Frankfurter Westen: Intention des Radentscheids auch hier umsetzen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, Mittel und Personal für den Ausbau von Radverkehrsanlagen im Ortsbezirk 6 bereitzustellen. Dies geschieht, um den Radentscheid auch in diesem Gebiet umzusetzen und den Bürgerwillen zu respektieren.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Mittel und Personal für die Pflege und den Ausbau von Radverkehrsanlagen werden innerhalb des Einflussbereichs des Verkehrsdezernats durch Verschiebungen so erhöht, dass es in Zukunft wieder möglich ist, auch im Gebiet des Ortsbezirks 6 Verbesserungen für den Radverkehr umzusetzen. Stellungnahmen, in denen der Magistrat darlegt, wegen der Umsetzung des Radentscheids in der Frankfurter Innenstadt seien für den Ortsbezirk 6 keine Kapazitäten mehr vorhanden, darf es in Zukunft nicht mehr geben.
Begründung
Über 40.000 Menschen haben den Radentscheid in Frankfurt mit ihrer Unterschrift unterstützt und damit deutlich gemacht, dass sie einen Ausbau der Radwege in Frankfurt für wichtig halten. Dies wurde von der Stadtregierung dann auch in Verhandlungen mit den Initiatoren aufgegriffen und es wurden zahlreiche Maßnahmen beschlossen, die nun nach und nach umgesetzt werden. Diese Maßnahme betreffen aber für die nächsten Jahre allein die Frankfurter Innenstadt. So nachvollziehbar dies ist, darf aber nicht im Ergebnis dabei heraus kommen, dass im Ortsbezirk 6, der etwa ein Fünftel der Fläche und ein Fünftel der Einwohner*innen Frankfurts umfasst, nun auf einmal in Stellungnahmen des Magistrats Anregungen des Ortsbeirats für den Ausbau von Radverkehrsanlagen abschlägig beschieden werden mit der Begründung, man bräuchte alle Kapazitäten für die Umsetzung des Radentscheids in der Innenstadt. Dies widerspricht der Intention des Radentscheids vollkommen. Natürlich müssen die Mittel für den Radverkehr ausgeweitet werden und nicht nur innerhalb des Stadtgebiets verschoben werden. Alles andere käme einer klaren Missachtung des per Unterschrift vorgebrachten Bürgerwillens gleich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. März 2020Sie sind hierOFOF 1276/6Frankfurter Westen: Intention des Radentscheids auch hier umsetzenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. Mai 2020OAOA 548Frankfurter Westen: Intention des Radentscheids auch hier umsetzenAnregung
- 1. Februar 2021STST 163Frankfurter Westen: Intention des Radentscheids auch hier umsetzenStellungnahme
- 16. Mai 2021OFOF 52/6Schwanheim: Aufnahme des Stadtteils Schwanheim in die Erstellung des Radverkehrskonzepts für die westlichen und südlichen StadtteileOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 1. Juni 2021OMOM 148Schwanheim: Aufnahme des Stadtteils Schwanheim in die Erstellung des Radverkehrskonzepts für die westlichen und südlichen StadtteileDirektanregung
- 3. September 2021Antwort des Magistrats · nach 79 WochenSTST 1567Schwanheim: Aufnahme des Stadtteils Schwanheim in die Erstellung des Radverkehrskonzepts für die westlichen und südlichen StadtteileStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., BFF, FDP und fraktionslos gegen SPD (= Ablehnung)