Sicherung des Bahnübergangs Welscher Weg
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Weg Vorgang: B 238/09 Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern, die Sicherung des Bahnübergangs, wie in der im Betreff genannten Vorlage angekündigt, durchzuführen und erforderliche höhere Mittel bereitzustellen. Alternativ kann der Magistrat ein Brückenbauwerk errichten für das ebenfalls ausreichend Mittel bereitzustellen sind. Begründung: Dem Ortsbeirat liegen Informationen vor, wonach die im Haushalt eingestellten Mittel in Höhe von 715 TEU nicht ausreichen, um einen beschrankten Bahnübergang zu erstellen. Die völlige Sperrung dieses Überwegs ist keine Alternative, da die Strecke über die Louisa ein erheblicher Umweg ist und für Erholungssuchende auch qualitativ eine wesentliche Einschränkung bedeutet, weil sie den Weg mit dem Kraftfahrzeugverkehr teilen müssen und die unübersichtliche Streckenführung nicht zum Besuch des Waldes einlädt. Darüber hinaus wird der Weg insbesondere von Radfahrern als Verbindung zwischen Niederrad und Neu-Isenburg benutzt. Es wäre ein fatales Signal, wenn ausgerechnet die Nutzer umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu einem kilometerlangen Umweg genötigt würden, weil das Geld für die Sanierung einer Bahnstrecke gespart werden soll. Die Sanierung war erforderlich geworden, weil die Hupsignale der Bahnen den Lerchesberg unerträglich verlärmen. Das Problem lässt sich ja wohl mit einem jährlichen Aufwand in fünfstelliger Höhe lösen, da die Baukosten aktiviert und abgeschrieben werden können. Es wäre nicht vermittelbar, dass zur Erzielung von Milliardenertägen ein Stadtteil durch eine zusätzliche Flugzeuglandebahn belastet wird, aber vergleichsweise bescheidene Mittel für eine Lärmsanierung fehlen.
Inhalt
Antrag vom 01.01.2012, OF 203/5
Betreff: Sicherung des Bahnübergangs Welscher Weg Vorgang: B 238/09 Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern, die Sicherung des Bahnübergangs, wie in der im Betreff genannten Vorlage angekündigt, durchzuführen und erforderliche höhere Mittel bereitzustellen. Alternativ kann der Magistrat ein Brückenbauwerk errichten für das ebenfalls ausreichend Mittel bereitzustellen sind.
Begründung: Dem Ortsbeirat liegen Informationen vor, wonach die im Haushalt eingestellten Mittel in Höhe von 715 TEU nicht ausreichen, um einen beschrankten Bahnübergang zu erstellen. Die völlige Sperrung dieses Überwegs ist keine Alternative, da die Strecke über die Louisa ein erheblicher Umweg ist und für Erholungssuchende auch qualitativ eine wesentliche Einschränkung bedeutet, weil sie den Weg mit dem Kraftfahrzeugverkehr teilen müssen und die unübersichtliche Streckenführung nicht zum Besuch des Waldes einlädt. Darüber hinaus wird der Weg insbesondere von Radfahrern als Verbindung zwischen Niederrad und Neu-Isenburg benutzt. Es wäre ein fatales Signal, wenn ausgerechnet die Nutzer umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu einem kilometerlangen Umweg genötigt würden, weil das Geld für die Sanierung einer Bahnstrecke gespart werden soll. Die Sanierung war erforderlich geworden, weil die Hupsignale der Bahnen den Lerchesberg unerträglich verlärmen. Das Problem lässt sich ja wohl mit einem jährlichen Aufwand in fünfstelliger Höhe lösen, da die Baukosten aktiviert und abgeschrieben werden können. Es wäre nicht vermittelbar, dass zur Erzielung von Milliardenertägen ein Stadtteil durch eine zusätzliche Flugzeuglandebahn belastet wird, aber vergleichsweise bescheidene Mittel für eine Lärmsanierung fehlen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. April 2009BB 238Sicherung des Bahnübergangs Welscher WegMagistratsbericht
- 1. Januar 2012Sie sind hierOFOF 203/5Sicherung des Bahnübergangs Welscher WegOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. Januar 2012OAOA 125Sicherung des Bahnübergangs Welscher WegAnregung
- 10. September 2012Antwort des Magistrats · nach 177 WochenSTST 1503Sicherung des Bahnübergangs Welscher WegStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme