Höchst: Nistmöglichkeiten für Wanderfalken im Industriegebiet
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat schlägt vor, den Magistrat zu beauftragen, geeignete Nistplätze für Wanderfalken im Industriepark Höchst zu ermitteln und mögliche Ansiedlungen zu prüfen. Dies könnte zur Regulierung der Taubenpopulation beitragen und die Biodiversität im Frankfurter Westen fördern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Wanderfalken schlagen hauptsächlich Stadttauben und ähnlich große Vögel. Laut BUND gibt es in Frankfurt 8 bis 9 Brutpaare von Wanderfalken, die sich in dem "Felsenmeer" der Hochhäuser offensichtlich wohl fühlen, und hohe Türme wie das Gebäude der Commerzbank und den Ginnheimer Fernmeldeturm als Brutplatz nutzen. Falken bauen keine eigenen Nester und sind somit auf eine geeignete Unterlage angewiesen. In der Regel ist jedoch eine gute Höhe als Ausgangspunkt für die Jagdflüge wichtig. Im Frankfurter Westen scheinen besonders die hohen Schornsteine im Industriepark diese Bedingungen zu erfüllen.
Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird gebeten, Kontakt mit dem Industriepark Höchst aufzunehmen, um zu erfahren, welche geeigneten Nistplätze es im Industriepark gibt, und ob es dort bereits brütende Wanderfalkenpaare gibt. Ferner sollte erfragt werden, ob es bereits Bemühungen es gibt, dort (weitere) Brutpaare anzusiedeln?
Begründung
Im Gegensatz zu Turmfalken bevorzugen Wanderfalken höher gelegene Orte. Die höchsten Gebäude des Frankfurter Westens scheinen die Industrieschornsteine im Industriepark zu sein. Es ist für den Ortsbeirat interessant zu erfahren, ob es dort geeignete Nistgelegen-heiten für Wanderfalken gibt. Die Ansiedlung von Wanderfalken im Frankfurter Westen könnte ein Beitrag zum Regulierung der Taubenüberpopulation leisten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Januar 2022OFOF 342/6Höchst: Nistmöglichkeiten für Wanderfalken im IndustriegebietOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Februar 2022Sie sind hierOFOF 360/6Höchst: Nistmöglichkeiten für Wanderfalken im IndustriegebietOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Februar 2022OMOM 1557Höchst: Nistmöglichkeiten für Wanderfalken im IndustriegebietDirektanregung
- 16. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1134Höchst: Nistmöglichkeiten für Wanderfalken im IndustriegebietStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme