Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Süden verbessern
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert eine Intensivierung der Impfkampagne in den südlichen Stadtteilen Frankfurts. Ziel ist es, die Impfangebote zu verbessern und den Zugang zur Impfung zu erleichtern, um die Impfquote zu erhöhen und die Corona-Pandemie zu bekämpfen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, die Impfkampagne in den südlichen Stadtteilen deutlich zu intensivieren und in Ergänzung zu den bestehenden Impfangeboten folgenden Maßnahmen umzusetzen:
- Mobile Impfteams verstärkt einsetzen, insbesondere für Menschen in den dicht besiedelten Wohnsiedlungen (bspw. auch in Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen vor Ort)
- Die südlichen Stadtteile stärker bei (niedrigschwelligen) Sonderaktionen berücksichtigen (bspw. den Impfexpress)
- Einrichtung eines (längerfristigen) Impfzentrums im Frankfurter Süden prüfen (bspw. in leerstehenden Ladenlokalen oder in Saalbauten)
- Informationsmaterial niedrigschwellig und mehrsprachig zur Verfügung stellen
Begründung
Unbestritten ist die Impfung ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Es ist also nach wie vor wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Das betrifft die Erst- und Zweitimpfungen ebenso wie die sog. Boosterimpfung. Wichtig ist dabei, es den Menschen möglichst einfach zu machen, sich zu informieren und sich impfen zu lassen. Entsprechend muss die Stadt Frankfurt im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles unternehmen, um den Menschen schnelle und unkomplizierte Impfangebote zu machen und Informationsmaterial einfach und verständlich zur Verfügung zu stellen. In Frankfurt kann man sich derzeit im Impfzentrum an der Messe, bei Sonderimpfaktionen im gesamten Stadtgebiet und natürlich bei Haus- und Betriebsärzten impfen lassen. Doch nicht alle Menschen sind mobil und die Anbindung der südlichen Stadtteile zur Messe ist teilweise umständlich. Auch können die Hausärzte gar nicht alle Menschen erreichen. Zudem ist die Berücksichtigung der südlichen Stadtteile bei Sonderimpfaktionen noch ausbaufähig. Für Impfangebote sollte ein "Konzept der kurzen Wege" gelten. Impfangebote und Informationen müssen zu den Menschen und nicht nur in die Stadtteile, in denen es eine gute Anbindung und/oder eine ausreichende Versorgung durch Arztpraxen und einen guten Zugang zu Informationen gibt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Januar 2022Sie sind hierOFOF 345/5Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Süden verbessernOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. Februar 2022OMOM 1728Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Süden verbessernDirektanregung
- 20. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 1217Impfen, wo die Menschen leben: Impfkampagne und Impfangebote im Frankfurter Süden verbessernStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme