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Diesterwegschule - Bewährtes bewahren, Neues wagen

Vorlagentyp: OFSPDGRÜNEFDPLINKE.WASG
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Zu a) Der erfolgreiche Hauptschulzweig der Diesterwegschule zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass alle Schulabgänger/-innen in Lehrstellen bzw. weiterführende Schulen vermittelt werden. In Zeiten der akuten Bildungsmisere bedeutet es Außerordentliches, wenn es gelingt, Hauptschüler/-innen zu lebenstüchtigen Menschen zu erziehen. Dafür dass dies gelingt, sollte alles Erdenkliche getan werden ! Wie den Ausführungen und der Diskussion auf der letzten Ortsbeiratssitzung zu entnehmen, ist die geplante Auflösung des einzügigen Hauptschulzweiges der Diesterwegschule nicht derart durchführbar, dass für die betroffenen Schülerinnen und Schüler eine gleichwertige, geschweige denn bessere Lernsituation durch die Verlagerung des Zweiges an die Ludwig-Richter-Schule geschaffen werden kann. Daher lehnen wir dies ab. Zu b) Ganztagsschulen bedeuten einen wesentlichen Schritt zur Überwindung der deutschen Bildungsmisere. Gleichzeitig gewährleisten sie eine längere Obhut der Schulkinder und ermöglichen den berufstätigen Müttern eine besser strukturierte Berufstätigkeit. Da die Situation in Ginnheim im Bereich Nachmittagsbetreuung nach wie vor ungenügend ist, ist es dringend erforderlich, weitere Lern- und Betreuungsangebote für Familien im Stadtteil zu schaffen. Zu c) Die Mittel für die anstehenden Baumaßnahmen sind bereits im Haushalt 2007 vorgesehen. Sie ermöglichen, ein neues Konzept für diesen Standort zu entwickeln.

Inhalt

Antrag vom 22.02.2007, OF 301/9

Betreff:

Diesterwegschule - Bewährtes bewahren, Neues wagen

I.) M 250 wird unter der Maßgabe zugestimmt, dass die unter Punkt II.) folgenden Änderungen/Ergänzungen in den Schulentwicklungsplan aufgenommen werden.

II.) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

a) Der Hauptschulzweig an der Diesterwegschule bleibt erhalten.

b) Die Diesterwegschule wird bis zum Schuljahr 2009/10 zur Ganztagsschule ausgebaut.

c) Der Magistrat wird aufgefordert, die Planungen an der Diesterwegschule für den Abriss der Turnhalle der Diesterwegschule und den Neubau eines Gebäudes mit Sport- und 4-5 Klassenräumen zügig voran zu treiben.

Begründung:

Zu a) Der erfolgreiche Hauptschulzweig der Diesterwegschule zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass alle Schulabgänger/-innen in Lehrstellen bzw. weiterführende Schulen vermittelt werden. In Zeiten der akuten Bildungsmisere bedeutet es Außerordentliches, wenn es gelingt, Hauptschüler/-innen zu lebenstüchtigen Menschen zu erziehen. Dafür dass dies gelingt, sollte alles Erdenkliche getan werden !

Wie den Ausführungen und der Diskussion auf der letzten Ortsbeiratssitzung zu entnehmen, ist die geplante Auflösung des einzügigen Hauptschulzweiges der Diesterwegschule nicht derart durchführbar, dass für die betroffenen Schülerinnen und Schüler eine gleichwertige, geschweige denn bessere Lernsituation durch die Verlagerung des Zweiges an die Ludwig-Richter-Schule geschaffen werden kann. Daher lehnen wir dies ab.

Zu b) Ganztagsschulen bedeuten einen wesentlichen Schritt zur Überwindung der deutschen Bildungsmisere. Gleichzeitig gewährleisten sie eine längere Obhut der Schulkinder und ermöglichen den berufstätigen Müttern eine besser strukturierte Berufstätigkeit.

Da die Situation in Ginnheim im Bereich Nachmittagsbetreuung nach wie vor ungenügend ist, ist es dringend erforderlich, weitere Lern- und Betreuungsangebote für Familien im Stadtteil zu schaffen.

Zu c) Die Mittel für die anstehenden Baumaßnahmen sind bereits im Haushalt 2007 vorgesehen. Sie ermöglichen, ein neues Konzept für diesen Standort zu entwickeln.

Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 22.12.2006, M 250 Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Februar 2007Sie sind hier
    OFOF 301/9Diesterwegschule - Bewährtes bewahren, Neues wagen
    Ortsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, FDP, LINKE.WASG
  2. 22. Februar 2007OAOA 324Diesterwegschule - Bewährtes bewahren, Neues wagen Vortrag des Magistrats vom 22.12.2006, M 250Anregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 9 · 22.02.2007
TO I, TOP 12
Angenommen
Anregung OA 324 2007 1. Der Vorlage M 250 wird im Rahmen der Vorlage OA 324 zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 268/9 wurde zurückgezogen. 3. Die Vorlage OF 269/9 wurde zurückgezogen. 4. Die Vorlage OF 270/9 wurde zurückgezogen. 5. Die Vorlage OF 275/9 wurde zurückgezogen. 6. Die Vorlage OF 276/9 wurde zurückgezogen. 7. Die Vorlage OF 301/9 wird als interfraktioneller Antrag mit der Maßgabe beschlossen, dass im Antragstext und in der Begründung unter b) das Wort "Ganztagsschule" durch die Formulierung "Schule mit Ganztagsangebot" ersetzt wird. 8. Die Vorlage OF 302/9 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 7)
Zustimmung:
Alle
zu 8)
Zustimmung:
3 SPDGrüneFDPLinke.wasgBFF
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
1 SPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 7. Einstimmige Annahme zu 8. 3 SPD, GRÜNE, FDP, LINKE.WASG und BFF gegen CDU (= Annahme); 1 SPD (= Enthaltung)

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