Sperrung der A-Strecke des U-Bahn-Netzes in den Sommerferien 2019
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
in den Sommerferien 2019 Die geplante generelle Sperrung der A-Strecke des U-Bahnnetztes zwischen den Stationen Südbahnhof bis Heddernheim ist trotz Sommerferien ein immenser Eingriff in die Mobilität der Bewohner nördlich der Innenstadt. Die vorgesehenen Ersatzverkehre sind aus bisheriger Sicht unzureichend, da sie die notwendigen Kapazitäten nicht erbringen können und auch nicht dem Streckenverlauf der AStrecke folgen. Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten den Magistrat aufzufordern zu berichten - warum die Maßnahme unbedingt in einem Zug durchgeführt werden muss. Eine Aufteilung in Teilmaßnahmen würde zwar eine Einschränkung in mehreren Jahren bedeuten, die einzelnen Teilmaßnahmen stellten aber jeweils eine geringer Belastung der U-Bahn--Nutzer pro Zeitraum. Ein Ersatzverkehr könnte jeweils angepasster und näher an der A-Strecke erfolgen. - warum die Maßnahme nicht in einem Zeitraum abschnittsweise durchgeführt werden kann. Auch hier sind die zu erwartenden Einschränkungen im Sinne der U-Bahn-Nutzer deutlich vermindert. - wieso der Magistrat zu der Einschätzung kommt, dass die Maßnahme vom Südbahnhof bis Heddernheim tatsächlich innerhalb von 6 Wochen durchgeführt werden kann und welche Planung besteht für den Fall dass dieser Zeitplan in Realita nicht eingehalten wird. - welche Kapazitäten der geplante Schienenersatzverkehr gegenüber dem U-Bahn-Verkehr zu Verfügung stellt (Tag- und Nacht-Verkehr). - wie die Straßenbahn- und Bus-Haltestelle Konstabler Wache den zu erwartenden zusätzlichen Busverkehr aufnehmen kann (schon jetzt ist die Haltestelle ausgelastet). Für den Fall, dass der Magistrat die Maßname trotzdem im Sommer 2019 durchführen lassen will, wird er aufgefordert, die vorgesehenen Ersatzverkehre deutlich zu verbessern und die U-Bahn-Nutzer in diesem Zeitraum zu entlasten durch eine - deutliche Erhöhung der Kapazität der U-Bahn-Linie U9 durch Taktverdichtung und Erhöhnung der Wagenzahl auf 3 bis 4 Wagen - (schon jetzt wird die Wagenzahl der U2 in den Sommerferien immer um 1 Wagen verringert, was regelmäßig zu einer Überfüllung der Bahnen führt. (Dies ist zu vermeiden.) - Steigerung des Taktes der Straßenbahnlinie 16 zumindest bis zum Hauptbahnhof. (Ein nochmaliges Umsteigen am Westbahnhof ist zu vermeiden.) - deutliche Steigerung des Taktes der Buslinie 27 zumindest zwischen Nieder-Eschbach und der S-Bahnstation Frankfurter Berg (besser bis zur U-Bahnstation Preungesheim). Zu prüfen ist, ob auch größere Busse eingesetz werden können. - Entlastung der ÖPNV-Nutzer durch Aufnahme aller Fahrten in den Frankfurter Norden in das 10-Minuten-Programm der VGF/RMV. Zumindest eine Entlastung der Abonnement-Zeitkarteninhaber mit Wohnsitz im Einzugsbereich der A-Strecke, deren Zeitkarte in den Zeitraum der Maßnahme fällt, durch Verlängerung der Laufzeit dieser Zeitkarte um die Hälfte der Gültigkeit im Zeitraum der Maßnahme.
Inhalt
Antrag vom 24.02.2019, OF 199/15
Betreff: Sperrung der A-Strecke des U-Bahn-Netzes in den Sommerferien 2019 Die geplante generelle Sperrung der A-Strecke des U-Bahnnetztes zwischen den Stationen Südbahnhof bis Heddernheim ist trotz Sommerferien ein immenser Eingriff in die Mobilität der Bewohner nördlich der Innenstadt. Die vorgesehenen Ersatzverkehre sind aus bisheriger Sicht unzureichend, da sie die notwendigen Kapazitäten nicht erbringen können und auch nicht dem Streckenverlauf der AStrecke folgen. Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten den Magistrat aufzufordern zu berichten - warum die Maßnahme unbedingt in einem Zug durchgeführt werden muss. Eine Aufteilung in Teilmaßnahmen würde zwar eine Einschränkung in mehreren Jahren bedeuten, die einzelnen Teilmaßnahmen stellten aber jeweils eine geringer Belastung der U-Bahn--Nutzer pro Zeitraum. Ein Ersatzverkehr könnte jeweils angepasster und näher an der A-Strecke erfolgen. - warum die Maßnahme nicht in einem Zeitraum abschnittsweise durchgeführt werden kann. Auch hier sind die zu erwartenden Einschränkungen im Sinne der U-Bahn-Nutzer deutlich vermindert. - wieso der Magistrat zu der Einschätzung kommt, dass die Maßnahme vom Südbahnhof bis Heddernheim tatsächlich innerhalb von 6 Wochen durchgeführt werden kann und welche Planung besteht für den Fall dass dieser Zeitplan in Realita nicht eingehalten wird. - welche Kapazitäten der geplante Schienenersatzverkehr gegenüber dem U-Bahn-Verkehr zu Verfügung stellt (Tag- und Nacht-Verkehr). - wie die Straßenbahn- und Bus-Haltestelle Konstabler Wache den zu erwartenden zusätzlichen Busverkehr aufnehmen kann (schon jetzt ist die Haltestelle ausgelastet). Für den Fall, dass der Magistrat die Maßname trotzdem im Sommer 2019 durchführen lassen will, wird er aufgefordert, die vorgesehenen Ersatzverkehre deutlich zu verbessern und die U-Bahn-Nutzer in diesem Zeitraum zu entlasten durch eine - deutliche Erhöhung der Kapazität der U-Bahn-Linie U9 durch Taktverdichtung und Erhöhnung der Wagenzahl auf 3 bis 4 Wagen - (schon jetzt wird die Wagenzahl der U2 in den Sommerferien immer um 1 Wagen verringert, was regelmäßig zu einer Überfüllung der Bahnen führt. (Dies ist zu vermeiden.) - Steigerung des Taktes der Straßenbahnlinie 16 zumindest bis zum Hauptbahnhof. (Ein nochmaliges Umsteigen am Westbahnhof ist zu vermeiden.) - deutliche Steigerung des Taktes der Buslinie 27 zumindest zwischen Nieder-Eschbach und der S-Bahnstation Frankfurter Berg (besser bis zur U-Bahnstation Preungesheim). Zu prüfen ist, ob auch größere Busse eingesetz werden können. - Entlastung der ÖPNV-Nutzer durch Aufnahme aller Fahrten in den Frankfurter Norden in das 10-Minuten-Programm der VGF/RMV. Zumindest eine Entlastung der Abonnement-Zeitkarteninhaber mit Wohnsitz im Einzugsbereich der A-Strecke, deren Zeitkarte in den Zeitraum der Maßnahme fällt, durch Verlängerung der Laufzeit dieser Zeitkarte um die Hälfte der Gültigkeit im Zeitraum der Maßnahme.Beratung im Ortsbeirat: 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Februar 2019Sie sind hierOFOF 199/15Sperrung der A-Strecke des U-Bahn-Netzes in den Sommerferien 2019Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. März 2019OAOA 369Sperrung der A-Strecke des U-Bahn-Netzes in den Sommerferien 2019Anregung
- 22. Juli 2019Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 258Sperrung der A-Strecke des U-Bahn-Netzes in den Sommerferien 2019Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 6 CDU, SPD und BFF gegen GRÜNE (= Zustimmung); 1 CDU und FREIE WÄHLER (= Enthaltung) Einstimmige Annahme