden könnte." 3. Die Vorlage OF 372/2 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Enthaltung:
BFF
zu 2)
Enthaltung:
BFF
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPD3 GrüneLinkePiraten
Ablehnung:
BFF
Enthaltung:
1 GrüneFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung BFF zu 2. Annahme bei Enthaltung BFF zu 3. CDU, SPD, 3 GRÜNE, LINKE. und Piraten gegen BFF (= Annahme) bei Enthaltung 1 GRÜNE und FDP

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