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Sicherstellung Betrieb Boxcamp Tevesgelände bis Ende 2012

Vorlagentyp: OFGRÜNE
133 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Begründung

Tevesgelände bis Ende 2012 Ortsbeiratsinitiative Bereits in 2010 hatte der Ortsbeirat die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert, die Finanzierung des Boxcamps sicher zu stellen. In der ST 732/2010 zu diesem Antrag heißt es: "Wenn das Trainingsangebot . . in den beiden Pilotjahren 2010 und 2011 gut angenommen wird, . . wird der Magistrat prüfen, ob Mittel für einen - je nach Bedarf höheren Zuschussbetrag in den Entwurf für den städtischen Etat 2012 -ggfs. mit eigener Haushaltsstelle aufgenommen werden können". In der genannten ST werden die Argumente des Ortsbeirats für den Betrieb/Erhalt des Boxcamps bestätigt: - . . bietet einen dringend benötigten Sport- und Bewegungsraum für die Kinder und Jugendlichen im Gallus; - Die positiven sozialen Auswirkungen eines kompetent betreuten Boxprojekts für Jugendliche sind allgemein anerkannt. . - Boxprojekte erreichen . . die Jugendlichen, die sonstige Angebote der offenen Jugendarbeit nicht nutzen und deshalb besonders schwer ansprechbar sind; - . . Kinder und Jugendliche im Gallus zu Bewegung und Sport zu motivieren und ihnen den dringend benötigten Platz hierfür bietet. Die Erfahrung der beiden Pilotjahre zeigen, dass das Boxcamp auf dem ehemaligen Tevesgelände eine wichtige integrative Funktion hat und von den Jugendlichen gut angenommen wird. Eine Unterbrechung des Angebots kann daher die bisherigen Bemühungen zunichte machen. Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen:

  1. Die Stadt stellt die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung, um den Betrieb des Boxcamps bis zum Jahresende 2012 sicher zu stellen.
  2. Ab 2013 wird das Boxcamp mit einer eigenen Haushaltsstelle in den Etat aufgenommen, um den Betrieb langfristig und zuverlässig zu sichern. Begründung: Wie im Antragstext schon beschrieben hat das Boxcamp eine auch von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat betonte wichtige Funktion in der Integration von Kindern und Jugendlichen. Eine Unterbrechung des Betriebs würde ein falsches Signal setzten und den Stellenwert der bisher geleisteten Arbeit untergraben. Deshalb darf es zu keiner Unterbrechung des Sportbetriebs während der Phase der Beantragung von neuen Fördermitteln kommen; die Stadt ist hier gefordert, die Finanzierung in dieser Zeit zu sichern.

Inhalt

Antrag vom 29.05.2012, OF 185/1

Betreff: Sicherstellung Betrieb Boxcamp Tevesgelände bis Ende 2012 Ortsbeiratsinitiative Bereits in 2010 hatte der Ortsbeirat die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert, die Finanzierung des Boxcamps sicher zu stellen. In der ST 732/2010 zu diesem Antrag heißt es: "Wenn das Trainingsangebot . . in den beiden Pilotjahren 2010 und 2011 gut angenommen wird, . . wird der Magistrat prüfen, ob Mittel für einen - je nach Bedarf höheren Zuschussbetrag in den Entwurf für den städtischen Etat 2012 -ggfs. mit eigener Haushaltsstelle aufgenommen werden können". In der genannten ST werden die Argumente des Ortsbeirats für den Betrieb/Erhalt des Boxcamps bestätigt: - . . bietet einen dringend benötigten Sport- und Bewegungsraum für die Kinder und Jugendlichen im Gallus; - Die positiven sozialen Auswirkungen eines kompetent betreuten Boxprojekts für Jugendliche sind allgemein anerkannt. . - Boxprojekte erreichen . . die Jugendlichen, die sonstige Angebote der offenen Jugendarbeit nicht nutzen und deshalb besonders schwer ansprechbar sind; - . . Kinder und Jugendliche im Gallus zu Bewegung und Sport zu motivieren und ihnen den dringend benötigten Platz hierfür bietet. Die Erfahrung der beiden Pilotjahre zeigen, dass das Boxcamp auf dem ehemaligen Tevesgelände eine wichtige integrative Funktion hat und von den Jugendlichen gut angenommen wird. Eine Unterbrechung des Angebots kann daher die bisherigen Bemühungen zunichte machen. Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen:

  1. Die Stadt stellt die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung, um den Betrieb des Boxcamps bis zum Jahresende 2012 sicher zu stellen.
  2. Ab 2013 wird das Boxcamp mit einer eigenen Haushaltsstelle in den Etat aufgenommen, um den Betrieb langfristig und zuverlässig zu sichern. Begründung: Wie im Antragstext schon beschrieben hat das Boxcamp eine auch von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat betonte wichtige Funktion in der Integration von Kindern und Jugendlichen. Eine Unterbrechung des Betriebs würde ein falsches Signal setzten und den Stellenwert der bisher geleisteten Arbeit untergraben. Deshalb darf es zu keiner Unterbrechung des Sportbetriebs während der Phase der Beantragung von neuen Fördermitteln kommen; die Stadt ist hier gefordert, die Finanzierung in dieser Zeit zu sichern.Beratung im Ortsbeirat: 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. Mai 2010STST 732Eine neue Haushaltsstelle für das Boxcamp und Tischtenniscamp in der Rebstöcker Straße (ehemaliges Teves-Gelände)Stellungnahme
  2. 29. Mai 2012Sie sind hier
    OFOF 185/1Sicherstellung Betrieb Boxcamp Tevesgelände bis Ende 2012
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 12. Juni 2012OAOA 212Sicherstellung Betrieb Boxcamp Teves-Gelände bis Ende 2012Anregung
  4. 17. Dezember 2012Antwort des Magistrats · nach 133 WochenSTST 1907Sicherstellung Betrieb Boxcamp Teves-Gelände bis Ende 2012Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 12 · 12.06.2012
TO I, TOP 15
Angenommen
Anregung OA 212 2012 Die Vorlage OF 185/1 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im Punkt 1. des Tenors der Betrag von 20.000 Euro eingefügt wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinke
Ablehnung:
Fraktionslos
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und LINKE. gegen fraktionslos (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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