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eungesheimFraktion: FDPTitel/Betreff: Aktuelle Situation der Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10

Vorlagentyp: OF
15 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, welche der bestehenden Kitas schon jetzt eine Betreuung von U3 bis zum Hort bieten, welche baulich so umgestaltet werden können, dass sie dies ermöglichen könnten und welche dafür schon auf Grund der baulichen Gegebenheiten hierfür ungeeignet sind. Begründung: Dem Ortsbeirat sind nun drei U 3-Einrichtungen vorgestellt worden, die allesamt zwar wegen des Abbaus des Versorgungsengpasses grundsätzlich begrüßenswert sind, die aber doch, alleine, was die in allen Fällen äußerst unbefriedigende An- und Abfahrtsituation angeht oder die Notwendigkeit viele geschützte Bäume fällen zu müssen, nicht die Optimallösung sind, sondern den Eindruck vermitteln, dass hier nun kurzfristig Löcher gestopft werden müssen, aber kein geschlossenes Konzept für die Kinderversorgung im Ortsbezirk 10 vorliegt. Denn grundsätzlich erscheinen reine U 3-Einrichtungen nicht sonderlich sinnvoll, weil die Kinder dann bereits im Vorschulbereich einen Wechsel der Einrichtung vornehmen müssen. Sinnvoller wäre es, wenn alle Einrichtungen im Bezirk vom Anfang der Betreuung bis in den Hortbereich ein geschlossenes Angebot machen könnten. Dann würden für die Kinder unnötige Wechsel vermieden, und Eltern und Einrichtungen bekämen weitergehende Planungssicherheit, weil sie wüssten, was sie erwartet bzw. auf sie zukommt. Dies wäre auch im Hinblick auf die Baukosten sinnvoll. Auch wenn bei den Vorstellungen immer wieder betont wurde, dass die U 3-Einrichtungen in Ü 3-Einrichtungen umgebaut werden können, so produzieren solche Umbauten doch Kosten. Außerdem ist Sinn der U 3-Betreuung ja auch, dass sich mehr potentielle Eltern überhaupt für Kinder entscheiden. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass diese Einrichtungen wieder leer werden und dann Ü 3-Kinder aufnehmen können. Es wäre auch nicht sinnvoll, diese vom baulichen Aufwand großzügiger bemessenen Gebäude dann dauerhaft mit den Kindern zu blockieren, die nun als Krippenkinder aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund muss ein Konzept entwickelt werden, wie möglichst alle Einrichtungen im Bezirk eine Betreuung von 0 bis 10 abdecken können. Dazu muss zunächst einmal ermittelt werden, welche Einrichtungen diesem Anspruch schon gerecht werden können und welche das baulich überhaupt gewährleisten können. So könnten insgesamt Baukosten gespart werden und eine sinnvolle Betreuung überall gesichert werden.

Inhalt

Antrag vom 27.02.2012, OF 194/10

Betreff: Aktuelle Situation der Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, welche der bestehenden Kitas schon jetzt eine Betreuung von U3 bis zum Hort bieten, welche baulich so umgestaltet werden können, dass sie dies ermöglichen könnten und welche dafür schon auf Grund der baulichen Gegebenheiten hierfür ungeeignet sind.

Begründung: Dem Ortsbeirat sind nun drei U 3-Einrichtungen vorgestellt worden, die allesamt zwar wegen des Abbaus des Versorgungsengpasses grundsätzlich begrüßenswert sind, die aber doch, alleine, was die in allen Fällen äußerst unbefriedigende An- und Abfahrtsituation angeht oder die Notwendigkeit viele geschützte Bäume fällen zu müssen, nicht die Optimallösung sind, sondern den Eindruck vermitteln, dass hier nun kurzfristig Löcher gestopft werden müssen, aber kein geschlossenes Konzept für die Kinderversorgung im Ortsbezirk 10 vorliegt. Denn grundsätzlich erscheinen reine U 3-Einrichtungen nicht sonderlich sinnvoll, weil die Kinder dann bereits im Vorschulbereich einen Wechsel der Einrichtung vornehmen müssen. Sinnvoller wäre es, wenn alle Einrichtungen im Bezirk vom Anfang der Betreuung bis in den Hortbereich ein geschlossenes Angebot machen könnten. Dann würden für die Kinder unnötige Wechsel vermieden, und Eltern und Einrichtungen bekämen weitergehende Planungssicherheit, weil sie wüssten, was sie erwartet bzw. auf sie zukommt. Dies wäre auch im Hinblick auf die Baukosten sinnvoll. Auch wenn bei den Vorstellungen immer wieder betont wurde, dass die U 3-Einrichtungen in Ü 3-Einrichtungen umgebaut werden können, so produzieren solche Umbauten doch Kosten. Außerdem ist Sinn der U 3-Betreuung ja auch, dass sich mehr potentielle Eltern überhaupt für Kinder entscheiden. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass diese Einrichtungen wieder leer werden und dann Ü 3-Kinder aufnehmen können. Es wäre auch nicht sinnvoll, diese vom baulichen Aufwand großzügiger bemessenen Gebäude dann dauerhaft mit den Kindern zu blockieren, die nun als Krippenkinder aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund muss ein Konzept entwickelt werden, wie möglichst alle Einrichtungen im Bezirk eine Betreuung von 0 bis 10 abdecken können. Dazu muss zunächst einmal ermittelt werden, welche Einrichtungen diesem Anspruch schon gerecht werden können und welche das baulich überhaupt gewährleisten können. So könnten insgesamt Baukosten gespart werden und eine sinnvolle Betreuung überall gesichert werden.Beratung im Ortsbeirat: 10

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Februar 2012Sie sind hier
    OFOF 194/10eungesheimFraktion: FDPTitel/Betreff: Aktuelle Situation der Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10
    Ortsbeiratsantrag
  2. 13. März 2012VV 304eungesheimTitel/Betreff: Aktuelle Situation der Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10Anfrage
  3. 11. Juni 2012Antwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 897eungesheimTitel/Betreff: Aktuelle Situation der Kinderbetreuung von U3 bis Hort im Ortsbezirk 10Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 10
Sitzung 9 · 13.03.2012
TO I, TOP 33
Angenommen
Auskunftsersuchen V 304 2012 Die Vorlage OF 194/10 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass in der Begründung der Absatz ab den Worten "Denn grundsätzlich" bis zu den Worten "aufgenommen werden" ersatzlos gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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