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Beleuchtungskonzept für den neu gestalteten Grünzug Griesheim-Mitte

Vorlagentyp: OFSPDGRÜNELINKEFDP
3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, ein Beleuchtungskonzept für den Grünzug Griesheim-Mitte zu beschließen, um die dringenden Wünsche der Anwohner zu erfüllen. Es wird vorgeschlagen, sowohl klassische als auch moderne solarbetriebene und insektenfreundliche Beleuchtung zu prüfen, um den Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Nutzbarkeit der Wege Rechnung zu tragen.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, im Nachgang zur Neugestaltung der Grünflächen im Bereich Schwarzerlenweg, Espenstraße/Am Mühlgewann und Kiefernstraße die von den Anwohnerinnen und Anwohnern dringend geforderte Beleuchtung im Grünzug zwischen Schwarzerlenweg und Espenstraße entlang des Fußweges zwischen dem Gelände hinter der Waldschulstraße und der Kleingartenanlage vor der A 5 im Rahmen einer Schulwegsicherung der Berthold-Otto-Schule und der Georg-August-Zinn-Schule sicherzustellen. Da die Planung bereits abgeschlossen wurde und die Neugestaltung ohne Beleuchtung ausgeschrieben wurde, wird der Magistrat aufgefordert, neben einer klassischen Beleuchtung auch den Einsatz einer autarken, solarbetriebenen, klimaneutralen und insektenfreundlichen Beleuchtung ohne Stromnetzanschluss zu prüfen, die ohne Erdarbeiten aufgestellt werden kann.

Begründung

Der Magistrat stellt in seiner Antwort auf die Frage F3362 vom 26.06.2025 folgendes fest: "Die Grünfläche samt Wegeverbindung wird von den Anwohnerinnen und Anwohnern sehr rege genutzt, auch in den Tagesrandstunden. Zudem handelt es sich bei den Wegen um Schulwege. Es gibt also durchaus sachlich nachvollziehbare Gründe für eine Beleuchtung, insbesondere mit Blick auf die Nutzbarkeit der Flächen im Winterhalbjahr. Im Rahmen der zurückliegenden Befassung mit dem Thema hat auch eine Begehung durch den Präventionsrat und die städtebauliche Kriminalprävention der Polizei stattgefunden. Diese hat ergeben, dass der Weg aufgrund der fehlenden Beleuchtung als Angstraum wirkt. Im aktuellen Koalitionsvertrag haben sich die Koalitionspartner im Kapitel 1 Sicherheit, Sauberkeit und öffentlicher Raum auf Seite 5 u.a. auf folgende Maßnahme verständigt: "- dunkle und unübersichtliche Orte sowie Angsträume durch mehr Beleuchtung und städtebauliche Maßnahmen entschärfen. Der Einsatz moderner insektenfreundlicher Beleuchtung in Parks und Grünflächen wird im Einzelfall geprüft, um unnötige Lichtverschmutzung zu vermeiden." Im Fall des Grünzugs Griesheim-Mitte hat weder das Umweltamt Frankfurt noch der NABU nach erfolgter Einzelfallprüfung Bedenken gegen eine umweltfreundliche und insektengerechte Beleuchtung geäußert und diese auch nicht verboten. Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 wird an der Weseler Werft mit "Main-Light" ein Beleuchtungskonzept vorgestellt, das eine autarke, solarbetriebene und ausdrücklich insektenfreundliche und lichtverschmutzungsarme Beleuchtung ermöglichen soll. Damit zeigt das Projekt möglicherweise einen Weg auf, das Anliegen des Grünflächenamtes (Reduzierung der Lichtverschmutzung) mit den berechtigten Wünschen der Anwohnerinnen und Anwohner (ausreichende Wegebeleuchtung) zu vereinbaren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Juni 2025FF 3362Die FNP berichtete am 12.06.2025 in dem Artikel „Am Bürgerwunsch vorbeigeplant“, dass die Stadt Frankfurt in einer KonzeFragestunde-Frage
  2. 29. August 2026Sie sind hier
    OFOF 142/6Beleuchtungskonzept für den neu gestalteten Grünzug Griesheim-Mitte
    Ortsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, Linke, FDP, Volt
  3. 15. September 2026OAOA 34Beleuchtungskonzept für den neu gestalteten Grünzug Griesheim-MitteAnregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 4 · 15.09.2026
TO I, TOP 23
Angenommen
Anregung OA 34 2026 Die Vorlage OF 142/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneAfDLinkeFDPVolt
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, AfD, Linke, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung)

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