Vorrang für Baumpflanzungen zur nachhaltigen Verschattung im Stadtteil
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung geeigneter Standorte für die Pflanzung schattenspendender Bäume in Bergen-Enkheim zur Reduzierung von Hitzeinseln und Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Ziel ist eine nachhaltige Strategie zur Klimaanpassung und ein langfristiger Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
- Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, an welchen geeigneten Standorten im Stadtteil Bergen-Enkheim vorrangig schattenspendende Bäume gepflanzt werden können, um Hitzeinseln nachhaltig zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern.
- Sonnensegel sollen nur dort als ergänzende Maßnahme vorgesehen werden, wo Baumpflanzungen aus technischen Gründen (z. B. Leitungsfelder, enge Platzsituationen, fehlender Wurzelraum) nicht möglich sind.
- Bei der Auswahl der Baumarten sollen hitzeresistente und stadtklimafeste Arten berücksichtigt werden, insbesondere
- Gleditschie
- Zürgelbaum
- Amberbaum
- Hopfenbuche
- Der Magistrat wird weiterhin gebeten, dem Ortsbeirat über geeignete Standorte, zeitliche Umsetzungsmöglichkeiten und Kostenabschätzungen zu berichten.
Begründung
Der Klimawandel führt auch in Bergen-Enkheim zu zunehmenden Hitzeperioden und einer spürbaren Belastung für den öffentlichen Raum. Bäume sind die wirksamste und nachhaltigste Maßnahme zur Klimaanpassung: Sie senken die Umgebungstemperatur messbar, verbessern die Luftqualität, fördern die Biodiversität und schaffen attraktive Aufenthaltsräume.
Sonnensegel können punktuell sinnvoll sein, bieten jedoch keine aktive Kühlung, keine ökologische Wirkung und verursachen regelmäßige Wartungs- und Erneuerungskosten. Sie sollten daher nur dort eingesetzt werden, wo Baumpflanzungen technisch ausgeschlossen sind.
Mit diesem Antrag soll eine langfristige, klimawirksame und wirtschaftlich sinnvolle Strategie zur Verschattung im Stadtteil Bergen-Enkheim verfolgt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. August 2026Sie sind hierOFOF 22/16Vorrang für Baumpflanzungen zur nachhaltigen Verschattung im StadtteilOrtsbeiratsantrag · WBE
- 18. August 2026OMOM 417Vorrang für Baumpflanzungen zur nachhaltigen Verschattung im StadtteilDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. 4 CDU, 1 WBE, GRÜNE, SPD, Linke und FDP gegen 1 CDU und BFF (= Ablehnung); 2 WBE (= Enthaltung) zu 2. Einstimmige Annahme