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Den Frankfurter Norden auch während der Bauphase an der S 6-Trasse, nicht abhängen

Vorlagentyp: OFSPD
26 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Bauphase an der S 6-Trasse, nicht abhängen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Während der Bauphase der S6 und der Ertüchtigung der Brücke über die Nidda muss die Anbindung an die S6 gewährleistet sein. Die Anbindung an die S6 kann mit dem 25er-Bus zum Frankfurter Berg erfolgen. Dabei ist auch dafür zu sorgen, dass eine Wendemöglichkeit des Linienbusses vor Ort möglich ist oder eine Wendemöglichkeit in der Nähe der S-Bahn-Station Frankfurter Berg vorzusehen.
  2. Zusätzlich soll der 28er Bus wie gewohnt bei seiner Route bleiben und die Anbindung an die U-Bahn U2 in Kalbach sicherstellen.
  3. Die Einrichtung der B3A-Abfahrt ist einer möglichen Ertüchtigung der Nidda-Brücke und somit dem Bau einer Behelfsbrücke vorzuziehen. Auch ist die Andienung des Materials über die bereits erstellten Trassen, wie vom Frankfurter Berg, ist vordringlich zu organisieren. Der Ortsbeirat 14 wird die B 276 zurückweisen. Begründung: Es ist nicht tragbar, dass die S6 während der Sperrung der Nidda-Brücke nicht mehr angefahren oder fußläufig erreicht werden kann. Die S-Bahn-Linie ist für viele Bewohner -innen des Frankfurter Nordens ihr schneller Weg zur Arbeit. Ein Umweg über die A-Linie der U2 ist unattraktiv. Darüber hinaus ist die A-Linie jetzt schon jenseits ihrer Kapazitätsgrenzen. Eine Anbindung über die Linie 65 von Nieder-Erlenbach an die S6 nach Bad Vilbel funktioniert heute schon nicht mit einer vernünftigen Abstimmung zwischen 25er Bus und der Linie
  4. Es kann auch nicht sein, dass über Bad Vilbel eine Anbindung an die S6 vorgesehen ist, um dann in Richtung Frankfurt zu fahren. Dies würde voraussetzen, dass eine Tarifgrenze überschritten werden müsste und würde für die Fahrgäste zu Mehrkosten führen. Die Kapazitäten der Buslinie 28 in den Stoßzeiten sind morgens, mittags und abends nicht ausreichend, um die Fahrgäste der aktuell mit 2 parallel fahrenden Buslinie 25 und den bereits vollen Bus der Linie 28 zu integrieren. Die Linie 28 müsste über die gesamte Zeit in den Stoßzeiten im 5 - 7 Minuten Takt fahren, um sämtliche Fahrgäste aufzunehmen, die zur Arbeit oder zur Schule fahren. Die Fahrgäste aus Nieder-Erlenbach haben vermutlich kein Interesse daran, mit der Linie 28 über Harheim zur U-Bahn nach Kalbach zu fahren, da sie deutlich kürzer mit der Linie 29 zur U2 nach Nieder-Eschbach fahren können.

Inhalt

Antrag vom 01.09.2019, OF 209/14

Betreff: Den Frankfurter Norden auch während der Bauphase an der S 6-Trasse, nicht abhängen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Während der Bauphase der S6 und der Ertüchtigung der Brücke über die Nidda muss die Anbindung an die S6 gewährleistet sein. Die Anbindung an die S6 kann mit dem 25er-Bus zum Frankfurter Berg erfolgen. Dabei ist auch dafür zu sorgen, dass eine Wendemöglichkeit des Linienbusses vor Ort möglich ist oder eine Wendemöglichkeit in der Nähe der S-Bahn-Station Frankfurter Berg vorzusehen.
  2. Zusätzlich soll der 28er Bus wie gewohnt bei seiner Route bleiben und die Anbindung an die U-Bahn U2 in Kalbach sicherstellen.
  3. Die Einrichtung der B3A-Abfahrt ist einer möglichen Ertüchtigung der Nidda-Brücke und somit dem Bau einer Behelfsbrücke vorzuziehen. Auch ist die Andienung des Materials über die bereits erstellten Trassen, wie vom Frankfurter Berg, ist vordringlich zu organisieren. Der Ortsbeirat 14 wird die B 276 zurückweisen. Begründung: Es ist nicht tragbar, dass die S6 während der Sperrung der Nidda-Brücke nicht mehr angefahren oder fußläufig erreicht werden kann. Die S-Bahn-Linie ist für viele Bewohner -innen des Frankfurter Nordens ihr schneller Weg zur Arbeit. Ein Umweg über die A-Linie der U2 ist unattraktiv. Darüber hinaus ist die A-Linie jetzt schon jenseits ihrer Kapazitätsgrenzen. Eine Anbindung über die Linie 65 von Nieder-Erlenbach an die S6 nach Bad Vilbel funktioniert heute schon nicht mit einer vernünftigen Abstimmung zwischen 25er Bus und der Linie
  4. Es kann auch nicht sein, dass über Bad Vilbel eine Anbindung an die S6 vorgesehen ist, um dann in Richtung Frankfurt zu fahren. Dies würde voraussetzen, dass eine Tarifgrenze überschritten werden müsste und würde für die Fahrgäste zu Mehrkosten führen. Die Kapazitäten der Buslinie 28 in den Stoßzeiten sind morgens, mittags und abends nicht ausreichend, um die Fahrgäste der aktuell mit 2 parallel fahrenden Buslinie 25 und den bereits vollen Bus der Linie 28 zu integrieren. Die Linie 28 müsste über die gesamte Zeit in den Stoßzeiten im 5 - 7 Minuten Takt fahren, um sämtliche Fahrgäste aufzunehmen, die zur Arbeit oder zur Schule fahren. Die Fahrgäste aus Nieder-Erlenbach haben vermutlich kein Interesse daran, mit der Linie 28 über Harheim zur U-Bahn nach Kalbach zu fahren, da sie deutlich kürzer mit der Linie 29 zur U2 nach Nieder-Eschbach fahren können.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 05.08.2019, B 276 Beratung im Ortsbeirat: 14

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. August 2019BB 276S 6 während des Ausbaus: ÖPNV im Frankfurter Norden sichernMagistratsbericht
  2. 1. September 2019Sie sind hier
    OFOF 209/14Den Frankfurter Norden auch während der Bauphase an der S 6-Trasse, nicht abhängen
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  3. 16. September 2019OAOA 463Den Frankfurter Norden auch während der Bauphase an der S 6-Trasse nicht abhängen Bericht des Magistrats vom 05.08.2019, B 276Anregung
  4. 3. Februar 2020Antwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 136Den Frankfurter Norden auch während der Bauphase an der S6-Trasse nicht abhängenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 14
Sitzung 34 · 16.09.2019
TO I, TOP 20
Angenommen
Anregung OA 463 2019 1. Die Vorlage B 276 wird zurückgewiesen. 2. Der Vorlage NR 958 wird zugestimmt. 3. Die Vorlage OF 209/14 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass die Ziffer 3. gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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