Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main Teil S - Sonderpädagogische Förderung (SEP-S) hier: Sanierung der Wallschule
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Obwohl die Schule äußerlich keinen schlechten Eindruck macht, hat sie doch innen den Charme der Jahrhundertwende 1900. Der Heizungskeller ist in einem völlig veralteten Zustand und dingend renovierungsbedürftig. Die Heizkörper sind so alt wie die Schule und heizen in Räumen, die keine isolierten Fenster haben und in einem riesiges Treppenhaus. Im ersten Stock wurde eine Brandschutztür eingebaut. Eine Wand, die zusammen mit diesem Bauauftrag entfernt werden sollte, um die Klassenräume auf dieser Seite zu vergrößern, wurde nicht entfernt, so dass die Klassenräume noch immer einen nicht einsehbaren Winkel haben. Grund: Das Geld hat nicht gereicht. Diese Klassenräume sind ein Kuriosum. Im Treppenhaus ist die Geräuschkulisse schon durch zwei sprechende Personen enorm. Wenn 800 Kinder das Treppenhaus passieren, kann man sich den Lärmpegel vorstellen. Die beschädigten Decken wurden nur mit Farbe notdürftig gestrichen. Das Dach der Wallschule hat keine Ziegel. (2. Weltkrieg) Der Dachboden ist mit Balken und Dachpappe gedeckt, also nicht isoliert. Die Heizung heizt Sachsenhausen. Es wurde eine neue Heizung zugesagt. Im Zuge des Heizungseinbaues sollte das Dach neu gemacht werden, das ist aber schon wieder 5 Jahre her. Auch die sich auf dem Schulgelände befindlichen Pavillions sind in einem desolaten Zustand:
- Die Heizung ist in einem unzureichenden Zustand1
- Die Fußböden bestehen nur aus Brettern.
- Die Fenster sind nicht isoliert und teilweise defekt.
- Die Decke ist undicht. Trotz zahlreicher Bemühungen durch die Schulleiterin und das Kollegium ist dieser Pavillion eine Zumutung für die Schülerinnen und Schüler. Diese Schule hat ein großes Einzugsgebiet, nämlich die Innenstadt und den gesamten Süden von Frankfurt. Kinder mit Lernschwierigkeiten brauchen eine Schule mit einer positiven und freundlichen Umgebung. Sie brauchen ordentliche und kindgerechte Schulräume, in denen sie ihr ganz besonderes Lernpensum bewältigen können. Gleichzeitig benötigen sie aber auch mehr Grenzen und Strukturen als andere Kinder. Positive Erfahrungen und die ganze Konzentration der Lehrer und Betreuer ist für die Schüler der Wallschule sehr wichtig. Es ist für Eltern schon ein schwerer Schritt, wenn sie ihr Kind in eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten geben müssen. Für die Kinder ist es auch nicht einfach, denn es stellt Misserfolgserlebnis dar. Man kann nur ahnen, welche Dramen sich in den Familien abspielen, bevor die Kinder in die Wallschule eingeschult werden. Eine Alternative wäre der Umzug in die Heinrich-von-Stefan-Schule. Doch die wird erst in drei Jahren wieder frei, weil die Schüler der Kleyerschule (Asbestsanierung der Kleyerschule) momentan dort unterrichtet werden. Drei Jahre kann die Wallschule mit ihren Schülern nicht mehr warten.
Inhalt
Antrag vom 23.02.2007, OF 215/5
Betreff:
Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main Teil S - Sonderpädagogische Förderung (SEP-S) hier: Sanierung der Wallschule
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, im Rahmen des Schulentwicklungsplanes Teil S – Sonderpädagogische Förderung (SEP-S) – die Wallschule umgehend zu renovieren, damit die Schule ihrem Auftrag gerecht werden kann.
Hierbei sind die folgenden Punkte zu berücksichtigen:
- Der Heizungskeller der Wallschule sowie die Heizungsanlage sind entsprechend den einschlägigen Bestimmungen zu sanieren. Dabei ist darauf zu achten, dass Möglichkeiten des Energiesparens genutzt werden.
- Im
- OG ist die im Bericht zur Verbesserung der Situation der Wallschule erwähnte Mauer zur Gunsten der Klassenraumgröße zu entfernen.
- Im Treppenhaus werden halldämmende Maßnahmen durchgeführt.
- Das Dach der Wallschule ist gemäß den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zu dämmen und auch decken. Auch hierbei sind die Möglichkeiten zum Energiesparen zu nutzen.
- Die sich auf dem Schulhof befindlichen Pavillions sind zu sanieren. Hierbei ist sind die folgenden Punkte zu berücksichtigen: a. Die Pavillions sind mit einer zeitgemäßen Heizung auszustatten. b. Die Fußböden der Pavillions sind zu sanieren c. Die Decken der Pavillions sind zu dämmen. Die Fenster der Pavillions sind zu erneuern. Begründung: Obwohl die Schule äußerlich keinen schlechten Eindruck macht, hat sie doch innen den Charme der Jahrhundertwende
- Der Heizungskeller ist in einem völlig veralteten Zustand und dingend renovierungsbedürftig. Die Heizkörper sind so alt wie die Schule und heizen in Räumen, die keine isolierten Fenster haben und in einem riesiges Treppenhaus. Im ersten Stock wurde eine Brandschutztür eingebaut. Eine Wand, die zusammen mit diesem Bauauftrag entfernt werden sollte, um die Klassenräume auf dieser Seite zu vergrößern, wurde nicht entfernt, so dass die Klassenräume noch immer einen nicht einsehbaren Winkel haben. Grund: Das Geld hat nicht gereicht. Diese Klassenräume sind ein Kuriosum. Im Treppenhaus ist die Geräuschkulisse schon durch zwei sprechende Personen enorm. Wenn 800 Kinder das Treppenhaus passieren, kann man sich den Lärmpegel vorstellen. Die beschädigten Decken wurden nur mit Farbe notdürftig gestrichen. Das Dach der Wallschule hat keine Ziegel. (2. Weltkrieg) Der Dachboden ist mit Balken und Dachpappe gedeckt, also nicht isoliert. Die Heizung heizt Sachsenhausen. Es wurde eine neue Heizung zugesagt. Im Zuge des Heizungseinbaues sollte das Dach neu gemacht werden, das ist aber schon wieder 5 Jahre her. Auch die sich auf dem Schulgelände befindlichen Pavillions sind in einem desolaten Zustand:
- Die Heizung ist in einem unzureichenden Zustand1
- Die Fußböden bestehen nur aus Brettern.
- Die Fenster sind nicht isoliert und teilweise defekt.
- Die Decke ist undicht. Trotz zahlreicher Bemühungen durch die Schulleiterin und das Kollegium ist dieser Pavillion eine Zumutung für die Schülerinnen und Schüler. Diese Schule hat ein großes Einzugsgebiet, nämlich die Innenstadt und den gesamten Süden von Frankfurt. Kinder mit Lernschwierigkeiten brauchen eine Schule mit einer positiven und freundlichen Umgebung. Sie brauchen ordentliche und kindgerechte Schulräume, in denen sie ihr ganz besonderes Lernpensum bewältigen können. Gleichzeitig benötigen sie aber auch mehr Grenzen und Strukturen als andere Kinder. Positive Erfahrungen und die ganze Konzentration der Lehrer und Betreuer ist für die Schüler der Wallschule sehr wichtig. Es ist für Eltern schon ein schwerer Schritt, wenn sie ihr Kind in eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten geben müssen. Für die Kinder ist es auch nicht einfach, denn es stellt Misserfolgserlebnis dar. Man kann nur ahnen, welche Dramen sich in den Familien abspielen, bevor die Kinder in die Wallschule eingeschult werden. Eine Alternative wäre der Umzug in die Heinrich-von-Stefan-Schule. Doch die wird erst in drei Jahren wieder frei, weil die Schüler der Kleyerschule (Asbestsanierung der Kleyerschule) momentan dort unterrichtet werden. Drei Jahre kann die Wallschule mit ihren Schülern nicht mehr warten. Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 15.01.2007, B 8 Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Januar 2007BB 8a) Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main Teil S - Sonderpädagogische Förderung (SEP-S) b) Umsetzung des Schulentwicklungsplans für SonderschulenMagistratsbericht
- 23. Februar 2007Sie sind hierOFOF 215/5Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main Teil S - Sonderpädagogische Förderung (SEP-S) hier: Sanierung der WallschuleOrtsbeiratsantrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 8 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage OF 214/5 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OF 215/5 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE.WASG gegen CDU und FDP (= Annahme) zu 3. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE.WASG gegen CDU und FDP (= Annahme)