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Römische Ziegel und Tonscherben in Nied

Vorlagentyp: OFSPD
13 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

Nied Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird beauftragt mit Mitteln aus dem Budget des Ortsbeirats die Planung des Heimat- und Geschichtsvereins Nied und der Westkunst e.V. zur Präsentation von Römischen Ziegeln und Tonscherben, die in Nied gefunden wurden und aus der Zeit zwischen 60 und 260 n. Chr. stammen, auf der öffentlich zugänglichen Fläche vor dem Nieder Heimatmuseum in der Beunestraße umzusetzen. Die Mittel sollen 3.500,-€ nicht übersteigen. Begründung: Bei Erdarbeiten für die neue Kita in der Holzlachstraße in Nied sind Ziegel und Tonscherben ausgegraben worden, die aus römischer Zeit zwischen 60 und 260 n. Chr. Stammen, als im heutigen Nied eine römische Ziegelei betrieben wurde. Um die Vergangenheit heute sichtbar zu machen, ist das Denkmalamt an den Nieder Heimat- und Geschichtsverein herangetreten mit dem Vorschlag, die antiken Relikte in Nied möglichst öffentlich zu präsentieren. Der Verein hat daraufhin die Westkunst e.V. in Nied gefragt, ob deren Mitglieder hierfür nicht Vorschläge machen könnten, und zwar für eine Präsentation der Scherben auf der Fläche vor dem Nieder Heimatmuseum in der Beunestraße. Im letzten Jahr wurde ein Vorschlag ausgewählt. Er ist als Anlage dem Antrag beigefügt. Die Ziegel und Scherben werden als Dekor einer Sitzgruppe aus Beton so eingefügt, dass sie gut sichtbar dargeboten sind. Durch geeignete Hinweistafeln wird eine Erläuterung zum historischen Hintergrund ihrer Bedeutung gegeben. Die Fläche vor dem Museum ist öffentlich zugänglich. Es führt ein Durchgang von der Beunestraße zur evangelischen Christuskirche über die Fläche. Auch findet das Beunehofsingen hier statt, ein Fest an dem viele Vereine des Stadtteils teilnehmen. Das städtische Liegenschaftsamt als Eigentümer der Fläche hat bereits seine Zustimmung zu dem Projekt signalisiert. Für die Realisierung des Projekts sind ca. 3.500,-€ erforderlich (für Material und Bauausführung). Das Erstellen der Pläne usw. ist alles ehrenamtlich und unentgeltlich erfolgt. Anlage 1 (ca. 4,3 MB)

Inhalt

Antrag vom 26.07.2014, OF 1087/6

Betreff: Römische Ziegel und Tonscherben in Nied

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird beauftragt mit Mitteln aus dem Budget des Ortsbeirats die Planung des Heimat- und Geschichtsvereins Nied und der Westkunst e.V. zur Präsentation von Römischen Ziegeln und Tonscherben, die in Nied gefunden wurden und aus der Zeit zwischen 60 und 260 n. Chr. stammen, auf der öffentlich zugänglichen Fläche vor dem Nieder Heimatmuseum in der Beunestraße umzusetzen. Die Mittel sollen 3.500,-€ nicht übersteigen.

Begründung: Bei Erdarbeiten für die neue Kita in der Holzlachstraße in Nied sind Ziegel und Tonscherben ausgegraben worden, die aus römischer Zeit zwischen 60 und 260 n. Chr. Stammen, als im heutigen Nied eine römische Ziegelei betrieben wurde. Um die Vergangenheit heute sichtbar zu machen, ist das Denkmalamt an den Nieder Heimat- und Geschichtsverein herangetreten mit dem Vorschlag, die antiken Relikte in Nied möglichst öffentlich zu präsentieren. Der Verein hat daraufhin die Westkunst e.V. in Nied gefragt, ob deren Mitglieder hierfür nicht Vorschläge machen könnten, und zwar für eine Präsentation der Scherben auf der Fläche vor dem Nieder Heimatmuseum in der Beunestraße. Im letzten Jahr wurde ein Vorschlag ausgewählt. Er ist als Anlage dem Antrag beigefügt. Die Ziegel und Scherben werden als Dekor einer Sitzgruppe aus Beton so eingefügt, dass sie gut sichtbar dargeboten sind. Durch geeignete Hinweistafeln wird eine Erläuterung zum historischen Hintergrund ihrer Bedeutung gegeben. Die Fläche vor dem Museum ist öffentlich zugänglich. Es führt ein Durchgang von der Beunestraße zur evangelischen Christuskirche über die Fläche. Auch findet das Beunehofsingen hier statt, ein Fest an dem viele Vereine des Stadtteils teilnehmen. Das städtische Liegenschaftsamt als Eigentümer der Fläche hat bereits seine Zustimmung zu dem Projekt signalisiert. Für die Realisierung des Projekts sind ca. 3.500,-€ erforderlich (für Material und Bauausführung). Das Erstellen der Pläne usw. ist alles ehrenamtlich und unentgeltlich erfolgt. Anlage 1 (ca. 4,3 MB)Beratung im Ortsbeirat: 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Juli 2014Sie sind hier
    OFOF 1087/6Römische Ziegel und Tonscherben in Nied
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 9. September 2014OIBOIB 265Römische Ziegel und Tonscherben in NiedBudget-Initiative
  3. 27. Oktober 2014Antwort des Magistrats · nach 13 WochenSTST 1400Römische Ziegel und Tonscherben in NiedStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 33 · 09.09.2014
TO I, TOP 15
Angenommen
Ortsbeiratsinitiative - Budget OIB 265 2014 Die Vorlage OF 1087/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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