Unterstützung des Projekts "Fernrohr in die Vergangenheit" der Initiative 9. November e. V.
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt die Unterstützung des Projekts "Fernrohr in die Vergangenheit" der Initiative 9. November e.V. mit 2.500 Euro, um die Erinnerung an die historisch bedeutende Synagoge im Ostend zu fördern. Das Projekt soll die virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Synagoge für die Öffentlichkeit sichtbar machen und trägt zur Erinnerungskultur bei.
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Friedberger Anlage — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 27.07.2026.
- Unterstützung des Projekts „Fernrohr in die Vergangenheit“ der Initiative 9. November e. V.27.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen auf der Berger Straße im Bereich des Zebrastreifens am Merianplatz18.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- In der Presse war zu lesen, dass die Nutzung des Hochbunkers in der Petterweilstraße nach wie vor ungeklärt ist und wohl18.06.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Friedberger Anlage per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat unterstützt aus seinem Budget das Projekt "Fernrohr in die Vergangenheit" der Initiative 9. November e.V. mit 2.500 Euro.
Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen.
Begründung
Die Initiative 9. November e.V. will die 1938 zerstörte Synagoge an der Friedberger Anlage im Ostend wieder sichtbar machen. Die Synagoge war vor ihrer Zerstörung in der Reichspogromnacht der größte jüdische Sakralbau in Frankfurt. Heute befindet sich am Standort der zerstörten Synagoge ein Hochbunker, auf dem Vorplatz eine Erinnerungsstätte für die Synagoge.
Die Initiative 9. November e.V. hat gegenüber dem Hochbunker ein Fernrohr aufgestellt, durch das Besucher:innen Bilder einer Rekonstruktion der Synagoge an ihrem ehemaligen Standort sehen können. So wird ein bedeutender Teil der Geschichte des Ostends wieder sichtbar gemacht und die frühere Bedeutung der Synagoge für das Frankfurter Stadtbild gewürdigt. Mit dieser virtuellen Rekonstruktion der Synagoge, die durch die Stiftung Giersch gefördert wurde, kann die Erinnerung an das jüdische Leben im Ostend gestärkt werden. Ziel des Projektes ist auch, den kulturellen Verlust und die Schönheit der einst in Deutschland vorhandenen Synagogen-Architektur vor Augen zu führen.
Das "Fernrohr in die Vergangenheit" wurde am
- September 2026 in einem Festakt eingeweiht und ist seitdem für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 28.500 Euro. Das Projekt ist zu etwa 80 Prozent aus öffentlichen und privaten Mitteln finanziert, die verbleibenden Kosten hat die Initiative
- November e. V. aus Eigenmitteln getragen. Mit einem Zuschuss von 2.500 Euro möchte der Ortsbeirat die Initiative bei der Finanzierung des Projekts unterstützen und damit einen Beitrag zur Erinnerungskultur im Ostend leisten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Oktober 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 4 diesen Antrag ein.