Menschliche Schicksale in Verbindung mit (32) Todesfällen auf der oberirdischen U-Bahn-Strecke zwischen dem Dornbusch und Heddernheim bzw. dem Weißen Stein
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Von den Unfällen sind zunächst einmal die Opfer unmittelbar betroffen. Deren Schicksal ist besiegelt. Wenn auch nicht durch Tod oder körperlicher Verletzung ereilen die Todesfälle aber auch die Angehörigen der Todesopfer. Bei aller öffentlicher Sicht auf die unmittelbar Betroffenen (die Todesopfer) und die mittelbaren (Familienangehörige) werden die Fahrer/innen - öffentlich - kaum beachtet, obwohl sie jeweils ein Trauma erleben. Wenn man einmal davon absieht, dass einige Jahre keine Statistiken über die Toten auf der A-Strecke geführt wurden und man die offizielle Zahl von 32 Toten schon deshalb in Frage stellen muss, wird der große Kreis weiter Betroffener in der öffentlichen Wahrnehmung völlig außer Acht gelassen.
Inhalt
Antrag vom 02.08.2010, OF 1234/9
Betreff:
Menschliche Schicksale in Verbindung mit (32) Todesfällen auf der oberirdischen U-Bahn-Strecke zwischen dem Dornbusch und Heddernheim bzw. dem Weißen Stein
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten,
- wie viele der U-Bahn-Fahrer und -Fahrerinnnen, die U-Bahn-Züge gesteuert
hatten, welche in tödliche Unfälle involviert waren, danach ihren Dienst
aufgegeben haben;
- wie viele ihren Dienst nach einer Pause für psychologische Betreuung oder
andere Formen der Rehabilitation wieder aufgenommen haben;
- wie viele sich nach dem dramatischen Ereignis auf andere Arbeitsplätze
haben versetzen lassen oder versetzt wurden;
- wie viele ihren Fahrdienst unverändert und ohne Unterbrechung fortgesetzt haben.
Begründung:
Von den Unfällen sind zunächst einmal die Opfer unmittelbar betroffen. Deren Schicksal ist besiegelt. Wenn auch nicht durch Tod oder körperlicher Verletzung ereilen die Todesfälle aber auch die Angehörigen der Todesopfer. Bei aller öffentlicher Sicht auf die unmittelbar Betroffenen (die Todesopfer) und die mittelbaren (Familienangehörige) werden die Fahrer/innen - öffentlich - kaum beachtet, obwohl sie jeweils ein Trauma erleben.
Wenn man einmal davon absieht, dass einige Jahre keine Statistiken über die Toten auf der
A-Strecke geführt wurden und man die offizielle Zahl von 32 Toten schon deshalb in Frage stellen muss, wird der große Kreis weiter Betroffener in der öffentlichen Wahrnehmung völlig außer Acht gelassen.
Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 26.07.2010, B 477 Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Juli 2010BB 477A-Strecke fordert weiteres Todesopfer - wann ist endlich Schluss damit?Magistratsbericht
- 2. August 2010Sie sind hierOFOF 1234/9Menschliche Schicksale in Verbindung mit (32) Todesfällen auf der oberirdischen U-Bahn-Strecke zwischen dem Dornbusch und Heddernheim bzw. dem Weißen SteinOrtsbeiratsantrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. 3 SPD und 3 GRÜNE gegen 1 SPD, FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) bei Enthaltung CDU und LINKE. zu 3. CDU, SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung) zu 4. 1 SPD, GRÜNE, 1 FDP, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen 2 FDP (= Annahme) bei Enthaltung CDU und 3 SPD zu 5. Einstimmige Annahme