Kurzfristige Gestaltung des Danziger Platzes
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
In jüngster Zeit ergaben sich Entwicklungen, die einerseits eine zügige Neuordnung des Danziger Platzes möglich machen, andererseits eine endgültige Gestaltung jetzt noch nicht nahelegen. So ist die Bahn bereit, mit einem Gestattungsvertrag den Platz unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude der Stadt vorab zu überlassen, gleichzeitig aber wird die Planfeststellung für die Nordmainische S-Bahn vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund muss eine endgülltige Gestaltung auf zukünftige Baumaßnahmen auf dem Platz Rücksicht nehmen und kann erst danach und unter Beachtung eines Ideenwettbewerbes erfolgen (vgl. § 4260 vom 27.5.1999). Gleichwohl ist es angesichts der jüngsten Entwicklungen im Osten Frankfurts (EZB-Ansiedlung, Projekt 'Stadtwerk', Zukunft Feuerwache) nicht akzeptabel, den Danziger Platz auf Jahre hinaus in seinem jetzigen, wüsten Zustand zu belassen. Der Ortsbeirat schließt sich deshalb den Vorschlägen der Lokalen Agenda 21 an. Antragstellende Fraktion: SPD GRÜNE Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ortsbeiräte: 4 Beratungsergebnisse: 8. Sitzung des OBR 4 am 19.02.2002, TO I, TOP 11 Beschluss: Anregung OA 603 2002 Die Vorlage OF 183/4 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: SPD, GRÜNE, PDS und REP gegen CDU (= Ablehnung)
Inhalt
Antrag vom 04.02.2002, OF 183/4
Betreff:
Kurzfristige Gestaltung des Danziger Platzes
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Danziger Platz wird interimsweise in Anlehnung an die
Vorschläge der Lokalen Agenda 21 Ostend geordnet.
Hierzu gehört:
Es wird ein Kreisverkehr eingerichtet.
Hierzu sind die entsprechenden Schilder/Markierungen
anzubringen und die Ampeln abzuschalten.
Der Innenraum des Kreisels wird freigehalten.
Dies geschieht nicht mit Leitplanken.
Es wird eine Fußgängerquerung von der Nordwestseite
des Platzes ausgehend hinüber zum Bahnhofsgebäude eingerichtet.
Hierzu sind zwei 'Zebrastreifen' aufzubringen und zu beschildern.
Fußläufige Flächen werden in einen gangbaren und mit Kinderwagen
befahrbaren Zustand gebracht.
Die GrünGürtelverbindung zwischen Mainufer und Ostpark wird vorbereitet.
Die historische Pflasterung wird erhalten.
Begründung:
In jüngster Zeit ergaben sich Entwicklungen, die einerseits eine zügige Neuordnung des Danziger Platzes möglich machen, andererseits eine endgültige Gestaltung jetzt noch nicht nahelegen. So ist die Bahn bereit, mit einem Gestattungsvertrag den Platz unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude der Stadt vorab zu überlassen, gleichzeitig aber wird die Planfeststellung für die Nordmainische S-Bahn vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund muss eine endgülltige Gestaltung auf zukünftige Baumaßnahmen auf dem Platz Rücksicht nehmen und kann erst danach und unter Beachtung eines Ideenwettbewerbes erfolgen (vgl. § 4260 vom 27.5.1999).
Gleichwohl ist es angesichts der jüngsten Entwicklungen im Osten Frankfurts (EZB-Ansiedlung, Projekt 'Stadtwerk', Zukunft Feuerwache) nicht akzeptabel, den Danziger Platz auf Jahre hinaus in seinem jetzigen, wüsten Zustand zu belassen. Der Ortsbeirat schließt sich deshalb den Vorschlägen der Lokalen Agenda 21 an.
Antragstellende Fraktion: SPD GRÜNEZuständige Ortsbeiräte: 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Februar 2002Sie sind hierOFOF 183/4Kurzfristige Gestaltung des Danziger PlatzesOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE
- 19. Februar 2002OAOA 603Kurzfristige Gestaltung des Danziger PlatzesAnregung
- 23. August 2002BB 896Kurzfristige Gestaltung des Danziger PlatzesMagistratsbericht
- 9. Mai 2003Antwort des Magistrats · nach 66 WochenBB 3911. Schöneres Frankfurt - Aufwertung des Bereiches um Danziger Platz und Ostbahnhof Städtebauliche Entwicklung des Danziger Platzes und des umgebenden Gevierts - Eine unendliche Geschichte über 13 Jahre - 2. Kurzfristige Gestaltung des Danziger PlatzesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, PDS und REP gegen CDU (= Ablehnung)