Bahnhof Frankfurt-Höchst
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Seit Jahren ist der Bahnhof Frankfurt-Höchst keine Zierde für Stadtteil Höchst, er ist in einem Zustand, der zum Teil jeder Beschreibung spottet. Mütter mit Kinderwagen haben Schwierigkeiten auf die Bahnsteige zu kommen, nicht mal eine Schiene, wie im Bahnhof Frankfurt-Griesheim, gibt es im Bahnhof Höchst. Rollstuhlfahrer können von Höchst nicht mit dem Zug fahren, für sie gibt es nicht mal einen Aufzug mit dem sie auf den Bahnsteig gelangen können. Mobilitätseingeschränkte Personen haben Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen aus den Zügen. Einen Zaun zur Bruno-Asch-Anlage gibt es schon lange nicht mehr, hier gehen Fahrgäste einfach die Böschung hoch um noch ganz schnell einen Zug zu erreichen und gefährden so sich und den Bahnverkehr. Die alte Gepäckabfertigung und das alte Bahnhofsrestaurant liegen brach, sie könnten aber für eine neue Nutzung zur Verfügung stehen, die ein Gewinn für den Bahnhof seien könnten. Der Bahnhof Frankfurt-Höchst ist der wichtigste Umsteigepunkt im Ortsbezirk 6, hier sollte die Bahn und auch der Magistrat ein Interesse haben, dass die Reisenden ein den heutigen Standards entsprechenden Bahnhof vorfinden und nicht ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Die Einbeziehung des RMV könnte unter Berücksichtigung des Stationsentwicklungsplan (STEP) geschehen, welches der RMV entwickelt hat.
Inhalt
Antrag vom 06.11.2006, OF 269/6
Betreff:
Bahnhof Frankfurt-Höchst
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, sich bei der Deutschen Bahn zu erkundigen wie weit die Planungen für den Bahnhof Frankfurt-Höchst gediehen sind. In diesem Zusammenhang sollte der Magistrat auch an den RMV herantreten, in wie weit er unterstützend tätig werden kann.
Dabei ist für den Ortsbeirat von besonderem Interesse:
- dass der Bahnhof behinderten und mobilitätsgerecht ausgebaut wird.
- dass die Bahnsteigshöhen so angehoben werden, dass ein ebenerdiger Einstieg in die Züge gewährleistet ist.
- dass die Bahnsteige Aufzüge erhalten, oder wie die alten Lastenaufzüge als Personenaufzüge genutzt werden könnte.
- dass der Zaun zur Bruno-Asch-Anlage erneuert wird.
- dass der Bahnhofvorplatz eine ansehnlichere Gestaltung erfährt.
- dass das alte Bahnhofrestaurant und die alte Gepäckabfertigung einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden können.
- dass der Drogenhandel im Bahnhof, z.B. auf Gleis 7 und 8, unterbunden wird.
- dass für das Bahnhofsgelände eine Videoüberwachung eingerichtet wird.
- wie der Zeitplan für die Renovierung von Seiten der Deutschen Bahn aussieht.
Begründung:
Seit Jahren ist der Bahnhof Frankfurt-Höchst keine Zierde für Stadtteil Höchst, er ist in einem Zustand, der zum Teil jeder Beschreibung spottet. Mütter mit Kinderwagen haben Schwierigkeiten auf die Bahnsteige zu kommen, nicht mal eine Schiene, wie im Bahnhof Frankfurt-Griesheim, gibt es im Bahnhof Höchst. Rollstuhlfahrer können von Höchst nicht mit dem Zug fahren, für sie gibt es nicht mal einen Aufzug mit dem sie auf den Bahnsteig gelangen können. Mobilitätseingeschränkte Personen haben Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen aus den Zügen.
Einen Zaun zur Bruno-Asch-Anlage gibt es schon lange nicht mehr, hier gehen Fahrgäste einfach die Böschung hoch um noch ganz schnell einen Zug zu erreichen und gefährden so sich und den Bahnverkehr.
Die alte Gepäckabfertigung und das alte Bahnhofsrestaurant liegen brach, sie könnten aber für eine neue Nutzung zur Verfügung stehen, die ein Gewinn für den Bahnhof seien könnten.
Der Bahnhof Frankfurt-Höchst ist der wichtigste Umsteigepunkt im Ortsbezirk 6, hier sollte die Bahn und auch der Magistrat ein Interesse haben, dass die Reisenden ein den heutigen Standards entsprechenden Bahnhof vorfinden und nicht ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert.
Die Einbeziehung des RMV könnte unter Berücksichtigung des Stationsentwicklungsplan (STEP) geschehen, welches der RMV entwickelt hat.
Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. November 2006Sie sind hierOFOF 269/6Bahnhof Frankfurt-HöchstOrtsbeiratsantrag · CDU
- 28. November 2006OMOM 666Bahnhof Frankfurt-HöchstDirektanregung
- 23. Februar 2007Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 386Bahnhof Frankfurt-HöchstStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung BFF