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Integriertes Parkkonzept für den Stadtteil Niederrad erarbeiten

Vorlagentyp: OFCDUSPDFDP
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert die Erarbeitung eines integrierten Parkkonzepts für den Stadtteil Niederrad, um den bestehenden Parkdruck zu reduzieren und die Bedürfnisse der Anwohner, insbesondere ohne eigenen Stellplatz, zu berücksichtigen. Das Konzept soll auch Maßnahmen für Pendler und Besucher beinhalten, um eine nachhaltige Verbesserung der Parkmöglichkeiten zu gewährleisten.

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Niederräder Landstraße — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.10.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, für den gesamten Stadtteil Niederrad ein integriertes Parkkonzept zu erarbeiten, das die Parkbedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere derjenigen ohne eigenen Stellplatz, vorrangig berücksichtigt, zugleich angemessene Parkmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher sicherstellt und den bestehenden Parkdruck reduziert.

In die Betrachtung sollen insbesondere die Lyoner Straße, Hahnstraße, Adolf-Miersch-Straße, Heinrich-Seliger-Straße, Gerauer Straße, Reichsforststraße, Niederräder Landstraße, Frauenhofstraße, Rennbahnstraße, Triftstraße, Schwarzwaldstraße sowie die angrenzenden Wohnstraßen einbezogen werden.

Das Konzept soll dem Ortsbeirat zur Abstimmung vorab vorgestellt werden und insbesondere folgende Schwerpunkte umfassen:

  1. Gewerbliches Dauerparken: Prüfung geeigneter Maßnahmen, um das dauerhafte Abstellen gewerblich genutzter Fahrzeuge, insbesondere von Sprintern, Transportern und Kleinlastwagen, im öffentlichen Straßenraum zu begrenzen.
  2. Pendler- und Fremdparken: Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung des Parkdrucks durch Pendler und Langzeitparker, insbesondere durch eine abgestimmte Parkraumbewirtschaftung sowie die Prüfung und gegebenenfalls den Ausbau geeigneter Park-and-Ride-Angebote.
  3. Bewohner- und Besucherparken: Prüfung geeigneter Bewohnerparkregelungen und zeitlich abgestufter Bewirtschaftungsmodelle, die den Parkbedürfnissen der Anwohnerinnen und Anwohner Rechnung tragen und zugleich angemessene Parkmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher ermöglichen.
  4. Zusätzliche Parkmöglichkeiten: Prüfung von Quartiersgaragen und weiteren geeigneten Stellplatzangeboten, insbesondere für Bewohnerinnen und Bewohner ohne private Parkmöglichkeiten.
  5. Großveranstaltungen: Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Entlastung der Wohngebiete bei Großveranstaltungen, Konzerten und Fußballspielen.
  6. Gesamtkonzept für den Frankfurter Süden: Darlegung, welche Planungen der Magistrat zur zukünftigen Parkraumbewirtschaftung im gesamten Frankfurter Süden verfolgt, insbesondere in den Stadtteilen Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad. Dabei soll erläutert werden, welche Bewohnerparkzonen und weiteren Bewirtschaftungsmaßnahmen bereits bestehen, welche zusätzlichen Maßnahmen vorgesehen sind und wie diese zeitlich und räumlich aufeinander abgestimmt werden sollen. Insbesondere ist darzustellen, wie eine Verlagerung des Parkdrucks zwischen den einzelnen Stadtteilen vermieden werden soll.

Begründung

Der Stadtteil Niederrad ist in weiten Teilen von erheblichem Parkdruck betroffen. Insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner ohne eigenen Stellplatz haben zunehmend Schwierigkeiten, in zumutbarer Entfernung zu ihrer Wohnung einen Parkplatz zu finden. Die Situation wird durch Pendlerverkehr, längerfristig abgestellte Fahrzeuge, gewerblich genutzte Transporter sowie den zusätzlichen Parkbedarf bei Großveranstaltungen und Heimspielen von Eintracht Frankfurt verschärft. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass auch Besucherinnen und Besucher, Angehörige, Handwerksbetriebe und Dienstleister auf Parkmöglichkeiten angewiesen sind. Ziel kann daher nicht sein, das Parken für Nichtanwohner grundsätzlich auszuschließen. Vielmehr bedarf es einer ausgewogenen Regelung, die unterschiedliche Nutzungsinteressen berücksichtigt und die vorhandenen Parkflächen sinnvoll verteilt. Bestehende Instrumente wie Bewohnerparken, zeitlich begrenztes Parken, Parkraumbewirtschaftung und Park-and-Ride-Angebote sollten deshalb nicht isoliert, sondern aufeinander abgestimmt eingesetzt werden.

Da sich Parkraumbewirtschaftungsmaßnahmen in einem Stadtteil unmittelbar auf angrenzende Wohngebiete auswirken können, ist darüber hinaus eine Betrachtung des gesamten Frankfurter Südens erforderlich. Der Magistrat soll daher darlegen, welche übergeordneten Planungen hierzu bestehen und wie eine einheitliche, nachvollziehbare und bedarfsgerechte Entwicklung der Parkraumbewirtschaftung sichergestellt werden soll.

Ziel ist eine langfristige Verbesserung der Parksituation, die sowohl die Interessen der Wohnbevölkerung als auch die berechtigten Bedürfnisse von Besucherinnen und Besuchern berücksichtigt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. Oktober 2026 brachten CDU, SPD, FDP im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein.

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