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Umbau der Haltestelle Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße

Vorlagentyp: OFLINKE
18 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 Sitzung

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Begründung

Die eigene Fahrspur für Bus und Bahn macht beide unabhängig von den oft auftretenden Staus und wird so als alternatives umweltfreundliches Verkehrsmittel attraktiver. Zur Attraktivität des ÖPNV trägt auch eine Vorrangschaltung für Bus und Bahn bei. Außerdem wäre eine Vorrangschaltung besser zu koordinieren, wenn vor Überquerung des Alleenrings, bei Einspurigkeit, Bus und Bahn auf einer eigenen Spur geführt werden könnten. Die An- und Abmeldung der Straßenbahn an den Haltestellen würde zur Sicherheit der Fahrgäste beitragen, da die Autos erst dann weiterfahren dürften, wenn alle Fahrgäste ein- und ausgestiegen sind. Vorprogrammierte Zeiteingaben können evtl. Verzögerungen durch Autostau o.ä. nicht berücksichtigen. In einer Veranstaltung vom 27. August 2010 hat die Umweltdezernentin, Frau Dr. Manuela Rottmann (Grüne) angekündigt, dass die Frankfurter „Landstraßen“ zukünftig stadtaus- und stadteinwärts nur eine Fahrspur führen. Dies sollte bei der anstehenden Neugestaltung der Friedberger Landstraße umgesetzt werden. Erweiterung der Möglichkeiten hinsichtlich des Fahrradverkehrs. Fahrräder nutzen immer mehr Menschen, um sich in der Stadt fortzubewegen, gleichermaßen ist die Zahl der Pendler in Frankfurt nachgewiesenermaßen gesunken. Die Umbaumaßnahmen könnten auch dafür genutzt werden, endlich die Lebensqualität der zahlreichen Anwohner der Friedberger Landstraße in diesem Bereich zu erhöhen und den Einzelhandel aufzuwerten. Schon jetzt zeigt sich, dass kein Stau entsteht, wenn bei Anlieferung auf einer Spur ein LKW, oder Bus, an den Haltestellen steht. Das Verkehrsaufkommen lässt sich also durchaus mit einer Spur bewältigen.

Inhalt

Antrag vom 06.09.2010, OF 1021/3

Betreff:

Umbau der Haltestelle Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße

Auf der Sitzung des Ortsbeirates vom 26. August 2010 stellte Herr Reinecker vom Stadtbauamt Detailplanungen für die neue Haltestelle Rohrbachstr./Friedberger Landstr. vor. In verschiedenen Anträgen hat der Ortsbeirat in den vergangenen Jahren Forderungen im Rahmen der Eröffnung einer neuen Straßenbahnlinie und dem Umbau der Friedberger Landstraße zwischen Nibelungenallee und Hessendenkmal aufgestellt.

Damit diese Forderungen bei der Umgestaltung berücksichtigt werden, möge der Ortsbeirat beschließen, die nachfolgenden Punkte bei der Planung zu berücksichtigen:

- Bus und Straßenbahn erhalten eine eigene Fahrspur zwischen Nibelungenallee und Hessendenkmal, die dann unmittelbar in die Fahrspur bis zum Börneplatz einmündet

- Bus und Bahn erhalten eine Vorrangschaltung an den Kreuzungsampeln (Rohrbachstr., Friedberger Platz, Scheffelstr., Eschenheimer Anlage, Bleichstr.)

- Bei Einfahren in die Haltestellen schalten die Ampeln für den Autoverkehr auf ROT, sie schalten erst auf GRÜN, wenn Bus bzw. Bahn die Haltestelle verlassen(Anmelden/Abmelden)

- Die Möglichkeit der Einrichtung eines einspurigen Autoverkehrs in beiden Richtungen vom Hessendenkmal bis zur Rohrbachstraße bzw. zum Nibelungenplatz überprüfen

- Es wird ein durchgehender Radweg jeweils auf der Friedberger Landstraße eingerichtet

- Einbeziehung des Kleinen Friedberger Platzes in Form eines Erholungs- und evtl. Kinderspielplatzes bei Erhalt und möglicherweise Erweiterung des Baumbestandes. Wasserhäuschen bzw. Imbissstand sollen erhalten bleiben.

Begründung:

Die eigene Fahrspur für Bus und Bahn macht beide unabhängig von den oft auftretenden Staus und wird so als alternatives umweltfreundliches Verkehrsmittel attraktiver. Zur Attraktivität des ÖPNV trägt auch eine Vorrangschaltung für Bus und Bahn bei. Außerdem wäre eine Vorrangschaltung besser zu koordinieren, wenn vor Überquerung des Alleenrings, bei Einspurigkeit, Bus und Bahn auf einer eigenen Spur geführt werden könnten. Die An- und Abmeldung der Straßenbahn an den Haltestellen würde zur Sicherheit der Fahrgäste beitragen, da die Autos erst dann weiterfahren dürften, wenn alle Fahrgäste ein- und ausgestiegen sind. Vorprogrammierte Zeiteingaben können evtl. Verzögerungen durch Autostau o.ä. nicht berücksichtigen. In einer Veranstaltung vom 27. August 2010 hat die Umweltdezernentin, Frau Dr. Manuela Rottmann (Grüne) angekündigt, dass die Frankfurter "Landstraßen“ zukünftig stadtaus- und stadteinwärts nur eine Fahrspur führen. Dies sollte bei der anstehenden Neugestaltung der Friedberger Landstraße umgesetzt werden.

Erweiterung der Möglichkeiten hinsichtlich des Fahrradverkehrs. Fahrräder nutzen immer mehr Menschen, um sich in der Stadt fortzubewegen, gleichermaßen ist die Zahl der Pendler in Frankfurt nachgewiesenermaßen gesunken. Die Umbaumaßnahmen könnten auch dafür genutzt werden, endlich die Lebensqualität der zahlreichen Anwohner der Friedberger Landstraße in diesem Bereich zu erhöhen und den Einzelhandel aufzuwerten. Schon jetzt zeigt sich, dass kein Stau entsteht, wenn bei Anlieferung auf einer Spur ein LKW, oder Bus, an den Haltestellen steht. Das Verkehrsaufkommen lässt sich also durchaus mit einer Spur bewältigen.

Beratung im Ortsbeirat: 3

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. September 2010Sie sind hier
    OFOF 1021/3Umbau der Haltestelle Rohrbachstraße/Friedberger Landstraße
    Ortsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 23. September 2010OMOM 4599Umbau der Haltestelle Rohrbachstraße/Friedberger LandstraßeDirektanregung
  3. 10. Januar 2011Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 52Umbau der Haltestelle Rohrbachstraße / Friedberger LandstraßeStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 3
Sitzung 47 · 23.09.2010
TO I, TOP 11
Beraten
Anregung an den Magistrat OM 4599 2010 1. Dem ersten und zweiten Absatz sowie den Punkten 1. bis 3. der Vorlage OF 1021/3 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Punkte 4. bis 6. der Vorlage OF 1021/3 werden abgelehnt und der zweite Absatz der Begründung gestrichen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
3 GrüneSPDLinkeFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
1 GrüneCDU
Enthaltung:
1 Grüne
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDFDP
Ablehnung:
4 GrüneLinkeÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
1 Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1.: 3 GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und ÖkoLinX-ARL gegen 1 GRÜNE und CDU (= Ablehnung); 1 GRÜNE (= Enthaltung) zu 2.: CDU, SPD und FDP gegen 4 GRÜNE, LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung)

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