Wasserqualität des Wasserwerks Praunheim
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Ortsbeirat nimmt die ausführliche Stellungnahme 937 zur Anfrage 625 vom 13. März 2008 zur Kenntnis. Durch die neuerliche Medienberichterstattung über Uranbelastung im Trinkwasser (siehe Anlage) und die vorliegenden Ausführungen des Magistrats ergeben sich allerdings weitere Fragen:
- Seit wann liegt die Uranbelastung des Trinkwassers des Behälters Praunheim auffällig oberhalb der der übrigen Einspeisungspunkte im Stadtgebiet?
- Mangels eines gesetzlichen Grenzwertes werden in der öffentlichen Diskussion einzuhaltende Leitwerte von weniger als 15, 10 oder 2 µg Uran pro Liter Wasser genannt. Auf welchen wissenschaftlichen Untersuchungen basieren die genannten unverbindlichen Leitwerte der Trinkwasserrichtlinie der WHO und des Umweltbundesamtes sowie der Richtwert für Mineralwasser zum Zwecke der Zubereitung von Säuglingsnahrung? (Autor, Publikationsorgan, Jahr der Veröffentlichung)
- Uran kann bei fortdauernder Aufnahme größerer Mengen Nierenschäden verursachen. Ist im Versorgungsbereich des Trinkwasserbehälters Praunheim ein erhöhtes Vorkommen von Nierenerkrankungen unspezifizierter Ursache festzustellen?
- Das Trinkwasser aus dem Behälter Praunheim wird lt. Stellungnahme des Magistrats mit Wasser aus dem Behälter Heiligenstock vermischt, um den Urangehalt zu senken. Der Ortsbeirat bevorzugt jedoch eine von anderen Wasserquellen autonome Lösung zur Verbesserung der Wasserqualität und fragt daher:
- a)Ist es technisch möglich, durch geeignete Aufbereitungstechniken (zusätzlich zum bisher installierten Aktivkohlefilter) den Urangehalt des Trinkwassers aus dem Behälter Praunheim signifikant zu reduzieren?
- b)Mit welchen Kosten wäre zu rechnen?
- c)Wer hätte die Kosten zu tragen und gäbe es ggf. die Möglichkeit, für dieses Projekt Zuschüsse zu erhalten?
Inhalt
Antrag vom 14.08.2008, OF 327/8
Betreff:
Wasserqualität des Wasserwerks Praunheim
Der Ortsbeirat nimmt die ausführliche Stellungnahme 937 zur Anfrage 625 vom 13. März 2008 zur Kenntnis. Durch die neuerliche Medienberichterstattung über Uranbelastung im Trinkwasser (siehe Anlage) und die vorliegenden Ausführungen des Magistrats ergeben sich allerdings weitere Fragen:
- Seit wann liegt die Uranbelastung des Trinkwassers des Behälters Praunheim auffällig oberhalb der der übrigen Einspeisungspunkte im Stadtgebiet?
- Mangels eines gesetzlichen Grenzwertes werden in der öffentlichen Diskussion einzuhaltende Leitwerte von weniger als 15, 10 oder 2 µg Uran pro Liter Wasser genannt. Auf welchen wissenschaftlichen Untersuchungen basieren die genannten unverbindlichen Leitwerte der Trinkwasserrichtlinie der WHO und des Umweltbundesamtes sowie der Richtwert für Mineralwasser zum Zwecke der Zubereitung von Säuglingsnahrung? (Autor, Publikationsorgan, Jahr der Veröffentlichung)
- Uran kann bei fortdauernder Aufnahme größerer Mengen Nierenschäden verursachen. Ist im Versorgungsbereich des Trinkwasserbehälters Praunheim ein erhöhtes Vorkommen von Nierenerkrankungen unspezifizierter Ursache festzustellen?
- Das Trinkwasser aus dem Behälter Praunheim wird lt. Stellungnahme des Magistrats mit Wasser aus dem Behälter Heiligenstock vermischt, um den Urangehalt zu senken. Der Ortsbeirat bevorzugt jedoch eine von anderen Wasserquellen autonome Lösung zur Verbesserung der Wasserqualität und fragt daher:
a) Ist es technisch möglich, durch geeignete Aufbereitungstechniken (zusätzlich zum bisher installierten Aktivkohlefilter) den Urangehalt des Trinkwassers aus dem Behälter Praunheim signifikant zu reduzieren?
b) Mit welchen Kosten wäre zu rechnen?
c) Wer hätte die Kosten zu tragen und gäbe es ggf. die Möglichkeit, für dieses Projekt Zuschüsse zu erhalten?
Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. August 2008VV 727Wasserqualität des Wasserwerks PraunheimAnfrage
- 14. August 2008Sie sind hierOFOF 327/8Wasserqualität des Wasserwerks PraunheimOrtsbeiratsantrag · CDU
- 6. November 2008Antwort des Magistrats · nach 12 WochenSTST 1543Wasserqualität des Wasserwerks PraunheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme