Höchst: Erhalt, Pflege und perspektivische museale Einbindung des Antoniterklosters
Zusammenfassung
In diesem Antrag wird die Erhaltung und museale Nutzung des Antoniterklosters in Höchst gefordert. Es wird betont, dass das Kloster ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis darstellt und durch eine regelmäßige Nutzung vor Verfall geschützt werden sollte. Ziel ist die Einbindung des Klosters in ein langfristiges Nutzungskonzept.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Das ehemalige Antoniterkloster in Höchst stellt ein herausragendes kulturhistorisches Zeugnis für den Stadtteil dar. Das Gebäude verfügt über historisch wertvolle Bauteile wie einen Kapitelsaal, originale Fußböden, Stuckdecken sowie eine in Teilen außergewöhnlich bedeutende Dachkonstruktion. Insbesondere die oberen Geschosse und das Dachgeschoss besitzen nach Einschätzung sachkundiger Kreise einen hohen denkmalgeschichtlichen Wert. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, das Antoniterkloster stärker in den Blick zu nehmen und dessen Potenziale für den Stadtteil Höchst aktiv zu nutzen. Neben dem künftig museal genutzten Bolongaropalast könnte das Antoniterkloster - etwa als ergänzende Ausstellungsfläche in Form einer Außenstelle im Bereich der Räumlichkeiten des 1 OG sowie des Dachbodens - einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der Höchster Geschichte leisten. Gleichzeitig würde eine regelmäßige Nutzung dazu beitragen, das Gebäude zu beleben und einem schleichenden baulichen Verfall entgegenzuwirken. Der bloße Erhalt im Sinne minimaler Sicherungsmaßnahmen wird der historischen Bedeutung des Antoniterklosters nicht gerecht. Vielmehr sollte das Gebäude als wertvolles Kulturgut verstanden werden, das gepflegt, erhalten und in ein langfristiges Nutzungskonzept eingebunden werden muss. Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat 6 beschließen: Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
- Welche denkmalrechtliche und bauhistorische Bedeutung dem Antoniterkloster, insbesondere dem Kapitelsaal, den Obergeschossen und der Dachkonstruktion, beigemessen wird?
- In welchem baulichen Zustand sich das Gebäude derzeit befindet und welche Maßnahmen erforderlich sind, um einem weiteren Substanzverlust entgegenzuwirken?
- Ob und unter welchen Voraussetzungen das Antoniterkloster perspektivisch in ein museales Gesamtkonzept rund um den Bolongaropalast eingebunden werden kann, etwa als ergänzende Ausstellungs- oder Veranstaltungsfläche, betreut durch den Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V.?
- Welche Schritte der Magistrat beabsichtigt, um dieses für Höchst bedeutende Gebäude langfristig zu erhalten, zu pflegen und einer angemessenen Nutzung zuzuführen? Antragsteller: CDU
Begründung
perspektivische museale Einbindung des Antoniterklosters Das ehemalige Antoniterkloster in Höchst stellt ein herausragendes kulturhistorisches Zeugnis für den Stadtteil dar. Das Gebäude verfügt über historisch wertvolle Bauteile wie einen Kapitelsaal, originale Fußböden, Stuckdecken sowie eine in Teilen außergewöhnlich bedeutende Dachkonstruktion. Insbesondere die oberen Geschosse und das Dachgeschoss besitzen nach Einschätzung sachkundiger Kreise einen hohen denkmalgeschichtlichen Wert. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, das Antoniterkloster stärker in den Blick zu nehmen und dessen Potenziale für den Stadtteil Höchst aktiv zu nutzen. Neben dem künftig museal genutzten Bolongaropalast könnte das Antoniterkloster - etwa als ergänzende Ausstellungsfläche in Form einer Außenstelle im Bereich der Räumlichkeiten des 1 OG sowie des Dachbodens - einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der Höchster Geschichte leisten. Gleichzeitig würde eine regelmäßige Nutzung dazu beitragen, das Gebäude zu beleben und einem schleichenden baulichen Verfall entgegenzuwirken. Der bloße Erhalt im Sinne minimaler Sicherungsmaßnahmen wird der historischen Bedeutung des Antoniterklosters nicht gerecht. Vielmehr sollte das Gebäude als wertvolles Kulturgut verstanden werden, das gepflegt, erhalten und in ein langfristiges Nutzungskonzept eingebunden werden muss.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Februar 2026Sie sind hierOFOF 1442/6Höchst: Erhalt, Pflege und perspektivische museale Einbindung des AntoniterklostersOrtsbeiratsantrag · CDU
- 24. Februar 2026VV 1399Höchst: Erhalt, Pflege und perspektivische museale Einbindung des AntoniterklostersAnfrage
- 15. Juni 2026Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 1042Höchst: Erhalt, Pflege und perspektivische museale Einbindung des AntoniterklostersStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme