Ausbau der Heerstraße im westlichen Bereich
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Für den Umbau der Heerstraße in diesem Bereich besteht kein dringender Handlungsbedarf. Außerdem erscheint es wenig sinnvoll, eine teure Gleisverlegung (im Anschluss an Haus-Nr. 260) zu planen, solange noch nicht feststeht, wie die Regeionaltangente West in diesem Bereich ausgebaut wird. Zu den Detailpunkten:
a) Die vorgelegte Planung erfordert die Verlegung der Einfahrt (Toranlage) der Stadtbahn-Zentralwerkstatt. Mit einer Änderung des Kurvenradius lässt sich dies vermeiden.
b) Wie die Erfahrungen im östlichen Teil der Heerstraße zeigen, ist die Einbeziehung von Privatgelände sehr zeitaufwändig. Der Eingriff in die Kleingärten ist nicht wünschenswert.
c) Der Gehweg auf der Nordseite wird von derzeit 2,30 m auf 2,00 m verengt. Dies widerspricht den Richtlinien. Stattdessen kann auf die Verbreiterung des Gehweges auf der Südseite von 2,00 m auf 3,30 m verzichtet werden.
d) Ein vierspuriger Ausbau der Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße ist unsinnig, da die zuführenden Straßen (Heerstraße-West und Ludwig-Landmann-Straße) auch nur zweispurig sind (ohne Abbiegestreifen).
Inhalt
Antrag vom 12.02.2008, OF 350/7
Betreff:
Ausbau der Heerstraße im westlichen Bereich
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Umbau der Heerstraße im westlichen Bereich hat keine hohe Priorität. Insbesondere sind die weiteren Planungen zur Regionaltangente West abzuwarten.
- Der Magistrat wird beauftragt, im weiteren Planungsverfahren die folgenden Punkte zu berücksichtigen:
a) Für den Umbau der Kurve zur Guerickestraße ist eine kostengünstigere Variante zu wählen.
b) Es ist zu prüfen, ob auf den Eingriff in Privatgelände (Haus-Nr. 293) und in das Kleingartengelände verzichtet werden kann.
c) Für die Gehwege im bebauten Bereich ist die von den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) empfohlene Mindestbreite von 2,50 m vorzusehen.
d) Die Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße ist nur zweispurig zu planen.
Begründung:
Für den Umbau der Heerstraße in diesem Bereich besteht kein dringender Handlungsbedarf. Außerdem erscheint es wenig sinnvoll, eine teure Gleisverlegung (im Anschluss an Haus-Nr. 260) zu planen, solange noch nicht feststeht, wie die Regeionaltangente West in diesem Bereich ausgebaut wird.
Zu den Detailpunkten:
a) Die vorgelegte Planung erfordert die Verlegung der Einfahrt (Toranlage) der Stadtbahn-Zentralwerkstatt. Mit einer Änderung des Kurvenradius lässt sich dies vermeiden.
b) Wie die Erfahrungen im östlichen Teil der Heerstraße zeigen, ist die Einbeziehung von Privatgelände sehr zeitaufwändig. Der Eingriff in die Kleingärten ist nicht wünschenswert.
c) Der Gehweg auf der Nordseite wird von derzeit 2,30 m auf 2,00 m verengt. Dies widerspricht den Richtlinien. Stattdessen kann auf die Verbreiterung des Gehweges auf der Südseite von 2,00 m auf 3,30 m verzichtet werden.
d) Ein vierspuriger Ausbau der Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße ist unsinnig, da die zuführenden Straßen (Heerstraße-West und Ludwig-Landmann-Straße) auch nur zweispurig sind (ohne Abbiegestreifen).
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 26.10.2007, M 235 Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Oktober 2007MM 235Vorplanung zum Ausbau der Heerstraße zwischen der Guerickestraße und dem Knotenpunkt Heerstraße / Ludwig-Landmann-Straße / geplante Umfahrung PraunheimMagistratsvortrag
- 12. Februar 2008Sie sind hierOFOF 350/7Ausbau der Heerstraße im westlichen BereichOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. zu M 235) CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF, REP und UDF gegen FARBECHTE (= Ablehnung) zu OA 644) Annahme bei Enthaltung FARBECHTE zu 4. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF, REP und UDF gegen FARBECHTE (= Annahme)