Lärm in der Stadt reduzieren
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, durch Kontrollen und sonstige Maßnahmen den von "getunten" Kraftfahrzeugen und Krafträdern insbesondere nachts emittierten Lärm einzudämmen Außerdem wird der Magistrat gebeten zu prüfen und berichten, welche Möglichkeiten er sieht, eine Reduzierung der Lautstärke von motorbetriebenen Fahrzeugen zu erreichen. Begründung: Zigtausend Frankfurterinnen und Frankfurter sind ständigem Verkehrslärm ausgesetzt - auch nachts. Straßenlärm ist nachweislich gesundheitsschädlich. Schon ab einer permanenten Geräuscheinwirkung von 55 Dezibel kann das vegetative Nervensystem geschädigt werden. Mediziner*innen führen jeden 50. Herzinfarkt auf den Verkehrslärm zurück. Auf der einen Seite investieren Städte daher Milliarden in lärmschluckende Straßenauflagen und andere Schallschutzmaßnahmen. Auf der anderen Seite wird aber durch Autos und Motorräder immer mehr Lärm erzeugt. Mancher davon ist vermeidbar. Auch nach Ansicht von Experten ist das sogenannte "Tuning" in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen geworden. Die Fahrzeugveränderungen bewirken in vielen Fällen auch einen "volleren Motorklang". Nicht zuletzt werden immer mehr Fahrzeuge zu "mobilen Diskotheken" umfunktioniert, die mit leistungsstarken Anlagen ihre Umwelt mit lauter Musik unterhalten. Gerade in unserem Stadtteil, der mit dem Anlagen- und Alleenring sowie mit der Eckenheimer, Eschersheimer und Friedberger Landstraße zahlreiche stark befahrene Durchgangsstraßen aufweist. Es wäre sinnvoll, auf dieses Phänomen nicht nur mit Bußgeldern einzuwirken, sondern derartige Fahrzeugveränderungen erst gar nicht mehr zu genehmigen.
Inhalt
Antrag vom 05.04.2017, OF 215/3
Betreff: Lärm in der Stadt reduzieren Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, durch Kontrollen und sonstige Maßnahmen den von "getunten" Kraftfahrzeugen und Krafträdern insbesondere nachts emittierten Lärm einzudämmen Außerdem wird der Magistrat gebeten zu prüfen und berichten, welche Möglichkeiten er sieht, eine Reduzierung der Lautstärke von motorbetriebenen Fahrzeugen zu erreichen.
Begründung: Zigtausend Frankfurterinnen und Frankfurter sind ständigem Verkehrslärm ausgesetzt - auch nachts. Straßenlärm ist nachweislich gesundheitsschädlich. Schon ab einer permanenten Geräuscheinwirkung von 55 Dezibel kann das vegetative Nervensystem geschädigt werden. Mediziner*innen führen jeden 50. Herzinfarkt auf den Verkehrslärm zurück. Auf der einen Seite investieren Städte daher Milliarden in lärmschluckende Straßenauflagen und andere Schallschutzmaßnahmen. Auf der anderen Seite wird aber durch Autos und Motorräder immer mehr Lärm erzeugt. Mancher davon ist vermeidbar. Auch nach Ansicht von Experten ist das sogenannte "Tuning" in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen geworden. Die Fahrzeugveränderungen bewirken in vielen Fällen auch einen "volleren Motorklang". Nicht zuletzt werden immer mehr Fahrzeuge zu "mobilen Diskotheken" umfunktioniert, die mit leistungsstarken Anlagen ihre Umwelt mit lauter Musik unterhalten. Gerade in unserem Stadtteil, der mit dem Anlagen- und Alleenring sowie mit der Eckenheimer, Eschersheimer und Friedberger Landstraße zahlreiche stark befahrene Durchgangsstraßen aufweist. Es wäre sinnvoll, auf dieses Phänomen nicht nur mit Bußgeldern einzuwirken, sondern derartige Fahrzeugveränderungen erst gar nicht mehr zu genehmigen.Beratung im Ortsbeirat: 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. April 2017Sie sind hierOFOF 215/3Lärm in der Stadt reduzierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. April 2017OMOM 1443Lärm in der Stadt reduzierenDirektanregung
- 10. Juli 2017Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1193Lärm in der Stadt reduzierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme