Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte stärken und in einem lebendigen Kulturcampus-Konzept weiterentwickeln!
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadt Frankfurt auf, die Situation des Wochenmarktes an der Bockenheimer Warte zu prüfen und ein Konzept zur städtischen Förderung zu entwickeln. Dies wird als notwendig erachtet, um den Fortbestand und die Attraktivität des Marktes angesichts des Rückzugs mehrerer Händler zu sichern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kultur verfolgenAntrag
- Die Stadt Frankfurt sollte den Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte als Teil des Kulturcampus-Konzepts verstehen und entsprechend gezielter und aktiver als bislang bewerben. Denkbar wäre u.a. eine gezielte Plakatkampagne in den Stadtteilen Bockenheim und Westend.
- Eine Kooperation des Wochenmarkts an der Bockenheimer Warte mit der SCHIRN sowie anderen Kultureinrichtungen am Bockenheimer Campus könnte Synergien schaffen.
- Die Stadt Frankfurt sollte aktiv potenzielle neue Marktstände für den Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte ansprechen und den Einstieg neuer Marktbeschicker bzw. / -händler durch Anreize erleichtern.
- Die Standgebühren des jeweiligen Wochenmarktes in Frankfurt sind so zu gestalteten bzw. zu flexibilisieren, dass diese sich umsatzabhängig an der tatsächlichen wirtschaftlichen Auskömmlichkeit des einzelnen Marktstandes orientieren können - anstatt diese lediglich pauschal nach Quadradmeter und Stadtlage zu erheben.
- Das Konzept zur Zukunftsperspektive des Bockenheimer Wochenmarktes sollte mit allen Beteiligten - Händlern und Händlerinnen, Anwohnerschaft, Ortsbeirat und Verwaltung - erarbeitet werden, um gemeinsam Ideen einzubringen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Begründung
Im Gespräch mit den Marktbeschickern werden die aktuellen Herausforderungen deutlich: Der zeitliche Aufwand für den Betrieb eines Marktstandes rentiert sich zunehmend nicht mehr, da die Umsätze sinken, und Personal immer schwerer zu finden ist. Der Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte ist seit über 35 Jahren fester Bestandteil unseres Stadtteils. Jeden Donnerstag verwandelt er den Platz in einen lebendigen Treffpunkt, wo Menschen aus der Nachbarschaft bei frischem Obst und Gemüse, Back- und Fleischwaren und bei einem Glas Wein ins Gespräch kommen. Hier begegnen sich Jung und Alt, Studierende und Familien, Alteingesessene und Neubockenheimer - der Markt ist gelebte Stadtteilkultur. Umso besorgniserregender ist die Nachricht, dass zum Jahreswechsel drei von etwa einem Dutzend Ständen den Markt verlassen werden: eine Metzgerei, ein Gemüsestand und ein Bäcker. Diese Händlerinnen und Händler haben teils seit Jahrzehnten bei Wind und Wetter mit bester Laune und großem Engagement für Qualität und faire Preise gesorgt. Ihr Weggang ist nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern vor allem ein kultureller und sozialer Verlust für Bockenheim. In der weiteren Perspektive muss bei der weiteren Umgestaltung des Geländes am Campus Bockenheim auch der Bockenheimer Wochenmarkt mitgedacht werden. Und zwar in Hinblick auf den Bestand des Wochenmarktes in etwaigen Bau- und Umbauphasen sowie auch infrastrukturellen Verbesserungen für den Wochenmarkt (Strom- und Wasser- und Abwasserleitungen). Diese Punkte wird der Ortsbeirat u.a. aufgreifen, wenn eine konkrete Umsetzungsplanung für den Kulturcampus ansteht. Bockenheim befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Mit dem Wegzug der Universität ins Westend hat der Stadtteil einen wichtigen Frequenzbringer verloren. Gleichzeitig bietet die Entwicklung des Kulturcampus' neue Chancen: Die SCHRIN hat gerade in der ehemaligen Dondorf-Druckerei ihre Türen geöffnet und zeigt, wie kulturelle Belebung gelingen kann. Soweit mit der Perspektive eines Kulturcampus Bockenheim neue - nunmehr lebendige- Impulse gesetzt werden - muss der Wochenmarkt am selben Ort als gewachsener Stadtteiltreffpunkt fraglos erhalten und gestärkt werden. Notwendig wird auch sein durch gezielte Werbung wieder neue Kundschaft aus den benachbarten Stadtteilen für den Bockenheimer Wochenmarkt zu erschließen. Daher die Forderung nach einem erneuerten Konzept für den Bockenheimer Wochenmarkt am entstehenden Kulturcampus!
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Februar 2026Sie sind hierOFOF 1375/2Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte stärken und in einem lebendigen KulturcampusKonzept weiterentwickeln!Ortsbeiratsantrag · SPD
- 23. Februar 2026OMOM 8207Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte stärken und in einem lebendigen KulturcampusKonzept weiterentwickelnDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: GRÜNE, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= Ablehnung) Ziffer 2.: GRÜNE, 3 CDU, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen 1 CDU und FDP (= Ablehnung) Ziffern 3. und 5.: Einstimmige Annahme Ziffer 4.: GRÜNE, 1 CDU, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen 3 CDU und FDP (= Ablehnung) Ziffer 6.: Annahme bei Enthaltung 1 CDU und 1 Linke