Verkehrssituation in der östlichen Hügelstraße, zwischen der Jean-Monnet-Straße und der Eschersheimer Landstraße
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Von Anliegern wird beanstandet, dass - die Gegebenheiten vor Ort nur ein sehr unzureichendes Sicherheitsgefühl zulassen; - viele Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit weit überschreiten; - ein sicheres Überqueren der Hügelstraße für Fußgänger an der ampelgestützten Kreuzung Hügelstraße/Grafenstraße auf dem Zebrastreifen nicht möglich sei bzw. erscheine; - ein Linksabbiegen, insbesondere für Radfahrer sehr gefährlich sei. Es kann als plausibel angesehen werden, dass Autofahrer, die mit Autobahn-üblicher Geschwindigkeit von der A 661 über den Zubringer in die Hügelstraße einbiegen, noch (unbewusst) schnelles Fahren fortsetzen (wollen). Hinsichtlich der Fußgänger-Überquerungen an der erwähnten Kreuzung gibt es bereits Teil-Erkenntnisse und -Ergebnisse; siehe OM 1685 vom 6. 12. 2007 und ST 328 vom 19. 2. 2008: Durch die vorgeschlagenen rot-weißen Elemente könnte sowohl ein Beitrag zur objektiven Sicherheit als auch zum subjektiven Sicherheitsgefühl geleistet werden. Wie gefährlich Linksabbiegen von Radfahrern sich auf der Hügelstraße gestaltet, hat sich gerade erst bei dem tödlichen Unfall einer Radfahrerin am 10. 1. 2010 gezeigt; auch wenn man den Anteil von Eigenverschulden der Radfahrerin berücksichtigt.
Inhalt
Antrag vom 01.03.2010, OF 1162/9
Betreff:
Verkehrssituation in der östlichen Hügelstraße, zwischen der Jean-Monnet-Straße und der Eschersheimer Landstraße
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten,
- welche Möglichkeiten er sieht, die verkehrliche Situation,
insbesondere für die Anlieger, zu verbessern;
- in diesem Zusammenhang auch den möglichen Einsatz von rot-weißen
Elementen, wie sie vielerorts eingesetzt werden, als Trenn-Elemente in
der Mitte zwischen den je zwei Fahrbahnen zu prüfen; diesen Vorschlag
aber nur einem Teilaspekt der Fragen zuzuordnen.
Begründung:
Von Anliegern wird beanstandet, dass
- die Gegebenheiten vor Ort nur ein sehr unzureichendes Sicherheitsgefühl
zulassen;
- viele Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit weit überschreiten;
- ein sicheres Überqueren der Hügelstraße für Fußgänger an der ampelgestützten
Kreuzung Hügelstraße/Grafenstraße auf dem Zebrastreifen nicht möglich sei
bzw. erscheine;
- ein Linksabbiegen, insbesondere für Radfahrer sehr gefährlich sei.
Es kann als plausibel angesehen werden, dass Autofahrer, die mit Autobahn-üblicher Geschwindigkeit von der A 661 über den Zubringer in die Hügelstraße einbiegen, noch (unbewusst) schnelles Fahren fortsetzen (wollen). Hinsichtlich der Fußgänger-Überquerungen an der erwähnten Kreuzung gibt es bereits Teil-Erkenntnisse und -Ergebnisse; siehe OM 1685 vom 6. 12. 2007 und ST 328 vom 19. 2. 2008: Durch die vorgeschlagenen rot-weißen Elemente könnte sowohl ein Beitrag zur objektiven Sicherheit als auch zum subjektiven Sicherheitsgefühl geleistet werden. Wie gefährlich Linksabbiegen von Radfahrern sich auf der
Hügelstraße gestaltet, hat sich gerade erst bei dem tödlichen Unfall einer Radfahrerin am 10. 1. 2010 gezeigt; auch wenn man den Anteil von Eigenverschulden der Radfahrerin berücksichtigt.
Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. März 2010Sie sind hierOFOF 1162/9Verkehrssituation in der östlichen Hügelstraße, zwischen der Jean-Monnet-Straße und der Eschersheimer LandstraßeOrtsbeiratsantrag · FDP
- 18. März 2010OMOM 4059Verkehrssituation in der östlichen Hügelstraße, zwischen der Jean-Monnet-Straße und der Eschersheimer LandstraßeDirektanregung
- 23. Juni 2010Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 890Verkehrssituation in der östlichen Hügelstraße, zwischen der Jean-Monnet-Straße und der Eschersheimer LandstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, FDP, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung) bei Enthaltung GRÜNE