Benennung der Grünanlage an der Konrad-Broßwitz-Straße als "Melanie-Spitta-Platz"
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die Benennung einer bislang namenlosen Grünanlage an der Konrad-Broßwitz-Straße als "Melanie-Spitta-Platz". Dies geschieht zu Ehren von Melanie Spitta, einer bedeutenden Bürgerrechtlerin und Filmemacherin, um ihre Arbeit und den Beitrag der deutschen Sinti zur Gesellschaft sichtbar zu machen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Anerkennung und das Gedenken an die Verfolgung der Sinti im Nationalsozialismus zu fördern.
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Mulanskystraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.01.2026.
- Erreichbarkeit von Liegenschaften in der Konrad-Broßwitz-Straße für die Feuerwehr herstellen19.01.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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- Fahrradbügel an der Kreuzung Mulanskystraße/Konrad-Broßwitz-Straße01.02.2021 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Mulanskystraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen,
- Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 GOOBR aufgefordert, die bislang namenlose Grünanlage im Bereich Konrad-Broßwitz-Straße / Mulanskystraße / Metzstraße als
"Melanie-Spitta-Platz"
zu benennen und die zur Umsetzung der Benennung erforderlichen Schritte einzuleiten.
Die Bezeichnung 'Melanie-Spitta-Platz' soll in die entsprechenden städtischen Verzeichnisse, Karten und sonstigen Unterlagen aufgenommen werden.
- Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Nummer 3 GOOBR aufgefordert, in der Grünanlage zur Erläuterung der Namensgebung in Zusammenarbeit mit den Antragstellern aus dem OBR 2, der Tochter Melanie Spittas, dem FV Roma e.V., der Kinothek-Asta-Nielsen e.V. und der der 'Initiative Melanie Spitta' dem ein gestaltetes Informationselement aus Eichenholz aufzustellen.
Dieses soll über das Leben und Wirken Melanie Spittas, ihre persönliche Geschichte als deutsche Sinteza, ihre wegweisende Arbeit als Filmemacherin sowie ihren Einsatz für die Bürgerrechte der deutschen Sinti, die Anerkennung der nationalsozialistischen Verfolgung und gegen die fortdauernde Diskriminierung nach 1945 informieren.
Für die historische und erinnerungskulturelle Einordnung wird darum gebeten, das Kulturdezernat eng in die weitere inhaltliche und gestalterische Ausarbeitung einzubeziehen. Dabei sollen auch die benachbarten, nach Konrad Broßwitz, Ernst Mulansky und Franz Metz benannten Straßen inhaltlich berücksichtigt und das bestehende Erinnerungsensemble als Ganzes betrachtet werden.
- Die weitere Ausarbeitung erfolgt in enger Abstimmung mit der 'Initiative Melanie Spitta', insbesondere mit der Tochter Carmen Spitta:
Begründung
Die Benennung von Straßen, Plätzen, Siedlungen und anderen kommunalen Einrichtungen gehört gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 GOOBR zu den dem Ortsbeirat übertragenen Entscheidungsbefugnissen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. September 2026 brachten CDU, SPD, Linke, FDP, Volt im Ortsbeirat 2 diesen Antrag ein.