Interessen des Rudersports im Frankfurter Westen berücksichtigen
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Anregung vom 06.05.2014, OA 502 entstanden aus Vorlage: OF 991/6 vom 17.04.2014
Betreff: Interessen des Rudersports im Frankfurter Westen berücksichtigen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die Fortführung der Planung und Umsetzung des Baus von zwei Parallelwerken (Steinschüttungen) im Main zwischen Nied und der Griesheimer Schleuse zunächst auszusetzen. Gleichzeitig ist zu prüfen und dem Ortsbeirat mitzuteilen, ob die Steinschüttungen nicht auch an anderen Uferbereichen des Mains im Frankfurter Westen oder auch außerhalb errichtet werden können und wenn ja, wo. Erst nach erfolgter Prüfung und Vorstellung ist dann über den Standort endgültig zu entscheiden. Dabei ist angemessen zu berücksichtigen, dass der Ruderbetrieb im Frankfurter Westen nicht beeinträchtigt wird und weiter gemäß den erforderlichen Sicherheitsregeln durchgeführt werden kann.
Begründung: Um Laichgebiete für einzelne Fischarten im Main zu schaffen, ist geplant, zwei sogenannte Parallelwerke im Main, u. a. zwischen Nied und der Griesheimer Schleuse, einzurichten, und zwar als Steinaufschüttungen, die bis zu 20 Meter in die Flussmitte hineinragen. Das würde die Rudersportlerinnen und -sportler des Ruder-Clubs Nassovia Höchst und der Frankfurter Rudergesellschaft Nied dazu zwingen, innerhalb der Fahrrinne des Flusses zu rudern, statt wie bisher in der sichereren Nähe des Ufers. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen, wenn es nicht gar das Rudern aus Sicherheitsgründen ganz unmöglich macht. Das ist von den Vereinen auch bereits vorgebracht worden, ohne dass ihnen jedoch eine Lösung für ihre Probleme aufgezeigt worden wäre. Dies muss nun aber zunächst geschehen, bevor man weiter plant und Nägel mit Köpfen macht. Der Ruderbetrieb ist aus vielerlei Hinsicht wichtig für den Frankfurter Westen: Die beiden genannten Vereine arbeiten mit den örtlichen Schulen zusammen. Hierdurch wird ein attraktives Nachmittagsprogramm für Jugendliche geboten. Außerdem haben die Traditionsvereine einen wichtigen Anteil am Vereinsleben des Frankfurter Westens. Die Fischlaichplätze könnten ja möglicherweise auch z. B. weiter flussabwärts entstehen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. April 2014OFOF 991/6Interessen des Rudersports im Frankfurter Westen berücksichtigenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 6. Mai 2014Sie sind hierOAOA 502Interessen des Rudersports im Frankfurter Westen berücksichtigenAnregung
- 11. August 2014Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 312Interessen des Rudersports im Frankfurter Westen berücksichtigenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und ELF Piraten gegen SPD (= vereinfachtes Verfahren) sowie FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Prüfung und Berichterstattung)