Taubenpopulation Galluswarte: Nicht die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Frage untätige Magistrat!
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Frage untätige Magistrat! Soweit im Frankfurter Parlamentsinformationssystem (PARLIS) recherchierbar, beschäftigt sich der Ortsbeirat 1 seit mindestens 2002 mit dem Problem des auf die Passanten herabfallenden Taubenkots im Bereich der Galluswarte. Aus der Erinnerung einiger Ortsbeiräte heraus, wird dieses Problem aber schon weitaus länger vom Ortsbeirat in regelmäßigen Abständen angegangen. In PARLIS sind die Vorgänge erst ab 2001 vollständig erfasst. Der Ortsbeirat hat unzählige Anregungen mit Vorschlägen unterbreitet, die bislang ALLE nicht einmal ansatzweise umgesetzt wurden. Beharrlich wird auf eine vermeintliche Nichtzuständigkeit, Undurchführbarkeit, "Gefahr", nicht eingehaltenes Fütterungsverbot usw. hingewiesen. Dies lässt insgesamt auf eine jahrelange parteiübergreifende Ignoranz Seitens des Magistrats gegenüber diesem - die Bürgerinnen und Bürger täglich betreffen-den Problem - schließen. Eine verärgerte Bürgerin: "Würde der Magistrat eine Magistratssitzung in diesem Bereich abhalten und sich anschließend die vollge Magistratsunterlagen betrachten, würde das Problem siche r schnellstens gelöst." Zuletzt hat der Ortsbeirat nach Rücksprache mit dem Stadttaubenprojekt vorgeschlagen, ein Taubenhaus auf dem naheliegendem Gebäude des Grünflächen- und Straßenbauamtes zu errichten. Der Ortsbeirat wollte die Finanzierung übernehmen. Innerhalb eines Taubenhauses, leben Tauben in einem artgerechtem Umfeld, werden medizinisch versorgt und die gelegten Eier wer- den gegen Gipseier ausgetauscht. Diese Maßnahmen zusammen führen zu einer Verlagerung und Verringerung der Population und deutlichen Verbesserung des Umfeldes unterhalb der Eisenbahnbrücke an der Galluswarte. Mit dem lächerlichen Verweis auf eine geplante "Bienenweide" auf dem Dach des städtischen Gebäudes wurde die Aufstellung des Taubenhauses vom Magistrat jedoch abgelehnt. In einer Stellungnahme vom Januar diesen Jahres berichtet der Magistrat, das nun ein Alternativstandort für ein Taubenhaus geprüft werde und dafür eine "Auswertung von Ver -tragsunterlagen und sonstiger zu berücksichtigender Umstände" sowie eine Ortsbesichtigung durchgeführt werden solle. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit steht nun wieder das Geruchsproblem auf der Tages -ordnung und es ist zu befürchten, dass sich auch diesen Sommer wieder einmal nichts in dieser Frage tun wird. Dies vorangestellt, wird der Magistrat aufgefordert: Unverzüglich in Zusammenarbeit mit dem Stadttaubenprojekt ein Taubenhaus im Bereich Galluswarte aufstellen zu lassen und diese Vorhaben mit größter Priorität voranzutreiben.
Inhalt
Antrag vom 22.05.2016, OF 33/1
Betreff: Taubenpopulation Galluswarte: Nicht die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Frage untätige Magistrat! Soweit im Frankfurter Parlamentsinformationssystem (PARLIS) recherchierbar, beschäftigt sich der Ortsbeirat 1 seit mindestens 2002 mit dem Problem des auf die Passanten herabfallenden Taubenkots im Bereich der Galluswarte. Aus der Erinnerung einiger Ortsbeiräte heraus, wird dieses Problem aber schon weitaus länger vom Ortsbeirat in regelmäßigen Abständen angegangen. In PARLIS sind die Vorgänge erst ab 2001 vollständig erfasst. Der Ortsbeirat hat unzählige Anregungen mit Vorschlägen unterbreitet, die bislang ALLE nicht einmal ansatzweise umgesetzt wurden. Beharrlich wird auf eine vermeintliche Nichtzuständigkeit, Undurchführbarkeit, "Gefahr", nicht eingehaltenes Fütterungsverbot usw. hingewiesen. Dies lässt insgesamt auf eine jahrelange parteiübergreifende Ignoranz Seitens des Magistrats gegenüber diesem - die Bürgerinnen und Bürger täglich betreffen-den Problem - schließen. Eine verärgerte Bürgerin: "Würde der Magistrat eine Magistratssitzung in diesem Bereich abhalten und sich anschließend die vollge Magistratsunterlagen betrachten, würde das Problem siche r schnellstens gelöst." Zuletzt hat der Ortsbeirat nach Rücksprache mit dem Stadttaubenprojekt vorgeschlagen, ein Taubenhaus auf dem naheliegendem Gebäude des Grünflächen- und Straßenbauamtes zu errichten. Der Ortsbeirat wollte die Finanzierung übernehmen. Innerhalb eines Taubenhauses, leben Tauben in einem artgerechtem Umfeld, werden medizinisch versorgt und die gelegten Eier wer- den gegen Gipseier ausgetauscht. Diese Maßnahmen zusammen führen zu einer Verlagerung und Verringerung der Population und deutlichen Verbesserung des Umfeldes unterhalb der Eisenbahnbrücke an der Galluswarte. Mit dem lächerlichen Verweis auf eine geplante "Bienenweide" auf dem Dach des städtischen Gebäudes wurde die Aufstellung des Taubenhauses vom Magistrat jedoch abgelehnt. In einer Stellungnahme vom Januar diesen Jahres berichtet der Magistrat, das nun ein Alternativstandort für ein Taubenhaus geprüft werde und dafür eine "Auswertung von Ver -tragsunterlagen und sonstiger zu berücksichtigender Umstände" sowie eine Ortsbesichtigung durchgeführt werden solle. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit steht nun wieder das Geruchsproblem auf der Tages -ordnung und es ist zu befürchten, dass sich auch diesen Sommer wieder einmal nichts in dieser Frage tun wird. Dies vorangestellt, wird der Magistrat aufgefordert: Unverzüglich in Zusammenarbeit mit dem Stadttaubenprojekt ein Taubenhaus im Bereich Galluswarte aufstellen zu lassen und diese Vorhaben mit größter Priorität voranzutreiben.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Mai 2016Sie sind hierOFOF 33/1Taubenpopulation Galluswarte: Nicht die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Frage untätige Magistrat!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Juli 2016OMOM 346Taubenpopulation an der Galluswarte: Nicht die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Frage untätige Magistrat!Direktanregung
- 7. Oktober 2016Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1410Taubenpopulation an der Galluswarte: Nicht die Tauben sind das Problem, sondern der in dieser Fra-ge untätige Magistrat!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, FDP, BFF, ÖkoLinX-ARL, PARTEI und fraktionslos gegen SPD und CDU (= Ablehnung); LINKE. (= Enthaltung)