Nutzungserlaubnis Winterquartier Zirkus Krämani
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Vorgang: ST 228/12 Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, warum dem Zirkus Krämani erneut eine Nutzungserlaubnis für die Gebrüder-Hommel-Anlage von Oktober 2012 bis Mitte März 2013 als Standort für das Winterquartier erteilt wurde. Ferner wird gefragt, was die Stadt zu tun beabsichtigt, falls sich der Zirkus, wie in den Jahren 2011/12 weigert, den Eckenheimer Festplatz nach dem vereinbarten Zeitraum zu verlassen. Begründung: Wir haben bereits in unserer Anfrage vom 25.11.2011 bemängelt, daß der Platz seiner ursprünglichen Zweckbestimmung, der Nutzung durch die Allgemeinheit, entzogen wird. Im vorliegenden Fall für fast ein halbes Jahr, in den Jahren 2010/11/12 waren es sogar anderthalb Jahre. So geht das nun schon viele Jahre. Dabei gäbe es auch im Winterhalbjahr eine Reihe von Nutzungsmöglichkeiten des Platzes durch und für die Bürger. So hatten wir dort u.a. einmal eine Eisbahn zu Gast. Der rückwärtige Kinderspielplatz könnte wieder mehr genutzt werden. In der Regel sind die Mistwagen vom Zirkus davor abgestellt. Weiter könnte man sich vorstellen, daß dem Fußballverein Viktoria Preußen, die Fläche bei Heimspielen als zusätzlicher Parkraum zur Verfügung gestellt wird. In der Stellungnahme des Magistrats vom 6.2.2012 (ST 228) auf unsere Anfrage vom 25.11.2011 heißt es wörtlich: "Um zu verhindern, daß der Zirkus andere öffentliche Grünflächen besetzt, wurde in Anwesenheit des Ortsvorstehers eine mündliche Duldung bis zum 31.03.2012 ausgesprochen". Wir können nicht verstehen, daß man dem Zirkus, dem man offensichtlich derlei Ordnungswidrigkeiten zutraut, wiederum eine Nutzungserlaubnis zu Lasten der Bürger erteilt. Wir gehen fest davon aus, daß das Grünflächenamt dem Zirkus für das Winterhalbjahr 2013/14 ein anderes geeignetes Ersatzgelände beschafft.
Inhalt
Antrag vom 01.11.2012, OF 353/10
Betreff: Nutzungserlaubnis Winterquartier Zirkus Krämani Vorgang: ST 228/12 Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, warum dem Zirkus Krämani erneut eine Nutzungserlaubnis für die Gebrüder-Hommel-Anlage von Oktober 2012 bis Mitte März 2013 als Standort für das Winterquartier erteilt wurde. Ferner wird gefragt, was die Stadt zu tun beabsichtigt, falls sich der Zirkus, wie in den Jahren 2011/12 weigert, den Eckenheimer Festplatz nach dem vereinbarten Zeitraum zu verlassen.
Begründung: Wir haben bereits in unserer Anfrage vom 25.11.2011 bemängelt, daß der Platz seiner ursprünglichen Zweckbestimmung, der Nutzung durch die Allgemeinheit, entzogen wird. Im vorliegenden Fall für fast ein halbes Jahr, in den Jahren 2010/11/12 waren es sogar anderthalb Jahre. So geht das nun schon viele Jahre. Dabei gäbe es auch im Winterhalbjahr eine Reihe von Nutzungsmöglichkeiten des Platzes durch und für die Bürger. So hatten wir dort u.a. einmal eine Eisbahn zu Gast. Der rückwärtige Kinderspielplatz könnte wieder mehr genutzt werden. In der Regel sind die Mistwagen vom Zirkus davor abgestellt. Weiter könnte man sich vorstellen, daß dem Fußballverein Viktoria Preußen, die Fläche bei Heimspielen als zusätzlicher Parkraum zur Verfügung gestellt wird. In der Stellungnahme des Magistrats vom 6.2.2012 (ST 228) auf unsere Anfrage vom 25.11.2011 heißt es wörtlich: "Um zu verhindern, daß der Zirkus andere öffentliche Grünflächen besetzt, wurde in Anwesenheit des Ortsvorstehers eine mündliche Duldung bis zum 31.03.2012 ausgesprochen". Wir können nicht verstehen, daß man dem Zirkus, dem man offensichtlich derlei Ordnungswidrigkeiten zutraut, wiederum eine Nutzungserlaubnis zu Lasten der Bürger erteilt. Wir gehen fest davon aus, daß das Grünflächenamt dem Zirkus für das Winterhalbjahr 2013/14 ein anderes geeignetes Ersatzgelände beschafft.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Februar 2012STST 228Nutzung des Festplatzes an der Gebrüder-Hommel-Anlage/Hügelstraße durch einen ZirkusStellungnahme
- 1. November 2012Sie sind hierOFOF 353/10Nutzungserlaubnis Winterquartier Zirkus KrämaniOrtsbeiratsantrag · SPD
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Annahme)