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Änderung der Schulbezirksgrenzen der Astrid-Lindgren-Schule

Vorlagentyp: OFCDU
11 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Anlässlich eines Ortstermins des Ortsbeirats bei der Astrid-Lindgren-Schule in der Platenstraße wurden von der Schule folgende Gedanken an die anwesenden Mitglieder des Ortsbeirats herangetragen: Die Schulgemeinde wünscht eine Anpassung der Schulbezirksgrenzen. Das Ziel dabei ist eine andere Zusammensetzung der Schülerschaft, um Chancengleichheit und Integration besser zu ermöglichen. Die Schule begründete ihr Anliegen wie folgt: Die Astrid-Lindgren-Schule hat nur zwei bis drei Kinder pro Klasse mit der Muttersprache Deutsch, der Migrationsanteil in der Schülerschaft liegt bei über 90%. Es gibt viele Gestattungsanträge in Bezug auf die umliegenden Schulen: Die Familien im Einzugsgebiet der Astrid-Lindgren-Schule orientieren sich an den umliegenden Stadtteilen Dornbusch und Alt Ginnheim als Stadtteilen mit gewachsenen Strukturen. Die Kinder besuchen Kindertagesstätten (Kindergarten und Hort) in Alt Ginnheim und viele Eltern wünschen deshalb auch die Beschulung der Kinder an Alt Ginnheim an der Diesterwegschule. Zwischenzeitig ist auf Initiative des Ortsbeirats ein Gesprächsprozess zwischen den Leitern der Astrid-Lindgren-Schule und der umliegenden Grundschulen sowie dem Stadtschulamt in Gang gekommen. Dem Vernehmen nach soll die Holzhausen-Schule im Hinblick auf ihre räumlichen Kapazitäten bereits an die Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit gekommen sein. Diskutiert werde die Möglichkeit, dass die Holzhausen-Schule einen ihrer Klassenzüge an die Astrid-Lindgren-Schule und diese wiederum einen Klassenzug an die Diesterwegschule abgibt (durch einen neuen Zuschnitt der Schulbezirke). Der Ortsbeirat fragt deshalb den Magistrat, 1. ob vor diesem Hintergrund nicht eine Anpassung der Schulbezirksgrenzen zwischen den genannten Grundschulen erfolgen sollte und 2. wie der Sachstand bei dem laufenden Gesprächsprozess zu diesem Thema innerhalb der Schulverwaltung ist.

Inhalt

Antrag vom 25.10.2010, OF 1323/9

Betreff:

Änderung der Schulbezirksgrenzen der Astrid-Lindgren-Schule

Anlässlich eines Ortstermins des Ortsbeirats bei der Astrid-Lindgren-Schule in der Platenstraße wurden von der Schule folgende Gedanken an die anwesenden Mitglieder des Ortsbeirats herangetragen:

Die Schulgemeinde wünscht eine Anpassung der Schulbezirksgrenzen. Das Ziel dabei ist eine andere Zusammensetzung der Schülerschaft, um Chancengleichheit und Integration besser zu ermöglichen. Die Schule begründete ihr Anliegen wie folgt: Die Astrid-Lindgren-Schule hat nur zwei bis drei Kinder pro Klasse mit der Muttersprache Deutsch, der Migrationsanteil in der Schülerschaft liegt bei über 90%. Es gibt viele Gestattungsanträge in Bezug auf die umliegenden Schulen: Die Familien im Einzugsgebiet der Astrid-Lindgren-Schule orientieren sich an den umliegenden Stadtteilen Dornbusch und Alt Ginnheim als Stadtteilen mit gewachsenen Strukturen. Die Kinder besuchen Kindertagesstätten (Kindergarten und Hort) in Alt Ginnheim und viele Eltern wünschen deshalb auch die Beschulung der Kinder an Alt Ginnheim an der Diesterwegschule.

Zwischenzeitig ist auf Initiative des Ortsbeirats ein Gesprächsprozess zwischen den Leitern der Astrid-Lindgren-Schule und der umliegenden Grundschulen sowie dem Stadtschulamt in Gang gekommen. Dem Vernehmen nach soll die Holzhausen-Schule im Hinblick auf ihre räumlichen Kapazitäten bereits an die Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit gekommen sein. Diskutiert werde die Möglichkeit, dass die Holzhausen-Schule einen ihrer Klassenzüge an die Astrid-Lindgren-Schule und diese wiederum einen Klassenzug an die Diesterwegschule abgibt (durch einen neuen Zuschnitt der Schulbezirke).

Der Ortsbeirat fragt deshalb den Magistrat,

  1. ob vor diesem Hintergrund nicht eine Anpassung der Schulbezirksgrenzen zwischen den genannten Grundschulen erfolgen sollte und
  2. wie der Sachstand bei dem laufenden Gesprächsprozess zu diesem Thema innerhalb der Schulverwaltung ist.

Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Oktober 2010Sie sind hier
    OFOF 1323/9Änderung der Schulbezirksgrenzen der Astrid-Lindgren-Schule
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 4. November 2010VV 1456Änderung der Schulbezirksgrenzen der Astrid-Lindgren-SchuleAnfrage
  3. 10. Januar 2011Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 33Änderung der Schulbezirksgrenzen der Astrid-Lindgren-SchuleStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 46 · 04.11.2010
TO I, TOP 34
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1456 2010 Die Vorlage OF 1323/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
GrüneFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung GRÜNE und FREIE WÄHLER

Mitdiskutieren

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