.Geringe Produktivität. der Mitarbeiter des Klinikums Höchst?
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
der Mitarbeiter des Klinikums Höchst? Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert, den Bericht B 260 des Magistrats zurückzuweisen und vom Magistrat eine Antwort auf die Anfrage A 570 zu fordern. Begründung: Offensichtlich ist der Magistrat nicht gewillt, die Bedeutung des Begriffs "Produktivität" im Zusammenhang mit arbeitenden Menschen zu verstehen. Produktivität ist Leistung einer Arbeit innerhalb einer gewissen Zeit, in Bezug auf ein Krankenhaus kann das z.B. die Versorgung einer Anzahl von Patienten pro Pflegekraft sein. Die Produktivität von Mitarbeitern auf Personalkosten zu beziehen, und dabei Mitarbeiter, die nach TvÖD bezahlt werden, mit solchen, die ohne Tarifvertrag für Billiglöhne arbeiten müssen, zu vergleichen, ist dem anstrengenden und verantwortungsvollen Pflegeberuf unangemessen und entwürdigt die Mitarbeiter*innen bei der Ausübung ihrer gesellschaftlich so wichtigen Tätigkeit. Die Tarifgehälter sind in dieser Branche nicht gerade üppig, unter Tarif zu bezahlen ist unfair und Vergleiche mit noch geringeren Lohnzahlern nichts weiter als ausbeuterisch - nichts anderes tut aber das KPMG-Gutachten- dem macht sich der Magistrat mit dem vorliegenden Bericht gemein. Da muss sich die zuständige Dezernentin eher fragen lassen, wo ihre Produktivität liegt, dass sie mit der Planung des Neubaus des Höchster Krankenhauses nicht voran kommt und dadurch der Stadt, bzw. dem Steuerzahler hier Kosten entstehen, sei es durch Instandhaltung des veralteten Gebäudekomplexes, Arbeitszeit durch lange Wege, übermäßigen Energieverbrauch etc.
Inhalt
Antrag vom 05.09.2014, OF 1115/6
Betreff: "Geringe Produktivität" der Mitarbeiter des Klinikums Höchst?
Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert, den Bericht B 260 des Magistrats zurückzuweisen und vom Magistrat eine Antwort auf die Anfrage A 570 zu fordern.
Begründung: Offensichtlich ist der Magistrat nicht gewillt, die Bedeutung des Begriffs "Produktivität" im Zusammenhang mit arbeitenden Menschen zu verstehen. Produktivität ist Leistung einer Arbeit innerhalb einer gewissen Zeit, in Bezug auf ein Krankenhaus kann das z.B. die Versorgung einer Anzahl von Patienten pro Pflegekraft sein. Die Produktivität von Mitarbeitern auf Personalkosten zu beziehen, und dabei Mitarbeiter, die nach TvÖD bezahlt werden, mit solchen, die ohne Tarifvertrag für Billiglöhne arbeiten müssen, zu vergleichen, ist dem anstrengenden und verantwortungsvollen Pflegeberuf unangemessen und entwürdigt die Mitarbeiter*innen bei der Ausübung ihrer gesellschaftlich so wichtigen Tätigkeit. Die Tarifgehälter sind in dieser Branche nicht gerade üppig, unter Tarif zu bezahlen ist unfair und Vergleiche mit noch geringeren Lohnzahlern nichts weiter als ausbeuterisch - nichts anderes tut aber das KPMG-Gutachten- dem macht sich der Magistrat mit dem vorliegenden Bericht gemein. Da muss sich die zuständige Dezernentin eher fragen lassen, wo ihre Produktivität liegt, dass sie mit der Planung des Neubaus des Höchster Krankenhauses nicht voran kommt und dadurch der Stadt, bzw. dem Steuerzahler hier Kosten entstehen, sei es durch Instandhaltung des veralteten Gebäudekomplexes, Arbeitszeit durch lange Wege, übermäßigen Energieverbrauch etc.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 04.07.2014, B 260 Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Juli 2014BB 260„Geringe Produktivität“ der Mitarbeiter des Klinikums Höchst?Magistratsbericht
- 5. September 2014Sie sind hierOFOF 1115/6.Geringe Produktivität. der Mitarbeiter des Klinikums Höchst?Ortsbeiratsantrag · SPD
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und FDP gegen SPD, LINKE. und REP (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und REP (= Annahme) bei Enthaltung FREIE WÄHLER